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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1929-01-01 · 1 (1.1929) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
6 (1929)
Issue
1 (1.1929)
Date
1929-01-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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Nr. 1 Breslauer Jüdische» Gemeindeblatt 15 5 Stunden. Dienstag 8—9 Uhr. Beginn: 22. Januar. ■*) Der Fall Jerusalems und die Neuorientierung des . Diaspora-Juix ntums. b) Der letzte Versuch einer Rückkehr zum Tempel, c) Religiöse Spaltungen und Sektenbildungen, d) Begegnungen zwischen Urchristentum und Judentum. «) Kämpfe ur> Dogma und Gesetz. 4- Schriftsteller Erich Landsbergr^ „Schicksale der Breslauischen Judengemeinde im späten Mittelalter." (Mit Lichtbildern.) i 3 Doppelstunden. Montag 8—9 Uhr. An den dazwischen liegenden Sonntag-Bor nittagen finden Führungen durch die Stadt und das Altertum:--Museum statt. Beginn: 4. Februar. Dir dritte Doppelstunde findet in der Lessing-Loge stäkt. Diejenigen Hörer, die an dem^vorjährigen Zyklus nicht teilgenommen habe», oorgetraoei eingeführt werden 16. Jahrhundert. werden von dem Referönten in den bisher vorgetrag Zur Darstellung gelangt das 14 Lewfowitz: „Geist und Schicksal in der. 5 Dozent Dr. Albert jüdischen Geschichte." 6 Stunden. Mitt :i) Das biblische Zeitalter, b) Das c) Das Volk ohne Staat. d) Der Anteil noch, 8—9 Uhr. Beginn: europäischen für Juden u Gegenwart. 6. Frau Paula Ollendiorsf Wechselwirkung aus einander." 3 Doppelstunden. a\ Soziale c) Geistige 23. Januar. e Judentum, uden an der Kultur. «) Die Emanzipation und ihre Folgen unp Judentum, k) Die geistigen Strömungen der Ku Kt! als 7. Dozent Dr. Israel R nach biblischen und talmü 5 Stünden. Dien >i a) Individuum o) Caritas. Mensch, e) Die Vorlesungen finde! Zwingerplatz, statt, bis der Lichtbilder-Borfüh^unger abgehalten wird. Kartenverkauf: Selb Agnesstraße 5 (Fernspr- 5 Uhr nachmittags. El! Beginn des Verkau Hörergebühren: - A. Im Vorverkauf bis Ist. Januar: Mitglieder und Familienangehörige (bis 3 Karten) ä 2,- Nichtmitglieder . . . . . .... . .... . ä 3,- Stuhierende, Angestellte (bis 23 Jahre) u. Jugendliche ä 1,50 B. A b 14- Januar: Mitglieder (nur-im S«kretariat) ....... ä 2,50 Nichtmitglieder (nur im Sekretariat) , -r . . . . ä 3,50 I - An der Abendkasse einheitlich.. ä 4,— - [ 1'. skinzelkarten (nur an der Abendkasse): zu Kursus 1, 3, 5, 7 . . . i. . . . . . . . ä 1(T- - zu Kursus 4 und 6 . . . j. . . .... . arl,5<) - ' Die Mitglieder, die ihren Beitrag für da- Jahr 1929 noch nicht entrichtet haben,'werden gebeten, Pies bald zu. tun. Der Betrag (Mindestbeitrag 4 Mark) kann entweder im Sekretariat gegen Verabfolgung der! Mitgliedskarte oder auf das Pofischeck-Konto Nr. 141 67, Martin Freund! (Veremskontö), Breslau, überwiesen werden. Bis zum 1. März 1921» nicht eingegangene Beiträge werden durch Kassenboten unter Anrechnung i einer Botengebühr von 0,50 Mark eingezogen. ' nachexilisch, »teil der I Der Vorstand des Vereins Freie jüdische Volkshochschule. Martin .Freund, Dozent Dr. Albert Lewkowitz i Schatzmeister. j z Vorsitzender a b i n dischcfl tag, ' und w> jüdische n wic aus die etariajt echer nntag „Jüdische und deutsche Kultur in ihre) JfcM ‘■j Montag 8—9% Uhr. Beginn: 141 Januar, ltur, I>) Aesthetische Kultur, bildende Kunst, ltur, t. literarisch, 2. wissenschaftlich." „Die Caritas, Idee und Organisation Quellen." —8 Uhr. Beginn: 22. Januar. Gemeinschaft, b) Begriff der! Zedakah. -iftschastlicher Faktor. <l) Der leidende Wohlfahrtsorganisation der Neuzeit, bisher im Realgymnasium am Zwinger, dritte Doppelstunde von Nr. 4. die wegen in der Lessing-Loge, Agnesstraße 5, der Freien jüdischen Volkshochschule^!ir. 260 20), an Wochentagen von 11 bis von 10—12 Uhr. fs: Pittwoch, den 2. Januar. ' Der kadimah. Bund jüdischer vsadfinder, vreslau..! veranstaltete am 15. Dezember ln den Räumen der Sozialen Grüs pe seinen ersten Elternabend. Nach einem kurzen Prolog in Gedichtform und einleitenden Liedern hielt, von einem Mitglieds der Breslauer Führerfchaft begrüßt, der Leiter des Ostgaues, Hans Sternberg-Berlin, eine kurze Ansprache, in der er die Ziele des Kadimah darlegte. Zwei Dinge , leien besonders wichtig: Judentum ynd Pfadfindertum. Der Bund sei l nicht neutral, wie oft behauptet werde, sondern apolitisch. Der Refere nt i ging dann noch auf einige spezielle! Fragen des Bundeslebens ein. so! .;. B. die Berusssrage. Die lebha te Anteilnahme der Elternschaft bewi:s, wie brennend gerade dies letzte? robkem ist. Das brachte auch ein Redner Mer Elternschaft, Herr Rechtsanwilt | Dr. Littmanii, zum Ausdruck. Er dcknkte dem Kadimah für feine Arbeit und konnte zugleich die erfreuliche Mitteilung machen, daß eine un!er den Eltern Und Freunden des^ kadimah veranstaltete Sammlung. ei ne größer« Summe ergeben habe, li ie dem Kadiyiah zur Verfügung stehe. Außer einem Sprechchor wurde lann noch ein vom Kadimah selbst gedrehter Film gezeigt, der das L> den und Treiben der Kadimahner cufeiner Fahrt durch Tirol barstellt Den Schlußmochte die nett dar- . gestellte Szene mit den Paradiesäpfeln nach dem Roman „Tohuwabohu" von Samy Gronemann. Der würdig verlaufene Abend war für len Kadimah in jeder Betziehung ein! Völker Erfolg. flaiHslStaBltwiempfiehlt »1«h zur gefL Beeditung FraiJnrtizralBrteger ReuidMstraBe 2 Telefon 58268 Beachten Sie bitte bei Ihren Einläufen unsere Inserenten iSefDundenm^ ein fcftuh erregt, Ö-WÄ g*l der ständig mit lt gepflegt f j; I €f-ßü farbfcs in derJuhe ermöglicht die vollkommenste Pflege aller hellfarbigen Modeschuhe, schüft diese gegen äußere Einflüsse, verhindert Fleck enbildung und ist unerreicht in Qualität und Leistung. Anrar: 56215. KATALOGE - KALBENDER PLAKATE REKLAME-ARTIKEL sowie sämtlic he Drucksachen für jeqen Bedarf TH. SCHATZKY Neue 6ra|upenstrajße 7 - A-G, BRESLAU V Feirnruf: 24468 u. 24469 JKantelftoffe' J£oftümftoffc' Mtdderftoffe F.A.PPAUSE Ständige Ausstellung in 12 Schaufenstern] Ohlauer Straße 5/6 Schuhbrücke 78 9532

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