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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1927-07-22 · 7 (22.7.1927) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
4 (1927)
Issue
7 (22.7.1927)
Date
1927-07-22
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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SrMliMi Jßstisch«« 0cM(iRk(kI«fi Nr. 7 03 ' Die „Gesellschaft für jüdische Familienferjchung" , versendet das Juni-Heft ihrer „M i t t e i l un g efiMdas zehnte der gesamten Folge. — Ernst Malis beleuchtet das Wesen Mies Familienarchivs ustd grenzt seine Aufgaben von denen der Familienchronik ab. — S i Lachs, Hamburg, erzählt die Geschichte seines Borfahren Dob Joel . L idjs, des bekannten Wortführers der Posener Juden in 6er Zeit der Freiheitskriege, der den verschiedensten Regierungen gegenüber, soipohl defi napoleonischen Präfekten wie König August von Sachsen und später .der preußischen Herrschaft mit Energie, Geschick und Ersolg die wirtschaftlil jcn und kulturellen Interessen' seiner Glaubensgenossen vertrat. Aus Kilnig Friedrich Wilhelm III. machte er übrigens annen so starken Eindruck, daß dieser sein Porträt erbat, und da Dov Joel sich freiwillig ni Ist malen lassen wollte, schließlich auf königlichen! Befehl sein Pild geni ist und m das Berliner Museum überführt wurdL — Prof. Simonsen- Kipenhagen gil>-«jnen wertvollen Beitrag'über die Abstammung von G>vrg . Brandes, deni von antisemitischer Leite oft! Namenswechsel vorqc vorfen wurde. In der Tat war sein voller Name Georg Morris Ec Herd Brandes. — Dr. Mar Grunwald-Wien beendet seine ausführliche . Dltftcllung der Nachkommen des Wiener Finanzmannes Limson Werthc Mer. — Dr. Heinrich Flesch-Dolni Kounice steuert eine Zusammenstc jung sogenannter Phanrasienamen bei Juden zu, worunter er solche Nt^>en versteht, die weder Herkunft noch Berus kennzeichnen, vielmehr .oll sin der eigenen Phantasie oder der des matrikelführenden. Beamten cn lprungen sind. — Einen größeren Raum nimmt der Abdruck einer Ltbskriptionsliste auf ein im Jahre 1842 in Hannover erschienenes Buch relmöfen Inhalts ein, der die Möglichkeit gibt, eine nicht unbeträchtliche Ai ^>ahl religiös interessierter Juden in Ltadt und Land, insbesondere auch in .Dörfern und ganz kleinen Orten, scstzustellen, für die sonstige De ümenle meist fehlen. Man abonniert die „M i t t o i l » n g e n", indem man Mitglied der Gesellschaft für jüdische Familiensorschung wird (jährlicher Mindestbeitrag ID Mark), Berlin W 9, Potsdamer Straße ö. Die Gesellschosl zur Förderung der Wissenschasl des Judentums <E. v. bringt im Junihest Wer Monatsschrift den Schluß der Besprechung der Schriften der prophetischen Literatur durch Mar W i e n c r. I. Bergmann vergleicht eine Reihe jüdischer Bolksbräuche mit denen anderer Böller und zeigt in sehr lehrreicher Weise, wie das Judentum trotz fremder Anregungen seine religiöse Eigenart zu bewahren gewußt hat. E. Bickermann untersucht den Ursprung des Borwurfs des Ritualmvrdes, der zum ersten Male im Altertum in der Form auftauchr, daß die Juden in ihrem Tempel einen Griechen mästeten, um ihn dann zu töten: er weist nach, daß diese Fabel auf die Umgebung des 5tönigs Antiochos Epiphanes zurückgeht, der den Tempel geplündert hatte und ihn dann verleumdete, um die Mißbilligung abzuschwächen, die im Altertum jeder Tempelraub nach sich zog, G. Schwarz versucht zu zeigen, daß die König David in den Mund gelegten Ratschläge an seinen Nachfolger ihm zstm Teil mit Unrecht zugeschrieben wurden, um für harte Urteilendes jungen Salomo eine Rechtfertigung zu finden. Bürgermeister Anklam erzählt mit Unterstützung des Lehrers Wolf die Geschichte der jüdischen Gemeinde Aurich, B. Rdsenthal führt in. die Anfänge der Karlsruher Gemeindegeschichte ein. —j- Man abonniert die Monatsschrift, indem man Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Berlin wird und den jährlichen Mindestbeitrag von 10 Mark an diese Gesellschaft (PostscheckkoMo Paul Beit Simon, Berlin 7030) oder an einen der Vertrauensmänner sendet, welche in jedem Heit der Monatsschrift aufgezählt sind. Breslau, Sadowaslraße SO Ärztlich geprüfte Masseuse klinisch ausgebilöetz übernimmt noch Massagen Gcfl. Anfragen an obige Adresse erbeten. In ernster Zeit ein rechtes Wort! Schütze deine Familie durch Abschluß einer Besiaitungabeihilse ln volstommcnsicr Form und zu niedrigen BciirSgcn bei der jj Bestattungsbeihilfe für Jüö. Semeindemllglleder «Sestvaftsstrlle: <£. Loewensteln lSreSlau / Sartcnstr. 19 / Fernruf Aing 3380 FleiBige Mitarbeiter gesucht! 1 Damen - Trister- Saton CrstkCcusi^crJbubiko pfschnitt, foaarfärbeji / (jestofytsmassage lüasserujeften / Ofcanlküren TeGcia. 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