Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 6 (1929)
- Issue
- 1 (1.1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Ar. 1 Üreslauee Jäfctfcfeeft <&tmetnöeblatf 15 „Martin Stufccrs Forderung nach Erneuerung des Judentums (Sinn un- Bedeutung)". Buber erkennt, daß nur eine Macht wahrhaft ist: Gott. Hingabe an Gott muß absoluter Inhalt unseres Lebens werden. Buber will nach Zusammenbruch des alten Staates die Schaffung eines religiösgeistigen, auf Tradition und Sitte süßenden Bandes um alle Juden. Redner fordert Erfüllung der alten Form mit neuem, religiösem Geist durch die Jugend. Die lim 30. November auf unsere Anregung stattgefundene Freitagabend-Spätandacht unter Zugrundelegung der Liturgie der liberalen Synagoge Norden, Berlin, war ein voller Erfolg; sie hat allen Teilnehmern eine -unvergeßliche Stunde religiöser Erbauung gegeben. Eine zweite Andacht findet am 11’; Januar um 1914 Uhr in der Wochentagssynagoge, am Mnger 8. statt. Am 12. Dezember sprach Frau Dr. Else M e i d n e r in ihrer bekannt geistreichen Art über „Der Fall Maurizius". Sie befchä tigte sich mit den Personen des Romans und wies daraus hin, wie die Tragödie des Etzel rückwirkend die ganze Tragödie des Maurizius aus rollen läßt. Von Etzel strahlt wellenartig das Licht auf die anderen Pe Ionen. Er hält das Schicksal aller in Händen, ist Träger der Idee, Kämpfer für die Gerechtigkeit. — Nach allen Bor trägen fanden rege Aussprachen der jungen Menschen statt. Der 20. Dezember^ vereinte die Mitglieder gemütlich bei Musit und Tanz. Aus unserer Arbeit sei noch der Zyklus „Die Propheten' und die wöchentlichen Nachmittagrzusamiyenkünfte der jüngeren Gruppe erwähnt. Wir betonen noch esnmal, pah gerade heute ein enger Zusammen schluß der fortschrittlich gesinntest jüdischen Jugend ganz besonders erforderlich ist.! Unser reiches Arbeitsprogralnm im Januar ist ersichtlich aus unserem für die Mehrzahl der Teilnehmer in der gleichen Form, nur einige werden es vorziehen, noch einen Abstecher nach Aegypten zu machen und von dort aus nach Italien zurückzusahren. Btide Reisen werden nur sn der ersten Schisssklasse duijchgeführt.»*° Die Unterbringung in Palästina erfolgt in den besten Hotels, die Fahrten--^ in modernen Privatautos' usw. Durch Mitarbeit aller in Frag^ kommenden Kreise ist dafür gesprgt, daß den Teilnehmern der Reise Gelegenheit zu wirklichem Studium der palästinensischen Verhältnisse gegeben wird. Diese Reise des Deutschen Keren-Hajessvd ist der erste Versuch, den deutschen Freunden der Arbeit in Palästina Gelegenheit zu geben, das in Palästina <Beleiftete; in gemenisamer Fahrt sehen- Prospekte, die alle Einzelheiiten enthalten, werden vom Büro des Keren Hajestod, Berlin W. 15, Meinekestraße 10. und vom iPaleftine Lloyd, G. m. b. H., Berlin-Eharl »tteiiburg 2, Joachimsthaler^Straße 38, versandt.! ' — . Der Israelin Geschäftsstelle bei Frau Klara macht daraus aufmerksam, daß a des Mittelstandes, Beihilfen in werden. -che Frauenverein. Schottländer, Tauentziinplatz 6, n bedürftige Wöchnerinnen, auch Geld nyd Säuglingswäsche gegeben Inserat in dieser Numme Anfragen bitten wi zu ri tzten an: Stud. jur. Alfred Fabian. Moritzstraße 35, und an ^tud. jur. Erich Vulkan, Moritzs^raße 13 Der Keren hajessod veranstaltet im Frühjahr zwei Pnlästinareisen, für die das Interesse schon jetzt außerordentlich groß! ist. < Die erste Reise, die Luxusreise, beginnt am 10. März in Marseille und führt über Alexaitdrien nach Palästina. Der Aufenthalt in Palästina beträgt 14 Tage. Die Rückfahrt^ erfolgt wieder über Aegypten. Die Studienreise beginnt am 28. März in Triest und führt direkt nach Palästina, wo ein Hmsenthilt von neun Tagen vorgesehen ist, der ausschließlich der Besichtigung Palästinas dient. Die Rückreise erfolgt Mitteilungen des Reichsbunües jüü. Zcontsolüaten E. v. <vet;zr ioor vreslaa_ €. v. I. Kameraden! Es ist Ehreilpflscht jedes Kameraden, den „Schild", zu halten. Wer dieser Ehrenpflicht noch nicht nachgekommen ist, bestelle für den geringen Bezugspreis non 1,95 Mk. vierteljährlich unser Bundesorgan beim nächsten Postamt. ] . ' II. Unsere Chanukkah-Fejer' am 0. Dezember 1928 nah glänzenden Dirlaus.. Stimmung, - wie immer, vorzüglich. Bes gut. Oberkantor B o r i n erfreute! uns durch Gesang, Kamerad Dr. Sänger durch seine eindrucksvolle Festrede. III. Unsere Generaloersam 2 7. Januar 102 9!, vorm: Eintracht', Tauentzienstraße 12 kfficfe Kassenbericht, Vorstandswahl, Anfrage, inlung sinket . am [O'/il It h r , im Sonnta Saal Anger) > statt. 1 Geschä allgemeine Aussprache Pm einen ich: sehr llabbiner den der „Gesellschaft tsbericht, — Die Jüi-Iiber. Jogeodferein Jüratöm (eigerH. Irntao 2«. I Mitt.och, den It.Jknnar im kleinen Saal der Lessiltgioge. Vortrag von Frau Pau|a Ollendi „Dlnhaell und Rath« Sonntag, den 27. Jandar, vorm Fahrung durch das israeUliscjie Krank) Einficbtuheen. Arbeitsgeireinschaften:. Leitunk Herr Mittwoch, den 22. oad M. „Soaiale Gruppe“ Kaisei-Wilheln 20.15—2t Uhr Hebrlisch; 2t— Uhr Die i Uhr A|EnesstraOe 5 rff Ober: 1t Uhr nhaus und seine I Hi itleeiiitrr Dniduta Vereinslokal Straße 16- ’ropheten (Jesaja) I überkalose-rursoröe Arbeit«' melnachaft Jüdischem Wohlfahrtsamt JUüiacher Frauenbund sucht Fürsorge-Schwester! ftr 3 Taue ln oor Woche. Schriftliche Meldungen an das Jüdische Wohlfahrtsamt, Wa)l»traße 9. Hrö^s§ia»iojolte-Magi izin O&jdeutacfitanda e Toichenatr. Schweidnilzer 8t»ätgr»d«tz Alleinvertreter von Bechstein, C J. Quindt-Berl n Stcimray & Ec u rr, Blüthner 5oijs etc. Feurich, IJiach. 4ow.dID. Fabrikate Zur; Honfitmation IßetCoßung Geschenke von ClmhoU Ufoswthal Neue Schweidiiitzer Straße 5 OoylllKlot ISt O DAS GUTE SPEZIALHAUS r^BBES^AUA SCHWEIDNITZFO«JTBAO Da uerbrand BOLkOCOQHAAS-ORANIER RIESSNEH fierztEhrlich B i p na u 1 Blüctierplatz 19 Hebräische Gesänge Im | Parle phonhaus : Gadicl & («. - "Garten - Straße 85 7=5" riienke Optiker Garai,