Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 8 (1931)
- Issue
- 7 (7.1931)
- Date
- 1931-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 7 Breslauer Jüdischer Gemeindeblalk 105 I IIIIIIIC DEDI MAURERMEISTER I ■ I ^1 II ■ Brastau, CharlottenstraS« 40 L | Neu-und Umbauten, Reparaturen, Fassade nabputz, Leitergerüste, Zimmerei. D n Buchbesprechungen i t - n (Bebenf-BläHn für Rabbiner Dr. Leopold Treitel. August Kleiber- Verlag, Laupheim. Preis 0^75 RM. In eindringlicher Form lassen diese Blätter die Gestalt des Laupheimer Rabbiners Dr. Treitel (1845—1981) vor uns erstehen, aus dem Lebenslauf und den bei der Bestattung gehaltenen Reden erkennen wir seine Persönlichkeit. Treitel war in Breslau geboren und ausgewachsen, hier studierte er als Schüler Zacharias Frankels und Heinrich Graetz' die jüdische Wissenschaft bei Männepn, die bahnbrechend gewirkt haben. Sein Hauptsorschungsgebiet war Philo von Alexandrien, über den er Wesentliche» veröffentlichte, aber auch zur Exegese lieferte er in vielen Artikeln — bis in die letzten Monate — wertvolle Beiträge. Was Treitel seiner Gemeinde und dem Judentum bedeutete, wird uns bewußt aus den Reden, die Bezirksrabbiner Dr. Cohn-Ulm und Stadtrabbiner Dr. Rieger-Stuttgart an seiner Bahre hielten, auch au» den ergreifenden j* Worten der Laupheimer Lehrer. Treitel stand bis an sein Lebensende durch verwandtschaftliche Beziehungen mit Breslau in Verbindung, und wer hier den „alten Weisen" kannte, möge nicht versäumen, durch den Besitz dieses Gedenkhestes die Erinnerung an ihn zu festigen. —d- „Fischbein streckt die Waffe»." Humoristischer Schieberroman von Ma. Roesmann. Verlag Br. Cassirer, Berlin W. 35. Gebunden 6.50 Mark. Der jüdische Kaufmann Aron Salomonowitsch kämpft für seine und der Familie Belange zäh, energisch und klug mit der sowjetistischen Umwelt. Geschickt und listig, wie nur je einer seines Uralten, leidgeprüften ' Stammes, entgeht der kombinationstüchsige, wohlhabende, Beziehungen geschickt gewinnende und ausnützend« Händler lange den Sowjetgefahren, erliegt ihnen endlich. Das russisch-jüdische Milieu wird packend gelchildert in Arons Familie, Freunden und Helfern: köstlich z. B. Reb Salinan Schammes! — Dieser humoristische Roman lehrt uns gar vieles vonden Sowjets verstehen, ist insofern wichtig auch für jüdische Kaufleute mit Belangen in und nach Rußland. Man,legt..Zischbein" ungern KALEN DE R PLAKATE KATALOGE WERBEDRUCKE DadtaiDcHcn ln Kupfer . Zink . Holzzement . Pappe Schiefer. Flachwerk führt fachgemäß aujs J. Kempinski! Dachdecker, Klempnermeister; Installationsgeschäft j Best* Ausführung. Solid* Preis*! Holteistr. 38 . Telegraphenstr. 5 Gegründet 1889 — Telefon: 58321 Schloh de» redaktionellen Teile». ß ■ i ■ ■■! Werbenachrichten _ H , Reinlichkeit des Hauses Ziert Welche gute Hausfrau würde nicht allergrößten Wert auf peinlichste Sauberkeit ihrer Wohnung legen! Wie mäiiche Stunde wird zum Schrubben unh Putzen, zum Abseifen und Abwaschen verwendet! Ein Himveis auf! Dr. Thompson'» Seifenpulver. 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Die Landecker Quellen, die «inzi >en im Osten, welche die Wissenschaft als „Starkradioaktiv" gelten läßt, hal ey damit ihren bekannten Ruf als hervorragendes Heilmittel bei Rheumg, Gicht, Frauen- und Nervenleiden und Alterserscheinungen erneut bestätigt. Die Senkung der Kurgebühren, eine scharfe Kalkulation unserer Gästeheimbesitzer und nicht zuletzt die besonder« Werbung der schlesischen Presse für die schlesischen Bäder haben ihren Anteil an dem bisher! ,en und hoffentlich auch anhaltenden Erfolg. Ein erstklassiges Kurorches er, ein vorzügliches Theater stellen sich bewußt in die Reihe der zahlreichen Veranstaltungen, die unseren Gästen Zerstreuung und, Erheitert n bringen sollen.! Die Paula Ollendorss-haurhalttmgsschule in Breslau, die nach ei. jährigem Bestehen bereits die staatliche Anerkennung erlangt hat, künk i Im Inseratenteil den Beginn des Wintersemesters zum 1. Oktober > Sie nimmt in ihrem neuen, modern eingerichteten Internat interne t nd extern« Schülerinnen auf. Der starken Nachfrage wegen wird ich möglichst rechtzeitige Anmeldung gebeten an Frau Käte Sternberg. Breslau 18, Lindenallee 6. - i Bad Allheide. Besonders billiger Kuraufenthalt. Haus Heilborn ist eines der wirklich guten Pensionen des Bades tnd bietet alles nur Erdenkliche auf, um sein« Gäste zusriedenzustell en. Schöne, sonnige Zimmer mit Loggia stehen den Gästen zur Verfüg» ta. Ein- und Zweibettzimmer stehen zur Wahl. Eine herrliche Liegewiefe und Liegestühle finb vorhanden. Ganz in der Nähe ist der Kurp atz gelegen und der Badewald. Biele Kranke, insbesondere herzkranke, sind heute nicht mehr in der Lage, Badeorte aufzusuchen, Zum Glück kann mau aber im eigei en Heim Kohlensäurebäder nehmen, wie z. B. die bekannten Dr. Zucker's Kohlensäurebader „mit den Kissen", die, was künstliche Kohlensäuire- Lider anbetrifft, wohl auch heute noch unbestritten an erster Sülle stehen. Ein sehr guter Ersatz' der Kohlensäurebäder und billiger ils diese sind die Biox-Sauerstosf-Bäder, welche von der Max Elb 21.■ G. in Dresden seit Jahrzehnten in den Handel gebracht werden. R cht allein Herzkranke gebrauchen den Vorteil dieser Bäder, sondern auch < lle im Berus stehenden Menschen, welche nervös und überarbeitet siid. Ein Biox-Sauerftoffbad bedeutet eine Erfrischung des Organismis, eine Erhöhung des Stoffwechsels. Eine Kur mit 12,bis 24 Bädern jst wohl für jeden erschwinglich und sollte hier und da gemacht werdm, wo eine Badereise aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist. Aper auch zur Nachkur eignen sich diese Bäder vorzüglich und werden riqn den Aerzten mit Vorliebe dafür verordnet. __ Adilung-Aditung! Ihre Autowerkstatt! jiefindet sich im Grundstock der jüdischen Gemeinde Steinstraße 61/63 Schlosserei - Schmiede - 'Dreherei - Sattlerei Tel. 36880 R. 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