Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 6 (1929)
- Issue
- 4 (4.1929)
- Date
- 1929-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4 Breslauer Jüdische» Gemelndeblatl 73 Abends seine bereits in der vorigen Nummer dieses Blattes dargelegte Ausgabe. Erwähnt seien noch unsere Arbeitsgemeinschaft „Die Propheten", ferner ein in seiner Durchführung glänzend gelungenes gemütliches Purimbeisammensein am 27. März, sowiä eine Führung durch die Ausstellung de» jüdischen Museums im Kunstgewerbemuseum. — Die Jüngeren- Gruppe (14—16 jährige Mhdels und Jungen) hatte im Monat März «ine» Lescnachmittag „Heinrich Heine", einen interessanten Vortrag eines jüngeren Gruppenmitgliedrs über „Ferdinand Lassalle", sowie zwei sehr rege Aussprachen mit einseitenden Referaten: „Religiöser Liberalismus" und „Friedensbewegung".: — Am 3. April sprach Herr Gustav Glaser, Erich Durch die Anstellun betrieb, auch ein systemati erlernen wollen, haben Gelegenheit, sich in der Geschäh Danziger, Tauentzienstraße >51, anzumeldcn. eineö Trainers ist, neben «r Sp irtbetrieb-ins Leben Die so;ü >le Gruppe Direktor des jüdischen Wohlfahrtsamtes, in der Hauplgruppe vor einer stattliche»? Besucheranzahl über „Revolte im Erziehungshaus". Der Redner gab in seinem Referat interessante Ausschlüsse über das Fürsorgewesen im allgemeinen ui d über die jüdische Wohlfahrtspflege Niederschlesiens im besonderen. Wegen der vorgerückten Zeit könnten alle in der reichhaltigen Aussprache angeschnittenen Fragen nicht erschöpsend behandelt werden. Der! Verein beschloß, i»n nächsten Winterarbeitssemester seine Mitglieder praktisch sozial tätig sein zu lassen. Die Entwicklung unseres Vereins, das Anwachsen unserer Mitgliederzahl, die rege an der geistigen Arbeit sich betätigten, beweisen am besten die Berechtigung unserer Arbeit für ein religiös-fortschrittliches Judentum innerhalb unserer deutschen Heinwt. Anfragen sind zu richten an: Stud. jur. Erich Vulkan. Moritzstraße Nr. 13, und an Franz Riseidner, Kaiser-Wilhelm-Straßc 06. jüdischer Schwimmoerein, Breslau. Die Entlvicklung des Schwiminsports hinter der jüdischen Jugend ninnnr dank der Rührigkeit des Jüdischen Ächwinnnvereins bei uns in Breslau einen erfreuliche»' Verlauf In der außerordentlichen Generalversammlung konnte mit >1 Befriedigung sestgestellt werden, daß der Verein regste Unterstützung findet. Der Verein gibt allen jüdischen jungen Leuten Gelegenheit, unentgeltlich das Schwimmen zu erlerpen. Gerade der Schwimmsport ist wie kein zweiter dazu geeignet, die körperliche Ertüchtigung und den Ausgleich.für die berufstätigen Stadtmenschen in gesundheitlicher Beziehung zu fördern. Alle, die jetzt als Schulentlassene in das Berufsleben eingetreten sind, sollten bedacht sein, auf ihre körperliche Entwicklung mehr als früher zu achten. Die Schwimmabende finden jeden Donnerstag, abends von 21 bis 22 Uhr, im Breslauer Hlfllenschwimmbade statt. Junge Leihe. die sich dem Schwimmsport widmen und auch diejenigen, die das Schwimmen 0! iitschi gibt durch ihre Haushaltungs Gelegenheit, alle Gebiete der H» Aufräumen, Tischedecken, Servierei Nähen, Gesundheitslehre, Säugllh Die allgemeine schwere w nach kausmänßischem Personal Dagegen! wächst täglich da Hauspersonal j und die Annehmlich Hausstellung als Stütze, Hauskp inehr in Kreisen der weiblichen Aber a»»ch die Mädchen, die iollten sich wieder Hauswirtschaft fest einmal ihren Haushalt ordnungsäe id |i Schülerinnen, die das Kinder brauchen jetzt!auch Hauswirtschaft! weis einer häusmirtschaftlichen Boi Wir machen ferner darauf Mädchen aus änderen Berufen, che schönes Heim und gute Pension Der verein zur Förderung in Hamburg beabsichtigt, eine M deuten in Heidelberg zu e» Semester in Heidelberg studiere». Mensa Jntere je haben, werden!g oben genannten. Vereins, Hambuirg ustd Hausgehilfinnen-Tchule Mädchen »»Wirtschaft, wie Köchen und Backen, Waschen und Wüsten, Stopfen und .und Krankenpflege etc. zu er ernen. östliche Lageschräsikt die Wichfrpge vollkoinmen ein. Bedürfnis nach geschultem jü tischen hlsest und Sorglosigkeit in einer guten chter, Hausgehilfin > sw. wird Jugend erknnut> a »f einen Beruf nichi ängewiefe», liche Kenntnisse ancignen, um »näß führen zu könnend gsirtNerinnett-Semina, besuchen e Ausbildung und niüjsen den bildung erbringen, merksäich daß wir c uch bcrufstsä fn Bretzlau Ausbstd »hg genieß, unserer Jnstitutioif gewähren in, n s a e richten academioa für. jüdisch« Stu« 'Studenten, dix! m koinn änden wollen und an den pi errich ende» eycten, sich , bei der Gefchäjtsstelch des 1, Dornbusch' 4, zu inblden. Die P e s s a ch l i st e über V .... Arzneiverordnungsvvrschlägen sü Ausgabe bei der Lebensmittel-Kv gesetzestreuer Rabbiner Deutschlq», bei Munk g^gen Einsendung von nd >, ftsskelle bei Herrn dem gerufen v Schiö {immiitorden. sind, später > »polten, Rachtigen ritueller Speisehäuser, e. v. Hambu^ Vereinigung lraditionels-gesehestreuer Rabbiner. etweudbarkcit von' Arxneiinittelti und Pessach ist in unveränderter vorjä »rigkr . in Mission der Vereinigung traditionell- , Berlin NW. 6, Phstippstraße 7 6, 1.10 R.-Mk. zu beziehen. Zenträltaeizansen Neuanlagen - Repap ob-uutfranhd Fernruf 32983 Ffa Dresiaa xm aturen Beratun|g BrunoR Augustastraße »Straße ^0 Minder milch noe bv ’-iCB Breslauer Sanitäts - Milchkuranstalt „Zum Schweizerhof" Jinton Jimmann Q. m. b. H Kleine Holzstr. 8/10 - Tel. Ring 2685 In 140 Niederlagen erhältlich. fiandscfruäe Krawatten 7.7i.oe.cfif Scfotoeidnitzer Str. 7 gegenüb. Seidenbaus Sdrfednger io Jüdl em 7 sehr P1IIIO MilllMW (LI.) 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