Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 4 (1927)
- Issue
- 8 (22.8.1927)
- Date
- 1927-08-22
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Dr« lauct Jüdisch«« S««ei«d«bl«lt Sir. 8 26., 7. Salo Stahl. Schwertstraße 7. 26.: 7. Pauline Singer geb. Tischler. Reichstraße 6. 26. 7. Tusnelda Schoß (Kind), Könitz, Kreis Neiße. 27. 7. Ferdinand Feige, Sadowastraße 48. 27. j 7. Dewora Londner (Kind), Bendzin. 28. 7. Markus Ierosolimska, Zdunska-Wola. 29.; 7. Erich Kroon, AntonieNstraße 16. 1. 8. Sabine Bernstein (Kind), Viktoriastraße A3. I.i 8. Hermine Krebs geb. Lange, Augustastraße 86. 1. j 8. Georg Pick, Reudorfstraße M. 2. -8. Grete Cohn geb. Sonnenfeld, Paulstraße 21s. 3.18. Selma Bei kitz geb. Grosser, Moritzstraße 43. 3. 8. Hermann Salomonowitz, Stabelwitz 33. 5.! 8. Max Schlesinger, Salzstraße 34. 5. 8. Flora Schindler geb. Bruck, Opitzstraß« 50. 1 11. 8. Eäcilie Kober gcb. Wischnitz. Biktoriastraße 45». n Buchbesprechungen N Jüdische «rbeits- und wandersürsorge. Die Hauptstelle für jüdische Witmdcrsürsorge gibt unter diesem Titel eine Zeitschrift heraus, deren erste Rümmer jetzt erschienen ist. Sie beabsichtigt, neben der allgemeinen Litseratur über die Fragen der Arbeits- und Wanderfürsorge die Behandlung derjenigen -Probleme zur Diskussion jü stellen, die unter speziell jüdischem Gesichtswinkel betrachtet,. eine ander«, eben dieser jüdischen Eigenart entsprechende, Beleuchtung erfordern. Das erste Heft dürfte speziell dem Laien und auch denjenigen im jüdischen Wohlsahrtswesen stehenden Personen, die mit den angegebenen Gebieten nicht in direktem Zusammenhänge stehen, außerordentlich lehrreich sei», da es ausschließlich einen Bericht über die letzthin stattgefundene Mitgliederversammlung den Hauptstelle für jüdisch« Wanderfürsorge i» Berlin bringt. Aus dem Inhalt sei hervorgehoben das Referat von Alfred Berger: Grundsätzliche Bemerkungen zur jüdischen Wandersürsorge. Für die Probleme der Arbeitsleistung in der Fürsorge ist das Referat. von S. Adler-Rudel: „Vpraussetzungen imb Notwendigkeit einer jüdischen Arbeiterkolonie" auch dastn von großem Interesse, wenn man die Wege, die hier vorgeschlagen wettden, für nicht in allem geeignet hält. >Die primitivsten Poraussetztingen einer organisierten jüdischen Wandexfürsorge, die leider immer wiederholt werden müssen, da sie in jüdischem Kreisen so wen« beachtet werden, behandelt Grünbaum-Hannover in Sem Referat: Erfahrungen und Ergebnisse der Provinzialarbeit. Hier ist zum erstenmal paragraphenmäsßig das Prinzip der organisierten jüdischen Wandersürsorge der Oefsentlichkeit bekanntgegeben. Dfe Kenntnis dieser Dinge sei weitesten Kreisen der jüdischen Wohlfahrtspflege empfohlen, insbesondere denjenigen, die durch wahllose Gäbest oft den Sinn des Wohltuns in das Gegenteil verwandeln. -Cs ift zu wünschen, daß dieses erste Heft der neuen Zeitschrift in weitesten jüdischen Kreisen Verbreitung findet, und daß die speziellen Probleme durch die weiteren Veröffentlichungen eine Vertiefung erfahren, die letzten Endes der sozialen Gestaltung des deutschen Judentums zugute Tommt. Die Zeitschrift ist in Breslau durch die Jüdische Arbeiterfürsorge, Gartenstraße 20, zu beziehen. <£. S. * * . ■ Mitteilungen des Gefamlarchivs der Deutschen Juden. Herausgegeben von Jacob Iacobfohn (Druckerei Gutenberg, Berlin). j$as dem hochverdienten Geh. Archivrat Herrn Prof. Dr. Adolf Warschauer zu seinem 70. Geburtstag gewidmete Heft der Mitteilungen des Gesamtarchios der Deutschen Juden vereinigt eine Anzahl hochintereflanter Beiträge, die die Geschichte der Juden einiger, meist deutscher, Städte in eigenartiger und lebendiger Weise beleuchten. Der Feder des Jubilars entstammt ein kleiner Beitrag, der eine Vorstellung von der Reichhaltigkeit und Bedeutung der Warschauer Archiv« für das Studium der Geschichte der Juden der östlichen deutschen Provinzen gibt. Im Mittelpunkt des zweiten, von Moritz Stern verfaßten Beitrages steht die bedeutsame Persönlichkeit von Jacob Moses, eines Zeitgenoflen Friedrichs des Großen, damaligen Oberlandesältesten der preußischen Juden. Weitere Aufsätze geben uns einen Einblicx in den Bestand der jüdischen Gemeinde Köln um 1808 (Adolf Kober) ustd in die wirtschaftlichen, rechtlichen und kultischen Verhältnisse der MeiniNgischen Juden in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, jener Zeit, da nach vollzogener Emanzipation die allgemeinen Verhältnisse der Juden eine staatliche Regelung erfuhren. (I. Jacobsohn.) Einige, namhaften und jüngst verstorbenen jüdischen Historikern gewidmete Nachrufe beschließen nebst dem Geschäftsbericht das sehr empfehlenswerte, jedem ernsthaft Interessierten unentbehrliche Heft. H. *• . * * feine neue jüdische Zeitschrift. Eine neue Bierseljahrsschrlst: „Souvenir et Science" wird im Verlage der Buchdruckerei I. Dveyfus in Gebweiler (Ober-Elsaß) demnächst erscheinest/ Sie ist der Veröffentlichung von Originalaxbeiten über die Geschichte und Volkskunde! der Israeliten im Elsaß und in Lothringen gewidmet. Die redaktionelle Leitung wird Herr Dr. M. G i n s b u r g e r, Bibliothekar an der Univsrfitäts- und Landesbibliothek zu Straßburg, übernehmen. Der Abon»ementspreis beträgt 70 Frs. pro Jahr. Anmeldungen und Zuschriften sind zu richten an: „Souvenir et Science", 3. Quai --Edmand-Valentin, Strasbouj-g. Giabdenln Schlesische Sfelnlndustrie A.-G. vorm. KOnzel 4 niller, Karl Nmsladl L Co. BRESLAU, NEUE SANDSTRASSE 1 , FERNSPR.: RING 1938 COSEL, GEGENÜB. LETZTER HELLER , FERNSPR.: OHLE 1979 - Familien-Chröniken $ arbeitet aus! *) Paul .Dobrin, Kronprinzenstr. 72 (* * Stephan 37315 ^disch liberaler Jagend-Verein I „Abraham Geiger“ Breslaa fmfeafrr: Ufa* fr. latnrtibi, fr»t» 13. lait&ta'. H Ort und Zeit unserer Veranstaltungen sind aus demVersemmlungsfcalender der JQdistfi-llberalefi Zeitung zu ersehen, die in dem Leszimmer der :fci Bibliotkek der Synag «Ge neinde Anger 8 ausliegt mmÄMUhft« mrn Lato* Frrai Mefctr. 37 / hngr. Stfrfea 333« HmitiiiiiliiiiiiiiiiiiiimiiiiminiMiHHiMii ,Modarna Brenntbor- Kinderwagen Klapp wagen Puppenwagen kauft man am billigsten bei EbrUcHSiDDeoitraMO Telephon Ohle 9036 niiiiiuiiilNiiiiiiiiiiiimiimiiiiiiiimiiiiiim Paraffin-Packung I führe ich in und außer dem Hause aus. Schnelle, , angenehme Gewichtsabnahme. Gegen alle Arten Rheuma, Furunkulose, Frauenleiden erprobt. Ob«r>Schw«stor Kl«« Juliusbarg ICaiser-Wilbelm-Straße 93, hpt. Fernruf Stephan 39355 Bitte genau zu beachten! N Einzige jOdiache A EwlpflgunaBto-vefteUnng 4^ stellt Hodizeftswagea. Kutschwagen und Autos zu jeder Gelegenheit zu soliden Freisen Pefrak Nacht (Inh.: Hanno Csarntaiawalci) BISS LAU, FUchar«as>e 1*. Tal. Klag 1278 „Borchard-Stübel“ Inhaber Max Strflussier «Telefon Ring 7303 Junkernstraße 26 und Filiale QabltzatraBe 155 empflehlt zur ReUesalcon Reisegeächenke, Bonbons, Keks «owte die all .el(a beliebten bitteren Sehakoladen und Kenfltfiren von ■ rita Hamann, Marlin * VaWadiesbeHen J7ahrik M. STEIN ER OSOHN2 * Breslau, spcciauuiurKCVTW bstten+bettwaren fNDtcEpaaa^iM/4eREMRiamwc¥^ Junftemsfra/*e 33/40 Zdke ♦ i i ' S