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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1929-06-01 · 6 (6.1929) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
6 (1929)
Issue
6 (6.1929)
Date
1929-06-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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Nr. 6 Breslauer Jüdische» OemeiaÖeblaf f 107 Bnzelge von Sterbefällen ■« on BeerMgniigsin(p<;ttot Coni• Tteumann. ftinutstrotz« 16, Telephon 36 456, ober an Israelitisch« »rankeaoerpslegungs-Anfiall. hohen,ollernstrotze »6. Telephost: 300 47. 306 46. 36411. 6. 6. 7.7!. 7. 6. 9. 6. 10. 6. 3«remin« Ritter geb. Lomnitz, Kopischsträtze 65. Leopold Zickel, Guntherslratze 22/24. Ismar Levy, Hubenstrotze 18. Samuel Jacoby, Goethestratze 10. Somuel Kupserberg, Steinstratze 10. 7 -i n Bus üem vereinsleben. H 14. 5. 15. 5. 19. 5. 21. 5. 23. 5. 6. 6. 9. 5. 9. 5. 12. 5, 13. 5. 13. 5. 15. 5. 15. 5. 16. 5. 16. 5. 19. 5. 21. 5. 21. 5. 24. 5. 26. 5. 27. 5. 27. 5. 28. 5. 30. 5. 30. 5. 31. 5. 2. 6. 2. 6. 4. 6. 6. 6. Beerdigung«; n.!■ Friedhof Lohestratze. Arnold Kaliski, Hars>enb'ergstratze 3. Justizrat Felix Hirschberg, Wallstratze 5. Berthold Berl, wohichast in Freudenthal, überführt nach dort. Ealli Glaß, Kaiser-Wilhelm-Stratze 153. Iustizrat Salomon Mendeisohn, Kaiser-Wilhelm-Stratze 106. Ludwig Weih, Körnerstratze 40/42. Friedhof Cosel. Dr. med. Paul Heyn, Sadowastratze 14. Kind Esther Steinberg, Hedwigstrabe 20. Jonas Wislicki, Wallstratze 23. Max Seelig, Andersfenftratze 73. Jakob Busche Anton,enstratze 18/20. Agnes Hahn, Fischergasse 14. Natalie Rohowski geb. Friedländer, Friedrich-Wilhelin-Stratze 61. Adolf Schorfs, Sternstratze 55. Hermann Schindler, Beuthen. Moritz Bergmann, Sonnenstratze 17. Hermann Gotthilf, Agnesstrahe 14. Kind Irma Rauch, Reudorsstratze 68. Fanny Werner geb. Kempinski, Kaiser-Wilhelm-Stratze 109. Louis Sklarek, Oranienstrahe 13. Maria Roth geb. Faserber, Neu« Schwcidnitzer Strotze 15. Ernestine Sachs geb^ Opel, Biktoriastratze 75. ' Bianca Israel, Margaretenstraße 6. Jacob Haberseld, Gütenbergstraße 54. Solo Berliner, Kursurstenstratze 27. , Hugo Elias, Friedrich-Wilhelin-Stratze 8. ' * Rosa Iorisz, Brunnesnstratz« 16. , Ludwig Blumenseld, Klosterstratze 15.' Nskasius Birnbaum, Friebestratze 4. Rosa Bergmann geb. Bergmann, Dessauerstratze 15. Breslauer Grtskomitee des Deutschen verbanües zur Zoröerung -er Universität Jerusalem Am 14. April 1929 sprach im Rahmen eines vom Deutschen Verband zur Förderung der Universität Jerusalem veranstalteten Vortragsabends, zu dem eine Reih« jüdischer Dozenten der. Breslauer Universität,s sowie andere führende jüdische Persönlichkeiten Breslaus eingeladen hatten^ Herr Professor Dr. medi I. C i t r o n aus Berlin über Wesen, Aufbau und Entwicklung der Hebräischen Universität Jerusalem- Der Vortragende gab zunächst einen Uel erblick über die Entwicklung des Gedankcns dcr Schaffung einer hcbräi chen Universität in Jerusalem und legt« die Gründe dar, die die Gründung eines solchen wijsenschastlichen Institutes alf notwendig und zweckmäßig haben erscheinen lassen. Er. stellte dann den gegenwärtigen Stand der Entwicklung der Universität Jerusalem, die im April 1925 in Anwesenheit von BcnNretern vieler europäischer Universitäten eröffnet wurde, dar. Die Universität Jerusalem ist vorläufig noch nicht eine Voll-Univcrsität im Sinne der Universitäten Europas, befindet sich vielmehr noch im Stadium des Aufbaues und ist daher vorläufig! mehr ein Forschungsinstitut, an dem allerdings bereits Vorlesungen i gehalten werden, als eine Lehr-Universität. Sie umfaßt gegenwärtig sieben Institute, und zwar ein mikrobiologisches Institut, eine hygienische Abtesilung, ein chemisches Institut, ein naturhistorisches, ein mathematisches, ein judaiftisches und ein orientalistisches Institut. Es gehört ferner zu ihr die Universitäts-Bibliothek, die mit mehr als 200 000 Bänden bereits heuteleinen nicht unbeträchtlichen Umfang ausweift und im Juni 1929 ihr neueh, vor der Vollendung stehendes Gebäude beziehen wird.. Der Vortragende wies daraus hin, datz die Leitung der Universität Jerusalem, die, soweit es sich um reine Verwaltungsausgaben handelt, in den Händen eines ays führenden jüdischen Gelehrten aller Länder bestehenden Kuratoriums und für alle akademischen Fragen in den Händen eines Akademischen Rates Netzt, für einen Teil der Universität dem provisorischen Zustande bereits im Wintersemester 1928/29 ein Ende gemacht hat. Bereits seit Oktober 1928 hjerrsicht innerhalb einer geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Jerusalem, der alle Lehrstühle des Judaistischen Institutes, ferner solche für Philosophie, Archäologie, Statistik etc. angehören, voller Lehrbetrieb, s Das I Jean HantsJioelter, ScMffliitier ltr.37 | igerichtlich vereidigter Taxator Perlen, Brillanten, Fontasleschnnck, 1 SIlbCrbCStßCKC, Silbergerä!;te',{ Spezialit&t rituelle KultnBgegenst&njdg Baachtan Sla maina nauan Auslagen -L Grobmalknnst fa .alias &tskj mrln.1 iematiooeH Verlangen Sie unverbindliche Kostenanschläge ]| von Karl Neustadt, Nur noch: Famruf 23713 (Postamt 17) Fa'nnif 23713 k 00 Jahren hevorzugi ^UIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIilllUIIIIIDUIUItUIHHIIIIUIIIIlIHMIIHIHIimiHailllU^ 1 Auto Fahrschule i „Silesiä“ % | Bretlaa II, Taaenttientlr. 31 J | . 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