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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1931-04-01 · 4 (4.1931) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
8 (1931)
Issue
4 (4.1931)
Date
1931-04-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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«2 Breslauer Indisches Gemeindeblatt Nr. Ober 2000 jüdische Handwerker sind dem „ZentraWcrbatid JGdischer Handwerker Deutschlands“ angescblossea. Kollegen und Freunde der Handwerkersache meldet Euch noch heute in unserer Oeschiftsstelle Richard Kempe, Qartenstr. 82 :: Tel. 54716 ROBERT PRINZ Ink. Morits Print* XnstelUtionaineister Reuschestrafle 47/48, parterre and L,Itl|e Beleuchtungskörper für jede Beleuchtungsart Ausführung elektrischer Licht* und Kraftanlagen AUSFÜHRUNG VON LICHTREKLAME Tel. Nr. S9931 I Tslsfon 54412. 11 fl 2 m, Qarttnitr.S 4 SanotorlumFrledrldistiöhc T*t 42# Bad Otaemlgk 0. Breslau FQr innert Kranke, Nervenkranke u. EmolunasoedQrftige , (GeUteskr. ausgeschL) — Abtellg. für Zuckerkr. ( Tagesaatz: I. Klasse ii—!♦ RM., II. Klasse 7 50 RM. , Chefarzt Dr. Kdblsch — 3 Aerzte. Prospekt Nr. i gratis. Werbet für -en Humbolüt-Verein ber jüdischen fflaiie erworben haben — und das zumeist in einer Zeit, in der die Juden ebenso umkämpft waren wie heute. Fast alle- Breslauer jüdischen Familien werden irgendwie mit diesen Männern und Frauen verbunden oder verwandt sein; in dem Bücherschrank der Juden Breslaus, die sich sür chre Gemeinschaft noch. interessieren, sollte auch aus diesem Grunde dieseq handliche Werkchen einen Ehrenplatz entnahmen. Diese Arbeit zeichnet sich wie alle Arbeiten des Verfassers durch 'Genauigkeit und Reichhcütigkeit aus; zahlreiche Porträts, die das lieben ihrer Zen widerspiegeln,; beleben den fortlaufenden Text, Porträte, die die verschiedenartigsten jüdischen Charakterzüge aufweisen. Das Wesentliche dieses Heftchens, das wirklich preiswert iftj begeht-in E. auch darin, daß es den Nichtjuden wieder einmal aumeigt, welche Dienste die Juden! der Allgemeinheit uneigennützigerweise geleistet haben, den-Juden ahcr j beweist, daß ihnen solche innere stärke, und Fähigkeit innewohnen, die durch keine 'Ungunst der Zeiten gebrochen werden können. Und auch deshalb ist der heutigen jüdischen Generation, die wie ihre Vorfahren den Kamps ums tägliche Brot zu führen hat, manchmal ein Blick in dieses Büchlein anzuraten, aus dem sie ersehen? wie die Juden früher gekämpft und gelitten, und wie sie sich trotz aller Widerstände durchgerungen haben, ihr Judentum nie preisgebend. 'Dem Verfaiier ist eine weiteste. Verbreitung dieses Merkchens nur zu wünschen. * Bl. y i n i i t’ 1 i>, The Communal Organization of ihe Jews in ihe United States, 1927 (New Hort 1930). Das American Jewiih Committee hat durch seine Abteilung für Statistik eine nach verschiedenen Gesichtspunkten geordnete vollstüstdige Uebersicht über die Verhältnisse der Juden :il de» Vereinigten Staaten herausgegeden. Der hier zur Verfügung stthende Raum macht es leider unmöglich, auch nur die Kapitelüberschriften auszuzählen. Das Werk, das eine große Anzahl von Tabellen und graphischen, Darstellungen neben eingehenden Teriaussührungen enthält, ,gibt eine Uebersicht über die Zahl der Juden in den Vereinigten Staaten, 'die Organisation der Religionsgeincinden, des Untcrrichtswesens, der. kulturellen und Wahlfahrtsorganisationen. Cs ist staunenswert, was das amerikanische Judentum in seinen zahlreichen Religionsgemeinden, in: den großen philanthropischen Vereinen und Institutionen, in seinen An j stallen für jüdische Wissenschaft und den Vereinigungen zur Verbreitung i der Kenntnis des Judentums leistet. Wenn man bedenkt, daß die | amerikanischen Gemeinden nicht wie bei uns Zwangsgem.'inden sind, j daß vielmehr die Zugehörigkeit zu einer Gemeinde etwas ganz Frei-! .williges ist, so muß man um so mehr das überaus rege jüdische Interesse und die große Opserwilligkeit der amerikanischen Juden anerkennen. Auch; sür uns deutsche Juden bietet das Jahrbuch außerordentlich viel des Belehrenden. Der Jude in der dramatischen Gestaltung vo» K » r t S a b a tz i n. Verlag Königsbcrger Hartungsche Zeitung Id.-d. Da oft Durchsebnittsleutc ihre Ansicht z. B. über uns Juden, die sie nicht oder nur verzerrt kennen, sich u. a. auch danach dilde», wie sic ihnen auf der Bühne erscheinen, kann diese Zusanrinenstellung einer großen Zahl von jüdischen Bühnengestalten aus dein älteren, aber besonders aus dein neudeutschen Schrifttum (Oper und Schauspiel) von Interesse, ja sogar wichtig sein. Daß die moderne» Dichter viel abhängiger von den Zcitströmungen als die älteren, z. B. Lessing, in ihrer Judendarstelluiig sind, lehrt u. a. dieses interessante Büchlein, auf das gern hingewiescn sei. Bz. Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei. Heraus-! gegeben von Hugo Gold. Jüdischer Buch- und Kunstverlag, Brünn, Rennergasse. 20. 1. Jahrgang, Hest 3. Das dritte Heft dieser Zeitschrift ist besonders reichhaltig und er- ' r G) llfircn Jiritlantm LX öcki-u Säfffwnrm Gtrnfiotä JtofenlfiaH JLeue fchmdmlRsr-ltr. 5 Paula Oll der Breslauer I dorff. Haushaltungsschule rtsgruppe des Jüdischen Frauenbundes staatlich Genehmigt — streng rituell geführt In modern erbautem Internat Beginn de« ntuen Schuljahres am 1, April Anmeldung interner sowie externer Schülerinnen nimmt entgegen und Auskunft erteilt Käte Sternberg, Breslau 18, Lindenallee6 BUTZWÄSCHE ’fT.v EPöf- Dieses Zeichen garantiert Ihnen die fachgemäße und vorsichtige Behandlung Ihr et Wäsche ist eine von uns schonend und sorgfaltig behandelte, nach Gewicht zu berechnende Wische, wobei die glatten Stücke, wie Bett-, Tischwische und Handtücher maschinengeplättet u. alles andere sehr gut gerollt ist. Jede moderne Hausfrau sollte sich die Benutzung unserer Wischerei zu eigen machen. 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