Mannheim
Compact Memory

Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1929-11-09 · 11 (9.11.1929) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
6 (1929)
Issue
11 (9.11.1929)
Date
1929-11-09
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/3970005-7569522-7569640--1147-3971076
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

206 Nr. 11 Breslauer 3 ü t> i f d) e » : © e tu e i n t> e b l a 11 auf diesem Ged etc ständen die Beis Jaakauw Mädchenschulen in Polen, welcke durch di« Initiative und die Leitung ihrers Führers Dr. Leo Deuts hlälider, Wien, schon Hervorragendes in der jüdischen Mädchenerziehu ig in'Polen geleistet haben und mit Gottes Hilfe bei entsprechender We terarbeit n^ sehr gute Erfolg« für die Stärkung des gesetzestreuen Mischen Lebens in Polen versprechen. Sehr gute Arbeit sei auch durch die Entschuldung der Ieschiwaus in Polen geleistet worden. Auch in Deutschland und anderen Ländern habe der Keren Hathora durch Gründung und Subventionierung von Talmud Thorä- Schulen und Lernkursen für die gesetzestreue jüdisch« Erziehung gewirkt. Nach Streifung verschiedener anderer Punkte, mit denen sich die II; Knessio Gedaulo besaßt hat, vor allem der Arbeit des rabbinischen Rates, welchen Redner als kleinen Anfang eines hofsentlich in nicht zu. ferner Zeit wieder entstehenden Synhedriums bezeichnete, sowie der Diskussionen über wichtige soziale Fragen, über den,viel umstrittenen 8 4 des Organisationsstatutes; über den evtl. Eintritt der Agudas Äisroel in die Gemisch Agency; verbreitete er sich in längeren Ausführungen über die Tätigkeit der Agudas Jisroel in Erez Hisroel und über das dort Geleistete und nicht Geleistete. Zum Schlüsse seiner Ausführungen gab Redner »och feine persönliche Ansicht über die Palästina-Arbeit der Agudas Zisroel sowie über die Frage der Itwisch Agency bekannt und drückte die Hoffnung aus, daß auch diejenigen Punkte von den Beschlüssen der Is. Knessio Gedaulo, die vor allem unsere deutsche Landesorganisation noch nicht befriedigt haben einer Lösung in. unserem Sinne recht bald engegengehen. Der Vorsitzende hob in seinem Schlußwort noch hervor, daß es die Pflicht aller derer sei, die zwar ebenso wie der Referent in einigen Punkten mit der Arbeit der Agudas Jisroel noch nicht zufrieden seien, die aber durch die Ausiishrungen von der Notwendigkeit der Mitarbeit an den großen geleistetes Arbeiten überzeugt worden seien, durch ihren Beitritt -zur Agudas Iiäroel Weltorganisation deren Arbeit in ihrem Sinne zzi iördern. Die Mitglieder der Agudas Iisroel aber rief er zur aktivereii Tätigkeit auf. herzliche Bitte der Peah! j Der Winlep steht vor der Tür, und dte traurigen wirtschajtiichön Verhältnisse ermöglichen Viele» nicht, sich neue «acyen anschafsen zu können. Der gute Erfolg, der jedes Mal nach einem Aufruf durch vermehrte Spenden zu verzeichnen ist, gibt mir den Mut, auch jetzt wieder meine Bitte um »ergäbe von Entbehrlichem zu wiederhölen. Etwas, was in manch«n Wirtschaften sicherlich nutzlos liegt^sind Federbetten. Die Nachfrage danach ist so groß, daß einige bedürftige! Glaubensgenossen .. \ " ... —....- schön Anweisungen durch das Wohlfahrtsamt erhalten haben, aber bisher noch keine Betten bekommen konnten. Kleidungs st ücke und Schuhe aller Arten können wir nie genug gespendet erhalten, denn ste finden soreißenden Absatz, daß wir die Borräte immer bald wieder erneuern müssen. Es ist oft rührend, wenn man steht, welche Freude ausgelöst wird, wenn das Geeignete gefunden wird, und zu billigsten Preisen erstanden werden kann. Auch zur Beschäftigung unserer ständigen Heimarbeiterinnen benötigen wir vieler Kleidungsstücke, die, wenn auch unmodern, nutzbringend umgearbeitet werden können. Die oft besonders guten Stoffe z. B. von Herrensachen sind haltbarer und besser als geringwertiger Stoff, der neu zu billiger Kleidung verarbeitet werden kann. Zum Schluß möchte ich auch daran erinnern, daß sich alle Haushaltungen von der Peah mit Holz versorgen möchten, damit recht viele jüdische Arbeitswillige sich dadurch einen kleinen Verdienst verschossen können, daß sie Holz in die gewünschte Verbrauchsart zerkleinern. Selbst beim größten Ansturm im vorigen harten Winter ist es her Peah gelungen, ihre Kunden zu befriedigen, die sich hoffentlich dankbar daran erinnern werden und durch reichliche Holzbestellungen unsere Bestrebungen i „Arbeit statt Almosen" fördern Helsen. i Abholungen und Holzbestellungen bitte durch Postkarte ins Büro der Psah, Striegauer Straße 2, oder telephonisch unter 261 45. Frau Else W o h l a u e r. Der wettverband der Schomre Schobbos (Deutsche Geschäftsstelle in Berlin NW. 40, Thomasiusstraße 7) entwickelt in!der ganzen Welt eine eifrige Tätigkeit, um die Sabbath-Ruhe, tunlichst ohne wirtschaftliche Nachteile, zu ermöglichen. Er unterstützt daher alle Bestrebungen auf Einführung der 5-Tage-Woche. Ueber seine Tätigkeit geben die Mitteilungsblätter des S. S., die im Lesesaal der^Gemeiiche- Livliothek, Anger 8, ausliegen, ein fortlaufendes Bild. Auch wird auf >as vom S. S. herausgegebene Referat von Dozent Dr. Samuel Gründ«kg7 „Die Rückwirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung auf die Heilignstg des Sabbath" verwiesen. R. j Der Verein Indisches Museum E. v. zu Breslau hielt am 23. Oktober 1920 in den Räumen der Spinozaloge in Breslau seine Generalversammlung ab. Aus den» Bericht des Vorsitzenden, Herrn Max Silberberg, geht hervor, daß der Verein es verstanden hat, aus eigenen Mitteln, Spenden und Leihgaben eine Sammlung jüdischer Kunstgetzenstäude zusammen zu bringen, die heute schon einen bedeutenden Wert darstellen. Das Museum steht eigentlich nunmehr fertig da, zumal es! möglich war, im Schloßmuseum provisorische Ausstellungsräume zur ME ^liiimtixnuiuuuimiMiHHHiuiiimMiiimiti Neu eröffnet! Ausensifiser B. Prawatlfy Optiker HöfdienstraBe 78 ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦ Tapezierer u. Dekorateur ♦ ♦ ♦ Alfred Weiss 5 Breslau 1|, CarmerstraBa 12 e r«rnipnch«r 389 96 ♦ empfiehlt sich zur Ausführung £ sämtl. ins Fach schlagenden Arbeiten. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ BLUMEN FRANKEL Fernsprecher 36854 BRESLAU 13 Höfchenstraße 62 Sachgemäße erfolgreiche Bearbeit, sämtl. Steuer- und Rechtssaciien, Revisionen. Bllunzen. Vergleiche H. Rippke, StenerInsDeiit.il. D. ^res|an2jJPj^lm8tr^89 Tel. 68116. «HUlUHmiMIlUHUIIIIII Defektiv-Institut Letal: ImUtlUnaus B*obJlditHn|«n Auskünfte Brcslas I, Ohlsner Sir. Sl Fernruf 25t 98 und 59364 Anruf bi* 24 Uhr. ZigorrenspezlulgescliQft E. Nicolaus t*i. ui 2S SsdowsstrsBe A4 Tel. ms 25 empfiehlt sein« la Zigarren in allen Praialagen au* ersten Fabriken. Bel Klstenbezug Extrarabatt «mmuinimiiniMii Beste una billigste Bezugsquelle! : ff. Schokolade Kakao - Konfitüren Marzipan - Nougat Lebu. Honigkuchen Keks - Waffeln und Zwieback Verkaufsstellen In allen Stadtteilen Breslaus! Von Sonntag, d. 1. Pez. bis Ponnetstag, d. 8. Pez. inkl. findet im kleinen Saal der Leasing* löge, AgnosetraSe 8, eine Ausstellung d. Handarbeit. jdd. Frauen statt, die allen Gemeindemitgliedern zugänglich ist. Im Interesse der guten Sache ist zahlreicher Besuch erwünscht; Besichtinung ohne Kaufzwang, Eröffnung: Sonnlag, d. 1. Pa*., um 12 Uhr. Täglich geöffnet v. 10.30-13 Uhr, v. 15.30—19 Uhr. Neu übernommen. Neu Übernommen. H. Jeair&a vorm. H. LücK Aasführ.». elektr. Licht-, Kraft-, Radloanlagea. Reparaturen aller ins Fach schlagenden Arbeiten. Telefon 55272-(Fi.) StAlnStr. 11 Telefon SSZ 72 (N.) Arbeiten 1 liefert schnell, mi,iiiu,ii, Pünktlich, sauber „Camera*4, Ralur-WlltKloi-Str. 10 Foto uiiminmniii Kunst-Stopferei 8. ROTH Breslau 6, Friedrich-Wilhelm-Str. 15IU Fernsprecher 237M Sämtliche Risse und Brandschäden in knul liSMRffcnUei uvii ftpptta werden gut und preiswert ausgeführt ■J. ALLE DRUCKSACHEN lisfsrtschnell,sauber *|| CrUATTITV AtfS BRESLAU S und preiswert I v%V1HIAiNT AbJ M.Orsupeastr.7

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.