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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1929-04-01 · 4 (4.1929) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
6 (1929)
Issue
4 (4.1929)
Date
1929-04-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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SS Bteslauef 3üt>i sches. Gemelndeblatt Nr. 4 Warnung! Wir konnten wiederholt feststellen, daß in der Stadt herumfahrende Brennhclzverkäufer ihre Ware widerrechtlich an jüdische Haushaltungen für Rechnung der „Peah" anbiete n. Dabei wird hauptsächlich auf die Leichtgläubigkeit des Dienstpersonals spekuliert, um den Käufern schlecht brennendes Abfallmaterial und minderes Gewicht aufzuhalsen. Wir machen das brennholzkaufende Publikum unserer Ä meinde in deren eigenstem Interesse auf solche Manipulationen r hiermit aufmerksam! Da diese Vorkommnisse aber auch geeignet sind, unser bekanntes Renommee zu schädigen,"sei darauf hingewiesen, daß wir unseren sämtlichen Holzlieferungen g e d r u ck«t e B g l e i t z e t t e l, die mit unserem Namen versehen sind, niitgeben, auf Grund welcher jede beabsichtigte Täuschung sofort festgestellt werden kanir. In letzterem Falle wären wir unseren Gönnern für eine schnelle nähere Benachrichtigung besonders dankbar/ Der Vorstand der „Peah", Jüdisches Brockenhaus, G. e- V, Oeffentliche Bekanntmachung Kirchensteuer und Synagogenbeitrag 1929. i. Vorbehaltlich der Genehmigung der Aufsichtsbehörden wird für f>as Kirchensteuerjahr 1929 ft. 4. 1929 bis 3t. 3. 1930) . vom. Pärochialverband evangelischer Äirchengemcinden in Breslau ein Zuschlag von. 1*1%. vom Kesanttvcrband der katholischen Kirchengemeinden der Stadt Breslau und Umgegend ein Zuschlag von . . 12/ - von der Synagogengemeinde in Breslau ein Zuschlag von tl rer Reichseinkommensteuer 1328 als Kirchensteuer (evangelisch, katholi ch) beziehungsweise Synagogenbeitrag erhoben. Der Zuschlag wird berechnet :») bei Pflichtigen, die zur Reichseinkommensteuer veranlagt werden, von der im Einkommensteuerbescheid festgesetzten Einkommensteuer für das Kalenderjahr 1928 oder für diejenigen vom Kalenderjahre abweichenden Steuerabschnitte, die im; Kalenderjahr 1928 geendet haben,; I>) bei Lohn- und Gehaltsempfängern, soweit die auf den Arbeitslohn entfallende Einkommensteuer nicht veranlagt wird, von den Lohnsteuerbeträgen im Kalenderjahr 1928. Liegt im Zeitpunkt der kirchlichen Veranlagung eines Steuerpflichtigen das Ergebnis seiner EinkominenstSu^rveranlagung ausnahmsiveise noch nicht vor oder ist in diesem Zeitpunkt die Feststellung seiner Lohnsteuerbcträge nicht erfolgt, so wird der/ Zuschlag von einem durch freie Schätzung ermittelten Maßstabsatz errechnet. lieber die sich hiernach ergebende Kirche:,- oder Kultussteuer erhalten die Steuerpflichtigen Steuerbescheide, in denen die Höhe der Steuerfchuld, die Zahlungstermine und die zuständige Kasse angegeben sind. Solange ein Steuerbescheid nicht zugestcllt i t, haben die oben unter - genannten Steuerpflichtigen auf die enögiiltii(e Kirchenbeziehungsweise Kultussteuer Vorauszahlungen für die evangelische Kirchensteuer mit ........ 10%, für die katholische Kirchensteuer mit.. . . 12,3%, für den Synagogenbeitrag mit der jeweilig fälligen Reichseinkommensteucrvärauszahlung zusammen mit '°- ' '. - " Reick ' ' ' " " dieser an die dafür zuständige Finanzkasse o entrichten. Bei bargeldloser Zahlung ode ler Reichssteucrhcbestclle zu bei Zahlung mit Postanweisung muh auf dem Empsängerabschni» der Kirchen- oder Kultussteuerbetrag besonders angegeben sein und die II. Einsprüche sowie Anträge auf Stundm g, Ermäßigung oder Erlaß sind unter genauer Angabe der Steuernummer oder der Nummer des Kirchensteuersollbuchs an die zuständigen Rstigionsverbände zu richten, nämlich: 1. wegen evangelischer Kirchensteuer ( an den Parochialvcrband der evangelischen Kirchengcmeinden, - Höfchenstraße 31, Hinterhaus I, Sprechzeit werktäglich von 9 bis 1 Uhr: 1 11% Konfession vermerkt werde». Herren und Damen mit guten Beziehungen bietet führende Yer sichorung.s-Gesellschaft dauernde hohe Einnahmen Tatkräftige Eimichtung- und Unterstützung durcl instiukt'onsbeanite wir.l zugtsichert. Fachktnnt nisse erwünscht, aber nicht Bedingung. Zuschriftei unter 11. D. 71, Geschäftsstelle des Blattes. Seelig Kaiser-Wilhelm-Straße 78 Julius Eispert Silberwarenfabrik Breslau 10, Schietzwerderstratze 13 Telefon 5)970 geradeein der WithrtmSdrücke Gegr. 1891 Siib-- Spez.: Kompl. Besteckeinrichtungen u. Tafelsilber Gelegenheltsgeschenke Verkauf nur in der Fabrik Während der' 8 Pessach-Tage alles nur streng österlich Getränke: Kaffee, Milch, Schokolade etc. sowie sämtliches Gjebäck Spezialität: Chremsel, bezogene Mazze Außerdem findet der Verkauf von Österlichen Backwaren im separaten Raum, Karlsplatz 3 statt. Chremsel Werbet für den Humboldt-Verein! bez. Mazze Jtlantelfioffe' J£oftiimfloffe* J£teide*ßoffe nur von Ständige Ausstellung in 12 Schaufenstern! F.A.PR/HJSE Ohlauer Straße 5/6 Schuhbrücke 78

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