Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 5 (1928)
- Issue
- 2 (2.1928)
- Date
- 1928-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Rr. 2 Breslauer Jüdisches Gemeindeblakt 33 Ml ör, ein, Cie Gesellschaft für füdifche JamUienforfdjun^ Berlin W., Potsdamer Straße 5, bringt in dem eben erschienenen Heft 12 eine humorvolle Plauderei von Professor Dr. Loewe über die Entstehung jüdischer Rachen; Wahrheit unb Dichtung mischt sich schonseit Jahrhunderten in so mancher Familientradition und läßt aus diesen Anekdoten ein gutes Stück Volkskunde und Kulturgeschichte lebendig werden. — Elisabeth Kupka berichtet aus Breslauer Regierungsakten über die Namensänderungen, die manchmal ohne Kaufen, meistens nach Uebertritt in den Jahren 18ß6 bis 1853 an Breslauer Juden bewilligt wurden, und die Begründungen, die freilich immer dieselben waren: Unkenntlichmachung der jüdischen Herkunft zwecks „besseren Fortkommens". Wenn Goethe sagt: „Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt", so darf man hier umkehren: „Weh dem, der seiner Väter ungern denkt!" — L. Horwttz.gibt eine Ramcnsliste der Kasseler Israeliten aus 1808 nach Errichtung des Königsreich Westfalen durch J^romc. — Dr. Schaerf in Rom erzählt von den Eigennamen der Juden in Rom. die charakteristischerweise sehr oft von kleinen Orten in der römischen Campagne genommen sind, da die häufigen Verfolgungen und Austreibungen die Juden nötigten, in diesen Orten Schutz und Zuflucht zu suchen. — Bücherbesprechungen und das aus allen Teilen der Welt benutzte Suchblatt machen wie üblich den Beschluß. I Davon dürfen hier interessieren: Rr. 77. Wer könnte mir die Herkunft des Familiennamens 5.' Fraenkel (Fränkel, Frenkel) erklären? Wo könnte ich mich nach der Aszendenz des I o f e p der Ende des 18. Jahrhunderts inDymbrowabeiK und mit Deborah Eibenschütz, Tochter des Michel Eibenschütz, verheiratet war, erkundigen? 1 Einer seiner Söhne, Abel (mein Urgroßvater), wänderte nach Lublin «Russisch-Polen) aus; die anderen Nachkommen blieben in Adele Kohn . Die Israelitische Taubstummenanstalt für Deutschland, Berlin Weißensee, bittet uns, darauf hinzuweijsn, daß taubstumme Kinder im Alter von 8 Jahren zu Beginn des neuen Schuljaires (15. April) ftenommen werden. Anträge nebst z! sichern Attest sind bis zum 20. Februar iz ureichen. für Reichsverband der Auf der 9. Verbau München wurde ein S r Arbeitsgemeinschaft Padr, als 1. Vorsitzenden, des jüdischen Lehrers an wacherhalten, und ihm ohlsahrtspflege erteilen, mit ihr die jüdische Ausgestaltung der jeder jüdische Lehrer willd Zuschriften sind zu rich: oralen Ausschusses des Re < Uschen Reiche, Geschäfts! e 69, II Cjol in ein, 'Sa esse unk w unl sch, n 'st De Rrj gesamt Lehrerinnen im Deutschen Reiche, stagung v 26.—28. Dezember 192« jjialer Au < schuß, der jbcn Charakter trügen soll, mit. dem Heilpäoagogen Georg begründet. Di:ser Ausschuß will das Jnterder Jugendwohlfahrtspflege wecken, fördern Put und Hilfe in allen Fragen der Jugendivill. dahin ft'eben, daß die! jüdische Schule rjchast stärkeri Mitwirken bes der pädagogi- Zur Mitarbeit Et- Lehkei e chsverdandes i er jüdischen Lehrervereine im lle: Berlin R. 24, Oranienburger Straße Fraenkel, rafau wohnte Galizien zurück Czenstochau. Ki: Jüdische Die für Ostern d. I inder werden an folgender Schularzt im Schulgebäude Am Mittwoch, den 22 staben A—G, am Mittwoch, den 29 staben 11—1., am Mittwoch, den 7 staben M- —Seit am Mittwoch, Len 1staben So—Z. Ich bitte höilichst um Geburtsschein, Impfschein und l em Direktor, DrI F. Reich, en Jugendwoplfahrtsarbcit. ornrncn. en: an Georg Sawadn, 1. Vorsitzenden des lksfchule, Refdigerplotz 3. für unsere - Ilnrängerklatze^i angemeldeten Tagen um 9 Mir vormittags von unserem interjucht wer >en: Februar, die Äinher mit d^n Anfangsbuch- Febiuar, die März, die. und Mürz, die pünktliche Inn, Der S Kindei mit di n Anfangsbuch Arnder - mitbei, Anfangsbuch- Ninder mit den Anfangsbuchhallung der ÄNgeletzren Zeiten chuileiter: Fgilchenfeld.!>! ' Schon’ die Augen . Sei nicht dumm Geh’ ins Ocularium Kctfw Sie Ihren Augen durch eine richtige Brille oder Klemme^ am dem Ccufamm Ohlauer Straße 82- (gcgenüp>cr Petersdorff) Kostenlose 'ärztliche Augenprüfung täglich von 9yt— 1 nnef 3—6 Uhr Sdiatzky drndft all iitmunn Dampf- (Oflscherei Ecke UlestendstroBe, Tel. Ohle 633 Posener Straße 44/46 wäscht Wasche. Gewicht Mindestgewicht 20Pfd. Bett* und Tischwäsche, schrankte tig, Leibwäsche, gut geiollt, Liefen innerhalb drei 10 Rosen>4 Mark! Ihr (Urin gewinnt ferch Acplhnnf unserer Rosen. 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