Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 7 (1930)
- Issue
- 10 (10.1930)
- Date
- 1930-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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I 2lr. 10 Bteflauer Jüdische» Gemeindeblall 167 lungen einen guten Erfolg. > Nachdem Tfrau Angreß-Beuthen den Kaste», bericht erstattet hatte und;3rau Anna Kahn-Neiße in den Vorstand kooptiert worden war, gab Frau Mascha Meyerstein einen eingehenden Bericht über die „Blindensiiitsorge". Jj rau Paula Ollendorsf dankte Frau Meyerstein für ihre vorbildliche Arbeit, die ihre'Anerkennung in Der. leihung des -Paula-Ollendorfs-Preises für eine große soziale Leistung jinden wird (was bereits inzwischen jeschehen ist). — Der Bericht über „Religiöse Arbeitsgemeinschatsten" (Re. Marie Thilo) gab ein sehr ertreuliches Bild. Sie stnd entstanden ius der Erkenntnis, daß die Verbreitung jüdischer Ethik und!Religion in den Provinz gemeinden dringend notwendig ist. Frl. Studienass. Foerder -hielt religiöse Arbeitsgemeinschaften in Namslau, Glatz, Neiße und Waldenburg ab. Vorträge wurden mit großem Erfolge von Frau Paula Ollendorsf gehalten in Waldenburg. Glogau, Brieg, Neiße, Lieg» tz, Guhran, Namslau und Jauer; von Fra» Dr. .Meidner in Waldenburg, Namslgu und Bunzlau. Die religiösen Arbeitsgemeinschasten sollen im kommenden'Winter in allen genannten Vereinen fortgesetzt und in vielen neu eingesührt werden. j Es folgt Frau Daniels Bericht iber die Phönix-Versicherung, für die sie Abschlüße in ganz Schlesien bu ch den Frauenbund tätigt. Die- Frage: „Wie gestalten wir die Zusammenarbeit mit der Jugend?" wurde von Frau Waula Ouendorfs einleitend behandelt. Sie steht im Vorbild das beste Erziehungsmittel. ' Sir. verlangt von der Jugend, daß sie sozial, anständig und fleißig, sei: Jungsein an sich berechtige nicht zur Ueberheblichkeit. Zwei Dinge sind zur Verständigung notwendig: Vertrauen und Wahrheit. — In Ergänzung spricht Frau Dr Rabin von einer „Enlbürgerlichung der Jugend",' die sie aus eine „Ent> bürgerlichung der Familie" zuräckführt. Frl. Dr. Oppenheimer hall es für schwierig^-die Jugend zu sozialer Arbeit heränzuziehen aus Mangel an Zeit. Aber Mädchen, die sich für den Beruf'als Sozialbeamtin vorbereiten. wären dadurch zu gewinnen, daß man ihnen Einfluß gewährt und Knien die Arbeitsgebiete erschließt, für bi« sie besonderes Interesse haben, z. B. Jügend- und Geiährdetensürsorge. Berliner Jugend leistet bereits in Waisenhäusern und im Erziehungsheim Wolzig nützliche Arbeit. Frau Grete Bial behandelte die Frage: „Wie gewinnen wir die Jugend für die Bundesidee?" in praktischem Sinne. Sie wünscht Veranstaltung von Diskussionsabenden, Aussprachestunderi, für junge Mütter Nurse über p'ychologische Fragen, Säuglingskurse. Auch das Thema: „Wie führe ich einen modernen Haushalt'?" müßte behandelt werden. Zum Schluß wies Frau Emmy Vogölstcin darauf hin, daß im Büro der Kindersürsorge Praktikantinnen und zukünftige Wohlsahrtspslegerinnen ihre praktische Ausbildung erhalten. . Nach einem gemeinsamen Abendbrot versammelten sich die Teil- Tuchhaus F.A.PPAUSE das Breslauer Spszr^lhaus für Damenu. Wertcnsfoife Mantelstoffe, Kostümstoffe Kleiderstoffe, Seidenstoffe Ohlauer Straße 516 Sdhuhbrücka 78 HUT¬ ROSENTHAL zeigt stets das Neueste der Mode zu billigsten Preisen Hanptoslschlft: BlOcherplatz 5 Zwalgaeschlft: N.SchwcIdn. Str.Sa PI ETSCH MANN SADOWASTRASSE 59 ' FERNSPRECHER NR. 36309 STICKEREIEN ALLER ART HOHLSAUM ZIERSTICH KNOPFLÖCHER, USW. Glaser DUderdnraHnmn führen aus Ifen den Schubert & Weigell Breslau 13, Gabitzstr. 45 Telefon 36316 V / \ -i1 m NEINdie Liebe macht nicht blind! V weil...alle Frauen eitel sind! Jnd natürlich wollen sig aufl sn Auierwählt.n stolz s.in-l iManch.r hat higr für wenigl ICold den äußeren Menschenf Ivon Köpf zu Fufj auf Be- Iwunderung umgesteHtl ■Auch Ihnen kann geholfenI Iwerden: prachtvolle Mänlell | hängen bereit. Willkommenl ' kaufzwanglosen Besicht!- Izurl Unsere Schlager; Harren-Ulster Moderne Farben u. Formen, 2 rhß. mit ßuhdgurt 39.-, 49.-, 59.-, Damen-Velour- MSntel Neueste Modefarben m. großen Pelzkragen ganz auf K.-Selde gefüttert 39.-, 55.-, 68.-, Alle Einkäufe wie üblich gegen 8 Monate Kredit. Ohne Anzahlung für unsere alten GetchAfttfreunde. Beamte. Fertangeitelite und Jedermann In gesicherter Wirtschaftslage. Keine Bew, ♦a^^denkzelt keine peinlichen Nachfragen bei Vorgesetzten. Benoraen od. Nachbarn. Individuelle, entgegenkommende, dükrete Bedienung, 1 Eine herrliche l bieten unsere r’IOUCflfVlIaU 6 groß. Schaufenster nCRCAE^ Deutsche Bekleidungs- UCDCUC Gesellschaft m. b. H. Das große Modekaufhaus mit Kreditbewilligung Broslau 1, JunkernstraSe 38*40 (am Christophoriplatz) »I i