Mannheim
Compact Memory

Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1927-04-08 · 4 (8.4.1927) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
4 (1927)
Issue
4 (8.4.1927)
Date
1927-04-08
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/3970005-7569520-7569572--0525-3970489
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

yic. 4 Br««Ia««r Jüdisch«« 0<t» tinbit Ha tf 57 a1 Wer! und oeranffal: e Woche des tu! in Paläffti feier am gymnasiu vortrag wir und Wrefchner Schekelzah! Gegenw Agudas einer die anwe verschiedet und Nertri Dr. Hoffchi Vereins sammlunx zu begrüß Esra Dr- Klibaft das Zusammeir nung be Dr. <5. der Paläft durch ein sllhrunger wir Erez es uns ge jeglichen Juden. Jisroel, stehendes folgte den sondern Dr. Ehrmja Am 25 jährige Jisroel, nahmen, wirkenden ristifche A Palästina lich aufzufli Di« Agnda» Jlsroel-Gruppen len unter dem Motto Erez Jisroel und Thora in der pm 2.—10. Adar II eine großzügige Werbewoche zugunsten rellen und wirtschaftlichen Aufbauwerke» der Agudas Jisroel na. Den Beginn her Veranstaltungen bildete eine Eröffnungs- Ausgange de» Schabbos Schekolim in der Aula des Zwinger- >ns. Nach einem Gesang des Agudoh-Chors und einem Colones Herrn Oberkantor A. Weiß „An den Wassern Babels sahen weinten", legte d;r Leiter der Versammlung, Herr Viktor in einleitenden Worten die hohe Bedeutung des Adar als lmonat nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für die t dar und erläuterie so die Beweggründe, die die Zentrale der ■ Sisrocl Weltoraanislition veranlaßten, gerade diesen Monat zu erbeaktion für Erez Jisroel zu bestimmen. Er begrüßte dann enden Gäste, befand;rs auch die Ehrengäste und Delegierten der en Synackogenvert ände, Vereine, Schulen, Jugendverbände eter der Presse. Nach ihm ergriff Herr Gemeinderabbiner ann das Wort, um lamens des Rabbinats, des Jüdischen Schuld des Vereins für jüdische Geschichte und Literatur die Ber- und damit zugleich auch die Werbewoche in herzlicher Weise en. Ihm schloß sich als Vertreter des Breslauer Äeschurun im Jsi Simonsohn und als Vertreter der Breslauer V. I. A. Herr ski an, um namens ihrer Organisationen ihre Glückwünsche für' jen der Werbewockft und ihre Freude an der Möglichkeit des arbeitens zum Ausdruck zu bringen. Unter allgemeiner Spanlieg dann, lebhaft durch Beifallklatschen begrüßt. Herr >rmann, Frankfurt a. M., das Rednerpult, um als Präsident ina-Zentrale der Agudas Jisroel die Breslauer Werbewoche Festreferat besönders auszuzeichnen. In groß angelegten Ausbeantwortete Herr Dr. Ehrmann die Frage: „Was schulden Jisroel?", damit, daß wir Erez Jisroel nur das schulden, was eben habe, die Thauro. Diese im Helligen Lande zur Herrscherin ultur- und Wirtschaftslebens zu machen, sei Pflicht eines jeden Daher sei es auch exste und vornehmste Ausgabe der Agudas ' i Erez Jisroel ein doll und ganz auf dem Boden der Thora Schulwerk zu schaffen. Starker und langanhaltender Beifall Ausführungen des Redners, nicht nur als Zeichen des Dankes, ir lauem auch als Zeichen der Zustimmung zu dem von Herrn ann für Agudas Jisroel ausgestellten Erez Iisroel-Programm. folgenden Sonntage feierte die hiesige Misrachi-Ortsgruppejdas Bestehen ihrer Organisation.' Das Abendfest der Agudas >>n dem zahlreiche Mitglieder der Misrachi-Ortsgruppe teilaahm dank der großartigen Leistungen von wohl 100 Miteinen glänzenden Verlauf. Kinderspiele, Festreigen, humonsprache des Herrn jDr. Ehrmann, Hobelbank, Budenzauber, lierfchau, BeethovenÄuartett geben, um nur einiges namenthren, ein Bild von der Vielseitigkeit des Programms. Den Glanzpunkt des Abends bildete aber das von Frau Marcha Peiser-Munk, Fürth verfaßte Festspiel „Wenn der Moschiach nach Breslau kommt", das trotz des ernsten Grundtones durch seinen wertvollen Inhalt und die vorzüglich gelungene Darstellung einen wahren Sturm der.Begeisterung bei den zahlreich erschienenen Festteilnehmern auslöste. Der Mittwoch abend vereinigte eine große Änzahl von Agudisten, wie Richtagudisten, zu einem Vortragsabend «Unsere Arbeit in Erez Jisroel", wofür Herr Rabbiner Dr. M. Silberberg, Berlin, das Referat übernommen hatte. In anschaulicher Weise schilderte der bei vielen Breslauern schon von seinem früheren Wirkungskreise, Posen, her betannte und beliebte Redner, begleitet von zahlreichen Lichtbildern, die bisherige,Arbeit der Agudas Jisroel und Erez Jisroel und besonders in der Kolonie Machaneh Jisroel und wies auch' seinerseits in eindringlichen Porten auf die fundamentale Bedeutung, der Förderung des gesetzestreuen Schulwerkes in Palästina hin. Auch dieser Bortrag wurde mit großem Beifall ausgenommen. In dankenswerter Weise hatte sich Herr ‘ Dr. Silberberg uns Breslauern noch für einen weiteren Abend zur Verfügung gestellt, um am Donnerstag Abend im Rahnen der Werbewoche in. der Pinchas- «in hnfnAt(<4i«ff Wafarrtf lifine* fl?«**** u Aufgaben hin, deren Erfüllung uns dieses Gebot zur Psticht mächt. Dann behandelte Herr Dr. S. die übrigen mit Erez Jisroel zusammenhängenden Mizwaus und führte zum Schluß angesichts der Fülle des Stoffes die eigenllichen Mizwaus hatelujaus boom nur noch mit Namen an. Es ist anzuerkennen, daß das vorbereitende Komitee der Breslauer Werbewoche im' Rahmen der Adaraktion auch einen solchen halachischen Vortragsabend eingerichtet hat» um so die Oeffenttichkeit mit diesen weniger bekannten Spezialmizwaus vertrauter zu machen, besonders dankbar aber zu begrüßen, daß es Herrn Dr. S. gelungen ist, an einem einzigen Abend dieser Aufgabe trotz ihrer Vielseitigkeit gerecht zu.werden.. Den Schluß der Werbewoche bildete ein für Sonntag, den 13. März, angesetztes Kinderfest, das von weit mehr als hundert Kindern besucht war. Die Begeisterung, die unsere jüngste Jugend beseelte, war ein Ausdruck des lebhaften Jnteresies, das die Breslauer Agudas Jisroel- Gruppen durch die verschiedenen Veranstaltungen der Werbewoche für „ssrez Jisroel und Thora" zu wecken verstanden haben. I 1 hauptstelle für Jüdische wandersürsorge. - Berlin R. 24, Auguststraße 17. Der soeben erschienene Tätigkeitsbericht der Hauptstellc für Jüdische" Wandersürsorge (Berlin R. 24, Auguststraße 17) für die Zeit vom 1. April 1925 bis 31. Dezember 1926 gibt ein umfasiendes. Bild über den Ausbau der gegenwärtigen jüdischen Wandersürsorge Deutschlands. Der Hauptstelle ist es in kaum zweijährigem Bestehen gelungen, die jüdische Wandersürsorge derartig zu organisieren, daß heute ganz Deutschland ein einheit- AUTOPÄRK FRIEDRICHSTRASSE Havl Dousdn Einfahrten Neue Schweidnitzer Straße und Höfchenstraße Farnruf Stephan 32 807/58 ertstötten für Auto-Reparaturen / / / Dampf-Vulkanisier-Anstalt ✓. Grofitankstelle Einstellung dauernd und stundenweise Tag und Nacht geöffnet Möbeltransport zutschen beliebigen Orten Wohnungstausch I Speditionen oller Rrt Änlonlenstraße 40 Breslauer Luxus-Fuhrwesen Gegründet 1736 vorm. C.Hey mann Breslau VlII Klosteratr. 97 Telefon.RIng 170 Elegantes Rutsch-FuhrwerK i f&r alle Gelegenheiten Vornehme Privat-Au tos Beste u. zuverlässigste Bedienung :: Prima Referenzen I I I SicRjuytiCcLJbctgen □ &£ekb\yJ$iircr: □ &r*fist&iöhu9ald KiqiJersdmwdestrQß I I

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.