Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 8 (1931)
- Issue
- 4 (4.1931)
- Date
- 1931-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4 60 Breslauer Jüdisches Gemeindeblakt DAS WAHRZEICHEN DER QUALITÄT r Sie Nabbinifch« Lehraastalt ^Ieschiwa" zu Frankfurt a. M. bcgämt das öoinmccfcmcjlct ar» Freitag, de» 17. April (Aosch Cdaudcsch ."'ja.). - Anmcldungcn für alle vier Abteilungen (Dorbereitungsklasse, Anker-, 7?!itkel- und Oberstufe) lucrden schon je Kt entgegengcnommen. Der Antcrricht erstreckt sich auf: Bibel, Hcbr. Grammatik, Talmud in k Kommentaren und Schulchan Aruch. Den Schülern ii't evcntl. Gelegenheit geboten sich in profanen Fachern unter fachgemäßer Leitung sortzubildcn. Für den Lehrgang in der Dorbereitungsklasse und der Anrerilufe werden schulentlassene Knaben und Jünglinge aufgcnomincn, die schon einige Kenntnisse in Btischna und Talmud besitzen. Anmeldungen sind $u richten an das Kuratorium der Aadbinischen Lehranstalt „Jeschiwa", Franknirt a. M., Theobaldstratze ä, welches zu jeder näheren Auskunft bereit ift. Der 1. Musikabend des Vereins „2üd. Zugendheimmnd am Sonntag, den 15. März 1931 im Saäle des jüd. Jugen>dheims i'tatt. Eine große Anzahl geladener Gäste war erschienen. Namens des. Vorstandes der Siinagogengemeinde Breslau begrüßte Her» Dr. Schachtel di« Anwesenden und benützte dies« Gelegenheit, um den Gästen nochmals in prägnanter Form den Sinn und Zweck unseres Jugendheims und besonders um'eres Vereins „Jüd. Jugendheim" zu erläutern. Die Synagogengemeinde hat großes Interesse daran, daß iniere Jugend, die später einmal selbst die Obliegenheiten der Gemeinde zu regeln haben wird, in gut jüdischem Geiste erzogen wird. Herr Lehrer Wesel dankte im Name» der Jugend Herrn Dr. Schachtel für seine Ausführungen. Alsdann.nahmen die musikalischen Darbietungen ihren Anfang, die von Frl. Herta Mendelsohn und Herrn Kapellmeister Krieg mit einem Kläviersolo eingeleitet wurden. Im Anschluß daran brachte die Konzertsängerin Frl. Ruch Adler und Herr Konzertsängcr Leopold A l e ra n de r einige Lieder zu Gehör, von Herrn Kapellmeistel Krieg an» Klavier begleitet. Die Herren Pinzcower und Weiß brachten Violinsoli zum Vortrag, die zum Teil von Herrn Kapellmeister Krieg und Herrn Hans Böhm, der die Anwesenden noch durch ein Kläviersolo erfreute, begleitet wurden. Ein Klaoiervortrag von H°rrn Alfred Fabian beschloß den 1. Teil der reichhaltigen Darbietungen. Herr Bruno Fuchs eröfjnete den 2. Teil, indem er uns ein Flötensolo mit Klavierbegleitung von Herrn Kapellmeister Krieg vortrug. Alsdann sang Herr Lehrer Wesel einen Psalm, der besonders bei der Jugend großen Beifall fand, weil sich die Jugend vorwieoend jüdische Lieder wünschte. Dieken ihren Wunsch brachten sie in einem Sprechchor zum Ausdruck. Frl. Hanne Iereslaw trug einige Lieder vor, die von ihrer Schwester am Klavier begleitet wurden. In besonders gewandter Forni brachte Herr Ludwig L e w y einen Klaoiervortrag zu Gehör. Einen hervorragenden Abschluß der Veranstaltung bildete das Violinsolo von Fra» Berg-Szöphazy, die wiederum bewiesen hat, in welch vollendeter Weise sie ihre Kunst beherrscht. Auch Frau Szöphazy wurde von Hern Kapellmeister Krieg am Klavier begleitet, der als Abschluß eine jüdische Improvisation den Gästen zu Gehör brachte Ihm sowohl, wie Herrn Lehrer Wesel gebührt anHeser stelle besonderer Dank für die! Durchführung des ersten Musikabends im Nahmen des Vereins Jüdisches Jugendheim. Nelken. Der Reichsbund für jüd. Siedlung in Deutschland (Ris), Berlin, kursürstendamm 200, hielt am 26. Mürz seine erste Generalversammlung ab. Nach einer Begrüßungsansprache des 1. Vorsitzenden Dr. Leo Löwenstein gab der Geschäftsführer Herr Martin Goetz einen recht interessanten Bericht über die bisherige Tätigkeit, insbesondere über die erfreuliche Entwicklung des ersten Eiedlungsgutes Groß-Gaglow bei Kottbus. Die jüdische Siedlung in Deutschland, von besonderer Wichtigkeit für die Unterbringung der zahlreichen arbeitslosen jüdischen Landwirte und Gärtner und für die allgemeine Berufsumschichtung der deutschen Juden, müßte von allen Juden und jüdischen Vereinen energisch unterstützt werden Die bisherigen Erfolge der Siedlung sind erfreulich und vielversprechend iür die Zukunft. Nach Angabe des Schatzmeisters Herrn Moritz Rosenihal sind für die weiteren Arbeiten in Gaglow im nächsten Jahre 12ÖOOO Mark erforderlich. Herr Strauß vom Verband der Jüdischen 'Jugendvereine Deutschlands gab unter großem Beifall bekannt, daß sein Verband z^r Herstellung eines lebendigen Kontaktes zwischen jüdischer Jugend und jüdischer Siedlung sich mit seinen 129 Ortsgruppen der Arbeit für den Ris restlos zur Verfügung stelle. Die Generalversammlung wühlte nach Annahme einiger Satzungsänderungen anstelle der bisherigen Bundesleitung einen geschäftsführenden Bundesvorstand, bc- Nai GrOnthar* Qualltälssd&Irme Gartenstraße 45 Telefon 591 so gegenüber Lieb-ich Reparaturen nur fachmännisch Preiswert Kopfschmerz Zehruchmerxen.Hheuma Sicht. Grippe. Erkältung Mt-inSaaMen Humboldt-Verein i Wiener $ut&'CUelier Königstraß» 1 Neu-Anfertigungen und Umarbeiten zu billigsten Preisen R.. Trautlar Breslau I, Büttnmtr. 23 Tel.: 57869 Vertilgt «Amtlich. Ungeziefer restlos. Zahl, erst nach radikal. Vertilgung. Innungsmitglied. Spezialität: WaazenVertil* jung mit and oha* Gas AUESFUßAUE REINIGT FÄRBT WASCHT Werbet für den Breslauer Luxus-Fuhrwesen vormals C. HEYMANN Breslau 1, Klosterstraße 97 > Telefon 58747 Gegr. 1 736 Größtes Unternehmen am Platze Elegantes. Kulfch-Ftthrwerk für aI le GeIegenhei ten Vornehme Privat-Aulos Beste und zuverlässigste Bedienung - Prima Referenzen Heiß fUr jeden Zweck direkt aus der Wasserleitung. 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