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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1931-06-01 · 6 (6.1931) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
8 (1931)
Issue
6 (6.1931)
Date
1931-06-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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92 Breslauer Jüdisches G e m e i n d e b la kl Nr. - Ober 2000 jüdische sind dem „Zentralverband Jädischcr 1 werkerMcbe meldet Encb noch heute Handwerker Handwerker Deutschlands“ angescblossen. Kollegen und Freunde der Hand- | in unserer Geschiftsstelle Richard Kempe, Qattenslr. 82. :: Tel. 54716: Inh. Moritx Prinz, Instzllztionamaittzr ieuscHes t#afie 47/48, parterre ui L Etage ■ Beleuchtungskörper für jede Beleuchtungsart Ausführung elektrischer Licht« und Kraftanlagen AUSFÜHRUNG VON LICHTREKLAME Telefon 430 12 Grabgitterinstandsetzungen Reoaraturen - Streichen - Entfernungen führt aus " ' Rudolf Hoffmann, Sdtlossermstr., Bohrauer Str. 4$ Ausführung sämtlicher Schlosserarbeiten eilniger-. Tt!* Scheitnigerstraße 21 — LIEBICH-THEATER — Gastspiel-Direktion Büttner j faV.uH1! „Liebe mich*4 - Ausstattungsrevue in 37 Bildern Hauptdarsteller: Herta Loewe urd Max Peltini Zeitgemäß niedrige Eintrittspreise Vas Israelitisch« Erholungsheim in Wolfratshausen hei München bietet bei sehr mäßigem Preis — 4,— bis 5,— RM. -Peifion — eine willkommene Erholungsstätte bei streng ritueller Verpflegung. W^lfrats- Hause» im Isartal, 530 Meter ü. d. TS., liegt eine knappe Bahnstrui he oon München am Füße der bayrischen Alpen, an det Hauptautoslraßc, in unmittelbarer Nähe der bayrischen Seen und Hochgcbirgsorte. Das jüdische Erholungsheim ist eine Gründung des Jüdischen /Frauenbundes. Geräumige Zimmer, Zentralheizung, Warmwasserversorgung, große Liegehalle und Terrasse machen das Heim zu einer besonders geeigneten Erholungsstätte für jüdische Äreise. Anmeldung bei Frau Karola Neu, München, Hohenzollernplah 1 oder Telephon Nr. IS Wolfratshausen bei München. [ u Buchbesprechungen Die Gesellschaft für Jüdisch« Familienforschung versendet' soeben das 25. Heft ihrer Zeitschrift. Alfonso E a s s u 1 o, Hanlburg, diskutiert die Entstehung spanisch-portogiesischer Familiennamen auf Grund einer s in seinem 'Besitz befindlichen Sammlung sephardischer Iudaiea, die sein! tlrgroßoater angelegt hat und die seltenes, zum Teil einzigartiges Material enthält. — Ernst Wolf f, Berlin, beginnt in diesem Heft eine sehr aus-! führliche, in's Detail gehende Anleitung, wie man ein Fatnilienarchio anlegen und führen soll. — Heinrich K u r t z i g, Berlin, gibt aus einem vor hundert Jahren erschienenen „Verzeichnis sämtlicher Israeliten int Großherzogtum Posen" recht interessante Auszüge über die Berufe der damaligen Juden. Das Vorurteil, daß sie alle Händler oder Krämer gewesen seien, wird hier durch amtliches Material widerlegt; besonders unbekannt dürfte sein, wieviele unter den Posener Juden als Gutsbesitzer, Gutspächter oder Ackerbauer in der Landwirtschaft tätig waren. Die hier benutzte Quelle ist ein Unikum, denn sie existiert nur in einem Exemplar und zwarin der preußischen Staatsbibliothek. — Fritz Aron st e i n, Berlin schildert i die Familie Aronstein, die aus Büren in Westfalen stammend viele tüchtige Menschen mit nicht alltäglichen Schicksalen hervorgebracht hat: im weseiit-; lichen Gelehrte, denn unter 656 Nachkommen gab es 43 Akademiker und Ingenieure, dlso über 14 Prozent; in einzelnen Zweigen stieg dieser Anteil sogar auf 59 von 105, also über 56 Prozent. Daneben finden wir Osfiziere und Gutsbesitzer, hohe Beamte, aber auch Goldgräber, Abenteurer und! .katholische Priester! — Max Maxkreich bringt einen Artikel: „Jüdisches D l u t" i m „a r i s ch e n A d e l". Allein aus dem 1912 gedruckten Stanunbaum der Familie Samson entnimmt er 43 Zldlige, die hineingeheiratet j haben. Welch Widerspruch, wenn Träger dieser stolzen Namen selber „un-? deutsches" Blut führend heute der Hitlerfahne folgen? — Zum Schluß folgt eine Liste in Amerika ohne bekannte Erben verstorbener Juden (Bewerber können ihre Ansprüche bei der Gesellschaft melden) und das wie immer reich , beschickte Suchblatt über Personen und Tatsachen der jüdischen Familien-! qeschichte. Die Zeitschrift wird allen Mitgliedern unentgeltlich zugesandt; Probehefte an Interessenten durch das Sekreta iat (Berlin W., Potsdamer Straße 5). " Schluß des redaktionellen Teile». i i i! i i I | 1 Mltituocf), den 1. Juli bis mit “Dienstag, «len 7. Sommer-Ausverkauf Viele selten billige Strümpfe, Schlüpfer, Stricksachen, Restposten u. Einzelpaare, leicht angestaubt. Nur Qualitäten. Besonders billige Badesachen und Frottierwäsche. Auf alle regulären Waren Nachlaß außer Marken. t I I tBresfau nur^icingerpfafe V Die leichten, feinen Zigaretten des vornehmen Ragchers: Blaue Sorte 4 „Pfg. Prtvatmarke „ v. Müller & Co. Tauentzienplatz ,10a *) Julius JÜJiinxer 1 vereid. Dolmetscher J für Englisch u. Französisch (l f. d. Landger.-Bez. Breslau f > OptlZSlr. 24 Telefon 36759 #) . ‘Ueöersetzuagen alter OLrtt i (* {nSflacft 9rmw*&m. fpaidMA (j ^llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllltillllinillllllllUllllUIHHIIIIIIUItHlt^ | Auto-Fahrschule 1 „Silesia“ %\ Breslan II, Tanentiienstr. 34 L W Fernsprecher: S4669 £ W Erste Schule Schlesiens J BRESLAUER PAKETFAHRT-GESELLSCHAFT Breslau, TauantzienstralGa 107—111 / Farnspracher Sammalnummer 52371 j T 1 230202010202020100020000000000

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