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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1929-08-01 · 8 (8.1929) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
6 (1929)
Issue
8 (8.1929)
Date
1929-08-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Äir. S I ■ ' ’ '(! . - r 153 2 re »lauer Jüdische» Gemeindeblatt Lomnik, Loslau. Löwen, Löwenberg, Lublinitz, Aeu-Aabzionkn 0.-2-, Cicufal), ricuttaft, Aikolai, Oberglogau, OMau, Ocls, Oppeln. — Die fehlenden Orte felgen in der Bibliographie des nächsten wahres, die j ebenfalls in diesen IMajtern erscheinen wird. Schneider, Alfred: Aeue Lassalle-Dokumente. Zeitschrift des Vereins f. Gescb. Schlesiens 62 (1925), 2. 205—214.' Unveröffentlichte Briefe an Prof. Friebr. Haaie 1544—1561 find hier abgedruckt. Lilbetgleit, Arthur: Walter Meckaner. Ein preisgekrönter Dichter. -4 E.-V. ZK I, Ar. 24. 2. 545. — W. A4., aus Breslau stammend, erhielt für j seinen Aoman „Die Bücher des Kaisers Dutai" (dessen Besprechung hier zugleich gegeben it*trD), den Ingenöpteis des Verbandes deutscher Erzähler.— BI. ist am 15. April 1851 in Breslau geboren. Eiehe auch den folgenden Artikel. ' lilbetgleit. Arthur: Walter Aleckauer und sein preisgekröntes Werk..— Der Oberjcblesier X, Ar. 7, 2. 407—405. lincerus, Oskar: Ferdinand Eobn (Zum 24. Januar 1925).— Hüb.-lib. Jtg. \ III, :ir. 5 (20. I. 25); Ost. Fam.-Bl. 1925, Ar. 4 (m. I Abb.). ltaniek. Johannes: Polizeiipikel und Iudenheßer. Aeues über »errmann Goebfche. — John Oletcliffo. — Abwehrblätter (Alitt. aus d. Verein z. Abwehr des Äntisemitismus) 55 (1925), Ar. 21/22, 2. >65—166. Dieser berüchtigte Urahne.der „Weisen ron Zion" erhielt seitens des Magistrats des schlesischen, von Juden stärk frequentierte» Bades Warmbrtinn, aut dessen Friedhof er beerdigt ist, zu seinem 50. Todes» tage eine Ehrung. Dieser überaus interessante Artikel weist nach, dag. diese Ehruüg völlig unangebracht war. Strukat, A.: Wie ein Glogauer ,;Schuhiude" die Fjnan^n des preußischen Staates aufbessern wollte.-3. 3* f. O. V,; Ar. 52 (v. 25. 12. 25), Unterhaltungsbeilage. Es handelt sich um eil» Projekt des in Berlin wohnenden Scbuhiuden Abraham Samuel ausjGroß-Glogau (im Texte der Druckfehler: Grost-Hogau) aus den Jahre» 1790/91. Baleton, Anna: Arnold Zweig. — Schics. Monat-Hefte V (1925), Ar. 9, S. 554—557. A. Z. ist Oberscblesier (aus Kattowitz). Bogeljtein, Hferrinanns: Abraham Geiger (1510—1574).— Eem.-Bl. d. ifr. Gern. Frankfurt Alain, VI (1925), Ar. 6, S. 172—74 (m. 1 Porträt):«^ Gem.-Bl. d. isr. Aeligionsgem. Dresden III (1925), Ar. 12, 2. 4—6. Whschniyetj, AI.: Diego d'Äguilar.—'■ Encyklopedia Iudaica I (1925), S. 1062 bis 1065. Der sephardische Jude (Maranne?) D., der auch den Aamen .. , Mose Lopez Pereira führte — dessen Biographie nebst reichhaltigen bibliographischen Aotizen hier gegeben ist — war von 1725—1747! Pächter des staatlichen Tabakmonopols in Oesterreich, zu dem damals auch noch das Gebiet der heutigen Provinz Schlesien gehörte. — Den Literaturangaben ist noch hinzuzufügen: Ludwig Oelsner. Die Aufhebung des kaiserlichen Tabakmonopols in den böhmischen Landen im Iabre 1756 in der: Zeitschrift für Geschichte und Altertum Schlesiens II (1555), S. 1—40. Wittner, Doris: Geheimrat Felir Deutsch zu seinem 70. Geburtstage. (In der Serie: Jüdische Köpfe.) — Iüd.-Iid. Ztg. VIII, Ar. 20 (18, Mai 1925), I. Beilage. Wohlfarth, Emil: Die Breslauer Firmen Grast, Barth LCo. und Schlettersche j Buchhandlung (Veröffentlichungen der Schics. Gesellschaft z. Förderung der buchhändlerischen Fachbildung, Heft 4), Breslau, Verlag der Schief. Gesellschaft .... >925, 14 S. Dieses Heft gibt zwei Vorträge wieder, > von denen der zweite (2. 9—14) der Schlettersche» Buchhandlung gewidmet ist; diese fwurde 1555 von dem aus Polen gebürtigen Juden Sigismund Schletter begründet und ging 1555 an Hugo Skutsch (aus Skutsch bei Karlsbad) über. Zielenziger, Ksurtj: Felir Deutsch. Zu seinem 70. Geburtstage am 16. Mai. E.-B. VII (1925), dir. 19, S. 267. F. D. ist am 16. Mai 1556 in Breslau geboten worden. Zielenziger, Kurt: Vom Händler zum Produzenten. Iüd. Wirtschaftsführer V. E.-B. 1925 (VII), 7Ir. 29, 2. 415/4. Z. behandelt hauptsächlich den Anteil jüdischer Kaufleute an dex Industrialisierung Schlesiens.. *) Dieser Ausdruck „als Sohn semitischer Eltern" geboren ist zwar richtig, klingt aber in der heutigen Zeit etwas merkwürdig gewählt. „Semitische Aasse" umschließt doch noch mehr als das kleine jüdische Volk. Wollte der 9>etr Verfasset darunter vielleicht die Abkunft von Arabern verstehen, um E. Pascha-Lchniher von dem Makel der jüdischen Geburt und Herkunft zu entlasten? fl milche MMi»MichMW «er agnagogenguneinDe Bekanntmachung. Das vom liberalen Kultusausschuß des Preußischen Landesverbandes ausgearbeitete! E i n h e ir sg e b e t b-u ch für den liberalen Gottesdienst j liegt bereits im Druck vor und wird dem Gottesdienst in der J Neuen Synagoge schon zu den hohen Feiertagen 1929 zugrunde! gelegt. Wir bitten daher die Besucher der Neuen Synagoge, sich rechtzeitig durch die hiesigen Buchhandlungen das neue Gebetbuch zu besorgen. j. Breslau, den 2. Juni 1929. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde. Bekanntmachung. Bei Anfragen an unser Archiv ist künftig R ü ck p o r t o beizufügen. Don der Erhebung einer Gebühr bei Anfragen für familiengeschichtliche und andere nicht allgemein wissenschaftliche Zwecke wollen wir bis auf weiteres absehen, behalten uns aber vor, die tatsächlichen Auslagen zu erfordern. Breslau, den 14. Juli 1929.! Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Bekanntmachung. , Don den Besucherinnen der Alten Synagoge ist angeregt worden, die Bücherfächer der Frauenstellen mit numerierten Schlüsseln verschließbar zu machen, die bei der Garderobenfrau zur Aufbewahrung gegeben werden können. Wir bitten die Besucherinnen der Alten Synagoge, zu dieser Anregung Stellung zu nehmen. Die Kosten müßten die Platzinhaberinnen tragen. , Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Zu vermieten! In unserem Grundstück M e n; e l st r a ß e 4 8 sind große Lagerräume, große Kellerräume, heizbare und nicht heizbare. Auto-Garagen sofort zu vermieten. Geräumige Einfahrten und Hofflächen vorhanden. Anfragen an das Büro, Wallstrahe 9 (Telephon Nr. 216 11 und 216 12). Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Schreibstube des ' Arbeitsnachweises Jüdischer Organisationen Schlesiens Büro: Wallstraße 23 Tel.: 268 63. Schreibarbeiten jeglicher Art, wie Adressenschreiben, Schreibmaschinenarbeiten, Vervielfältigungen, auch Austragen von Reklameartikeln usw. werden übernommen. Kauft Pelze im Sommer Neue Modelle in großer Auswahl vorhanden Vorzüge unserer Pelze: Verwendung nur edelsten Material: Besonders weiche und leichte Verarbeitung Garantiert gute Paßform Günstige Zahlungsbedingungen^ Große erstklassige Kürschnerei im Haüse. seit 15 Jahren unter der gleichen Leitung M. Gerstel Breslau, Sdiweidnitzer Straße W'll Leipzig fPelzeinkauf) Paris (Einkaufshaus) D4//.//+:/-A

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