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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1930-07-01 · 7 (7.1930) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
7 (1930)
Issue
7 (7.1930)
Date
1930-07-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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Nr. 7 Breslauer Jüdisches fflemeinöeblaft T19 TO!: Am Abend des ers en Tages fand der Düsseldorfer Verdank sleute unter Her durch Stefan Zweigs Anweser heit beso Frieümann hatte er einen „Jeremias" Dichters ergriffen war. Minutfnlang ries der sich dann inmitten fcrr Spijelerschar da Der zweite Tag trachte! die Reche: Auseinandersetzung und >as neju« Ziel, sagen des Verbandes, dcutete^lohne auf Richtung an, in der sich der Verband w nicht zugrunde gehen stille. Stürmisch für seine Hingabe ans Werk, für seine & Zwanzig Redner sprachen, aus Stimmungen. Aus den vielen aufeina zeichnend für die Gegen vartslage der \ ichälte sich der Gedanke heraus: -er geistigen und richtungmäßigen Form wurden der Versammtu ig unst dem kü überwiesen. Per Aktion ation wurde He^! filzender gewählt. Stüi Mischer Dank Schwarzschild, die beide aus d^m Vorfta: Die Tagung hatte i>en Wollen zum Anidecken der Fehler ein Zeichen des Leb, Hilfe der wirtschaftlichen und der seelisch ein Bewahren vor einet einseitigen Zer \ allem Jugendbewegten fern liegt, di« jedf: Verband ist mehr als eine Notwendigkeit, weil er den größten T,il der jüdischen deshalb leistet der Verstand nrehr als die durch sestgelegte Pxogramnte parteilich Jugend — um mit Buchr zu sprechen — . Streben der Menschheit und zu allen mode^ In Schlesien hat die neistrale Jug anderen Gauen Deutschlands leider nur heilige Pflicht der jiidischen Gemeinden ist Gründung solcher Bünde zu bewirken, zun I it v r t M Verein Jüdisches Jug> Am 4. Juni dieses Jahres hatte. Jüdischen Jugendheimes über hundert E efunden, um die endgültige öfftntliche Gö ugendheim" vorzunehmen, deif zwar vqr der Gründung des Jugend- £ < >ic Aufführung des „Jeremias" rbert Fetsenthals Regie statt, die lhdere Weihe erhielt. In Kurt gefunden, der vom Geist des die Menge nach Stefan Zweig, mkend verbeugte, nschafteablage, vor allem di« Hahn zeigte Leistung und Verdie Opposition einzugehen, die ater entwickeln müsse, wenn er r Beifall dankte dem Führer stungen im großen und kleinen, allen Richtungen, in allen itderprallenden Meinungen, b«. irdischen Jugend in Deutschland, Verband wird in seiner alten, bejaht. Große Arbeitsgebiete lstftigen Vorstand als Material bert Feisenthar als erster Vornd Ovationen für Hahn und rde ausscheiden. klufbau, und da ist das kritische ns, zur lebendigen Entwicklung. >en Rot der jüdischen Jugend, plitterung in Parteiungen, die n freien Ausblick hemmt. Der er ist etwas selbstverständliches, Jugend hinter sich hat. Eben de andere Jugendvereinigung, äßig gebunden ist, weil er die zur Gemeinschaft dem höchsten nen jüdischen Aufgaben erzieht, ndbewegung im Gegensaß zu sehr wenig Fuß gefaßt. Eine es deshalb, die Möglichkeit der Wohle ihrer gesamten Jugend! e tz g e r, Breslau-Nürnberg. endheim. c sich im großen Saale des > Wachsens und Jugendliche einündung des „Vereins Jüdisches Grll> ' - Heimes schon eine Reihe von Jahren bestanden, aber sich bisher nur aus wenigen Mitgliedern zusammengesetzt hatte. Frau Paula Ollendorss erörterte in ihrem Vortrage Sinn und Zweck der Neugründung und führte unter anderem aus, daß zwar das Jugendheim eine Einrichtung der Gemeinde, diese aber nicht in der Lage sei, alle Aufgaben zu erfüllen, die einem solchen Heim gestellt werden können, damit es den Jugendlichen aller Altersstufen diene. Der Förderer-Verein, Jüdisches Jugendheim solle hier ergänzend eintreten für Anschafsungen, zu denen gemeindliche Mittel nicht zur Verfügung gestellt werden können. Hierher gehört zum Beispiel unter anderem die Herstellung eines Spiel- und Sportplatzes, eine Radioanlage und vieles andere mehr. Alle Anwesenden waren — wie alls den Aeußerungen der Redner hervorging — darüber einig, daß der Verein notwendig und existenzberechtigt sei. Nach erfolgter Aussprache wurde beschlossen: 1. Den Verein endgültig zu gründen. 2. Die bisherigen Vorstandsmitglieder: Dir. Glaser, Paula Ollendorff, Rabb. Dr. Sänger, Frau Thilo, Gem.-Rabd. Dr. Vogelstein zu bestätigen. 3. In den Vorstand neu zu wählen: Frau Cassierer, Pros. Buch hosz, Architekt Hadda, Herr Ormianer, Frau Dr. Rabin, Rabb. Dr Simonsohn, Lehrer Wesel. 4. In den Vorstand sollen ferner zwölf Jugendliche gewählt werden, die der Ortsausschuß der Jüd. Jugendoerbände im Einvernehmen mit den Bünden entsenden soll. 5. Als Mitgliedsbestrc>g wird bestimmt: Der jährliche Mindestbeitrag beträgt 2 Mark bei Mitgliedern über 20 Jahre, bei Mitgliedern unter 20 Jahre 1 Mark. 6. Der Vorstand wird ermächtigt, unter sich die Aemter zu verteilen und selbst einen engeren Ausschuß.zu bestimmen, der die laufenden Geschäfte zu sichren hat. Ferner wird ihm anheim gestellt, einen Werbcausschuß zu wählen. Der äußere Erfolg des Abends war recht erfreulich. Es traten ihm sofort 60 neue Mitglieder, die zum Teil an den folgenden Tagen schon gegen 100 neue Mitglieder warben, bei. Das 'Ergebnis zeigt, -daß in weitesten Kreisen Sinn und Verständnis für di« Aufgaben des Vereins vorhandenist. wir bitten alle, die für unsere jüdisch« Jugend Interesse haben, dem verein beizutreten und Mitglieder für ihn zu werben. Meldungen erbitten wir an das Büro de» verein» Jüdische». Jugendheim, wallstraße g, I. Aus Wunsch erfolgt auch Zusendung von Werbevordrucken. G. flnwtorluni Fr ledrldidiöhe i™.«» BadObernlgkH.Br islmi , Für innert Kranke, Nervenkranke n. E holanjooedörftige , , (Geisteskr. ausgetchl.) — Abtailf. für Zucke rfcr. , , Tagessatz: 1. Klasse 11—14 RM.f 11. Klasse 7.50 1 Chefarzt Dr. KSblfdi Prospekt Nr. 1 gratis. — Z Aerzte RM. - dXWt*MUPn4(t zßnfliw GUwMtiA&i«**. 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