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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1930-07-01 · 7 (7.1930) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
7 (1930)
Issue
7 (7.1930)
Date
1930-07-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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Nr. 7 i! 1 Breslauer Jüdisches Gemelndeblatl 121! 1 ' * . > JULIUS PERL Neu« und Umbauten, Reparaturen, Fassaden abputz, Leitergerüste, Zimmerei. II. Am Domierstc Breslau des R. j. F. Ehrabschneider und Pi Kam. Dr. L L w e n st e Breslau (s. Artikel in IH. Es feierten -opnenstraße 14, und jO. Geburtstag: Adolf hier aus unser« herzli IV. Unser Tom Besondere Einladungen ra, den in der Momhetz! (in, Sejr heutiger, ihr« Sjl Arthur! allin, ten Glu ausslug «rgeh-H ,-Loge :., veranstaltete die Ortsgruppe eine Kundgebung gegen sprachen der Bundesvorsitzende, Kam. Dr. Ernst F r a e n k« l. Juli a. sstng- Es in. und usgabe). berhochze! Hirfchi inn, ' kwünschel findet «rft nach den großen Ferien statt, noch!! t: Kam. Arthur L o p a t k a, imonn, Porckstraße 60; den Hesrdainstraße 32. Nochmals von n uchbrsprechingea n In der 2. Nummer des 3J Jahrganges des .Lungen Juden" wird;um ersten Male der Versuch gemacht, lurch di« Gegenüberstellung des deutschen und hebräisch n Texter von Laiadans „Masfadah" den Zugang zu einem der bekannt« sten W^cke der Neuhebräischen Arbeiterliteratur mr diejenigen zu eröffnen, die des Hebräischen nicht oder nur in geringem Maße mächtig sind. Wichtiges noch sird vielleicht die Uebersetzungen rus dem Werke „Arbeiterinneis sprechen', in denen ein Stück des Aufbauwerkes in Palästira, gesehin vom Standpunkt der in der Arbeit stehenden Frau, lebendig^wird.! Eine ausführliche Würdigung der Vereinigung der Arbeiterparteien iu Palästir a von M. Beilinsohn, dem ein kurzer Abriß aus der Geschicht: der Arbeiterbewegung von E. Liebenitein vorausgeht, behandelt diebaktuellen Probleme Palästinas, während Georg Lubinski in einem Aussatz „Abgrenzungen" sich mit dem Kommunismus innerhalb der zionistischer Jugend auseinanderletzt. Dem Andenken an Franz itosenzweig ist ein Aufsatz von Ernst Mosbacher gewidmet, der darzustcllen sucht, daß Rcsenzweig als erster die jüdische' Position des Nichtzion sten zu begründen versucht hat. Mit seinen Berichten und seiner au.führlichen Palästi m-Umschau darf das Heft das Interesse aller an Arbeiter- ,und Palastinafragen Interessierten beanspruchen. (Die AwnmonatsfSchrist „Der Junge Jude" ist für halbjährlich 2.— M. bei t er Administration, Berlin W 15. Meineckestr. 10, zu beziehen.! j „kleine Kinder." Illustriert« I Monatsschrift für Kinderpflege und Er- Ziehung. Verlag: Kleine K nder, Drpsden-ä. 1, Pestalozzistraß« 12. Preis: jährlich 6.60, halbjährlich 3,60 Mk. postsrei. . Probeheft kostenlos direkt vom Verlag. 1 Die Zeitschrift ist Tausenden von Müttern und Erzieherinnen zu einem lieben Freund geworden; wozu nicht zuletzt die zahlreichen entzückenden Abbildunger in jedem Heft beitragen. Die von der Zeitschrift neuerdings eingegang« ne Verbindung mit der „Deutschen Gesellschaft zur Förderung häuslicher Erziehung e. D.. Leipzig" ist besonders zu degrüßen, werden von dieser Gesellschaft doä» seit vielen Jahren „Erziehungserfcchrungen" gesammelt, die inj den „Kienen Kindern", soweit sie Säugling und Kleinkind betreffen, ztim Abdruck gelangen. Der helne-vundin Berlin, eine Jüdische Buchgemeinde, hat in „dreijähriger emsiger Arbeit dem jü rischen Buch eine würdige Stätte zu schaffen gewußt, trnd seüch nunmehr 18 Bände sind eine aus den, jüd. Büchermarkt bisher noch n cht gekannt« Bücherei, die auch in unserem Gemeindeblatte wiederholt gewurdtgt w irden ist. Drei weitere Bände werden 1930 erscheinen: a) „Propheten m d Gottesmänner" von M. Ehrenpreis d) .Luden in der deutschen Wirtschaft" von Dr. Zielenziger, c) ein litz^noiremverk. Alle drei Bände sind bebildert, auf holzfreiem Papier gedruckt, in Ganzleinen gebunden geplaift. — Das Berlrner Gemeinde- Rabbinat, der Reichsverband Jüd. Lehr rvereine, der Jüdische Frauenbund, viel« andere »Sehnliche Misch« Ki rpevschaften und Einzelpersonen sind eifrige Förderers des Berlages. D ohlan, bahnen auch wir dem i)eine-Bund, Berlin SB. 57, Pallasstraßs 10, den Weg! i Professor Buchh olz Unser wert istl der Titel der von der Jewish Agency und dem Keren Hajessod E.B.. Berlin. Meinjeckestrahe 10. herausgegebenen Monatsschrift, die jetzt im 2. Jahrgang erscheint. Sie bringt fortlaufend Artikel über Palästina und dak Aufbaurfxrk aus der Feder der führenden Persönlichkeiten. I. Schampaniei!: Her,en,töne. Selbstverlag, Preis 2 Mk. Dieses Bücheichen enthält flr diejenigen, die tum Hebräisch überhaupt keine Ahnung haben, die wichtigsten Segens prüche, das Kaddischgebet und auszugsweise die Har ptaedete ist lateinischen Buchstaben. Da das Büchetchen aus Anlaß des 70. Geburtstage» ta »ersassers, des langjährigen Hitfskantors an unsrer Neuen Synagogf, in 2. Auflage «rsiheint. kommt e» wohl «nein tatsä« glichen Bedürfnis entgegen. R. Schluß des redaktionellen Teiles. N Werbenachrichten. N Die 2N usikalien Handlung hainauer macht auf die Neuen Revisionsausgaben der Meisterwerke für Klavier. . die in der Universal-Edition Wien-Leipzig erschienen sind, aufmerksam. Diese Ausgaben, ebenso für den modernen Lehrer rost für den gebildeten Musiker geeignet, erfüllen di« Ausgabe, die enter wirklich guten Rooisionsausgabe gestellt ist: denn sie besitzen philologisch einwandfreie Texte und eine sorgfältige pädagogische Bearbeitung. Es existieren die Revisionsausgaben der Klaoierwerke von Scarlatti, PH. E. Bach. Beethoven, Schumann, Liszt, Mozart, Schubert und Brahms. Die Ausgaben sind vorrätig bei Hainauer, nur Schweidnitzer Straße 52. Die Schall sllatten-Abteiüing Hainauer weist aus drei Spitzenleistungen der Technik hin: es sind dies die Kofter-Apparate Ultraphon-Juwel (Preis nur 58 Mk.!), Gramola Nr. 185 (70 Mk.), Homocord (99,50 Mk). See- und Solbad Swinemünde. Weltbad! — Schönster Strand der Welt! — Das sind die Attribut«, die Swinemünde trägt, und mit vollstem Recht, ohne jede Uebertreibung! — Als eines der ältesten Seebäder überhaupt, hat es Swinemünde verstanden, in seiner Jahrhunderte langen Entwicklung stets! mit der Zeit Schritt zu halten. — Sowohl die Badeoerwaltung als auch die einzelnen Pensions-Häuser wetteifern in dem Bestreben, den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie nur irgendmöglich zu machen! — Der herrlich schöne Kurpark, gepflegt wie eine ichöne Frau, sowie alle anderen den modernsten Ansprüchen entsprechenden Einrichtungen der Ladeverwaltung legen ein beredtes Zeugnis hierfür ab! — Die einzelnes'Hotels und Pensionen, die blitzsauber und mit aller Bequemlichkeit ausgestattet sind, suchen speziell in der Verpflegung einander geradezu zu überbieten, um ihren Kästen/ denen di« Seeluft den Appetit bedeutend verstärkt, nur das denkbar Beste in stets abwechslungsreicher Auswahl zu bieten! — So kommt es, daß sich jeder, der Swinemünde besucht, dort ganz einfach wohl fühlen muß! — In der Nachsaison sind die Preise ganz bedeutend herabgesetzt; sie bieten auch dem weniger mit Glücksgütern 'Gesegneten die Möglichkeit, hier in Swinemünde Erholung von der. Last des Alltags zu suchen. - Sucht man einen Platz, der gleichzeitig Heilbad und Seebad ist und seinen Gästen gute Kunst und „guten Sport, elegantes Badeleben, aber, auch Ungezwungenheit, Ruhe uich schöne Natur bietet, dann wähle man das See-, Söl- und Moorbad Kolberg. das unter allen Seebädern dank dem gleichzeitigen Vorhandensein von Sole, Moor und See eine bevorzugte Sonderstellung einnimmt. Seine ausgedehnten Parkanlagen, genannt sei besonders der Rosengarten, einer der schönsten in deutschen Landen, atmen Vornehmheit und Sauberkeit. Für seinen hervorragenden Heilwert spricht am besten die Tatsache, daß jeder, der Kolberg aufsuchte, es gesundet an Leib und Seele verlassen hat und immer wieder gern zu ihm zurückkehrt. - Kolberg ist von allen größeren Städten Deutschlands aus auf schnelle, angenehme Weise .zu erreichen: von Breslau aus in etwa zehn Stunden. Die vielen' Gemeindemitgliedern bekannte Frau Klara Schiftan aus Ohlau «röffnete hier, Höf chen st raß« 8, eine Koscher-Fleischerei und Geflügelhemdlung. Sie hält chre Fleisch, und Wurstwaren pp. zu billigsten Tagespreisen bestens empfohlen und wird auch auf das heutige Inserat im GemeirHeblatt hingewiesen. — M. FISCHHOFF Das große und führende Spezial-Haus für Seiden » Samte ♦ Voll und Wasch'Stoffe Größte Auswahl / Nur beste Qualitäten / Niedrige Preise Breslau 1 ~jljljl Mitglied Ring 43 der Kunden-Kredit Schmiedebrücke 67 fWl 6 M - B H

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