Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 7 (1930)
- Issue
- 3 (3.1930)
- Date
- 1930-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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52 Nr. Z 8te*lauer Jüdisch«» Vemeiudehtatl Ober 2000.jüdische Handwerker iM dem „Ztutralrnbnd Jüdischer Handwerker Deutschlands“ mpickloiMn. Kallejren and Freaade der Hand* werkersacbe m Met Euch noch heote hi onaerer Geschäftsstelle Richard Kempe, Gartenstr. 82 :: Tel. 54716 ROBERT PRINZ Iah. Hoeils Prinz, Ina tallatlonlsnalatar Reuichaitrade 47/48, parterre «ad 1. Etage IBeleudilung skörper für jede Beleuchtungsart Ausführung elektrischer Licht« und Kraftanlagen AUSFÜHRUNG VON LICHTREKLAME Elegante 'jfrüftjafiufiutQ Sport- und Reisemützen Nur anerkannt gute Marken von Hückel, Möckel, Milke u. A. Richard Sprung Ohlauer Straße 68 vis-ä-vis Sckeyde Die Monatsschrift für Geschichte und Dissenschasl des Judentums eröffnet das Februarheft mit einem ebenso lehrreichen wie gemeinver-i stündlichen Aufsatz von 4L Lewkowig über neuere Schriftenzur jüdischen Philosophie der Neuzeit? Die Bilder Spinozas und Mendelssohns, an deren Erforschung der Verfasser selbst führenden Anteil genommen hat^ treten deutlich vor das Auge des Lesers. lieber die Palästinqsehnsucht ml Mittelalter berichtet S). I. Zimmels auf Grund von Quellen, die dein Laien unbekannt und selbst dem Historiker kaum vertraut find. Aus einer Fülle religionsgesetzlicher Gutachten des Mittelalters, in welchen Pilgers iahrten nach dem Heiligen Lande oder deren Pläne erwähnt werden gelangt er zu dem Ergebnis, daß die Sehnsucht nach den heiligen Stättcr und die Bereitschaft, die Mühseligkeiten und Gefahren der Reise zu über winden, in jüdischen Kreisen außerordentlich groß war — während öod der Laie fast nur von christlichen Pilgerfahrten weiß. lieber zahlreich^ Erscheinungen auf dem Gebiete der schönen Literatur berichtet Lotch Barfchak in der gewohnten feinsinnigen und sachkundigen Weise. Da- Recht zu unentgeltlichem Bezug der Monatsschrift wird bekanntlich er» worben durch den Beitritt zu der „Gesellschaft zur Förderung der Wissen! lchast des Judentums': die Mitgliedschaft kann durch Zahlung des Jahres! beitraas von 10 Mark auf das Postscheckkonto der Gesellschaft (Berlin 7030, Paul Bert Simon) oder durch Meldung bei einem der' Vertrauens^ männer der Gesellschaft erworben werden; deren Namen sind auf jeden» Heft der Monatsschrift ausgedruckt oder durch die Gesellschaft (Berlin! SchSneberg I) zu erfahren. Wie die Gesellschaft in dem genannten Heil der Monatsschrift betanm gibt, stellt sie neueintretenden Mitgliedern ein« große Anzahl ihrer Veröffentlichungen aus früheren Jahrien unentf zeitlich Aur Verfügung, natürlich nur, solange der Porrat reicht!. Baldiger Beitritt ist also dringend anzuraten. ' Schluß des redaktionellen Teiler. WERBENACHRICHTEN Wemt auch Me junge Frau bei ihrer Ausstattung eine Nähmaschine I nicht für erforderlich hiell, well vielleicht bisherige Interessen abseitss häuslicher Näharbeit lagen, so wird sie deren Hilfe doch recht bald ersehnen. Dji Frau von heute mit ihrer meist beruflichen Vorbildung weiß rationelles Ärbeiten wohl zu schätzen: auch bei häuslicher Tätigkeit wisi sie ihre Kraft nicht vergeuden. Ist eine Nähmaschine erst im Haus, dann wird sie vieles selbst erledigen, was sonst zur Schneiderin wandert« oder fertig gekauft werden mußte. Bald wird in ihr der Wunsch wach, hübsche oder praktische Nadelarbeiten zum Schmucke ihres Heims oder für den eigenen Bedarf auf der Maschine anzufertigen: solche Nadefarbeiten sind der Handarbeit gleichwertig. Warum sollte man chr dann nicht eine gute „Singer" zu Ostern schenken? Ueberall sind Singer-Läden Und dort findet die Frau auch jederzeit ein« reiche Auswahl von Vorlagen und Singer-Aufplättmustern für Applikationen, Inkrustationen. Weiß, und Munt», Bast- und Wollstickereien und für viele andere Techniken. Rat ünd Hilfe bei der Anfertigung gibt es dort immer unentgeltlich. Das ist eh» schon seit Jahren von der Singer-Nähmaschinen-Aktiengesellschaft als Selbstverständlichkeit gepflegter Dienst am Kunden. Etwa» Neue» für Breslau. Die in ganz Deutschland bekannte Schuhfabrik Eduard Lingel A.-G. eröffnet« eine Niederlassung in Preslau am Sonnabend, den 1. März. Die Fabrik, die sich seit langem aus Herrenschuhe spezialisiert, bringt diesen Schuh in etwa 50 verschiedenen Formen zum Einheitspreise von 16,60 Mark, so daß auch der Verwöhnteste das Passende findet. Das Geschäft besindet sich aus der Friedrich-Wilhelm-Straße 2 2. Jeder Schuhkäufer sollte sich vor Anschaffung eines neuen Schuhes von der Leistungsfähigkeit dieses Schuhhauses überzeugen. I Lebeusversicherungs^Sesellschaft Phönix. Im Jahre 1929 wurden 132^80 neue Lebensversicherungen über ein Kapital von 360 Millionen Goldwark abgeschlossen. Der gegenwärtige Versicherungsbestand hat die imposante Summe von 1 Milliarde 400 Millionen Goldmark, die Garanttemittel 160 Millionen Goldmark erreicht. Die „Phönix" zählt zu den allergrößten und kapitalkräfttgsten internattonalen Lebens» Versicherungs-Gesellschaften, dessen Arbeitsgebiet sich auf 19 Staaten erftreckt.; Noch mehr Automobile für Schlesien! Wir erscheinen zu spät und könnjen keine Neuigkeit bringen, wenn wir berichten, daß durch Eröffnung des Leuen Opel - Ladens, Ecke Neue Schweidnitzer Straße und Stadtgraben, eine willkommene Belebung des Stadtbildes erfolgt ist. Opel hat sicher damit einen guten Griff getan, denn er hat mit diesem Laden nicht nur Aussicht auf einen großen Verkauf, sondern auch^auf ein großes Geschäft, nämlich Wertheim. Das seit 50 Jahren bestehende Weinlaub'» Hotel, kreuzburg O.-S., hat sämtliche Fremdenzimmer renoviert und mit Zentralheizung versehen. In der vorliegenden Ausgabe bringt es sich durch ein Inserat in empfehlende Erinnerung. i Die Konzertdirektion hainauer. nur Schweidnitzer Straße R r. 15 2, kündigt folgende Veranstaltungen an: Sonnabend, den 5. April: Vorirags-Abend von Siegfried Rosenthal-Schülern. Mitttvoch, den 9. 2h,ril: Lieder-Abend Claire Mohr. Au^ den am 10. April stattfindenden Klavier-Abend des berühmten Klavier-Virtuosen Ignaz Friedmann sei ganz bescmders hingewiesen. Beachten Sie bitte bei Iftren lottrfigea unsere Inserenten! Gustav laa Scblllerstrufie 9 Elegante Fußbekleidung Spaxialist für Orthopldie ErstkiussISes nnBsescnflft für Herrenmoden Rcpentane «. AefMfrie Haber und hütit Paul Becker Breslau 18 Kab^Wfe-Ur.tlU, pL Mazzes-Tasdien Manotfcdtfte «. Malffatter and f{mitten Band Sihene Mensen, Weln^ Kerktfl m, befer. Aufschrift Seder-CIXschan SteMsf-Porm, MUß Mf LcftolSaac Vorname« au. Imutoiworfeoitube Freudenthal Neun. (•**•*. n. L. klererl Tapezier« o. Dekorat.-Geschlft Opitz Straß« 23 Übernahme sämtlicher ins Fach schlagenden Arbeiten t Spezialität: SNeean fett! gong von Kiabrndbeln und Umarbeitungen Otto Vo» Breslau 13 Höfcheflstrafie 73 Feinmechanische und elektrotechnische Präzisions-Werkstatt tSmeartiettune von Haishowetrakttonen u. Hauotolographen Fernsprecher 337 25 Letende FisAe aus eicener ZOchtuor, reinschmeckend Hechte, larpfen SthWea, KanudM* B. Puschel jetzt Jllt< Frieir!ihstr.Z7|Zt Telephon 394 *7. BiOX- ULTRA ■ ZAHNPA S TA iMdie ric*tice,ai« macht die zthaa Mendted weiß «. hmeitict Mund- «•rech, spritzt eicht. Ist ' ' hoeaeehrtt. dahsr nim htz Blb «.a^brei