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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1925-10-29 · 11 (29.10.1925) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
2 (1925)
Issue
11 (29.10.1925)
Date
1925-10-29
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Nr. 11 Breslauer Jüdisch«/ 8 emeiy edlatt; i 171 § > 5. In jedem Wahlraum Hat der Wahlvorsteher chi« Ruh« und Ordnung aufrecht hu erhallen. Zu diesem Zweck steht ihnen da» Haurrecht zu. Erörterungen und Verhandlungen im Wahlraume selbst lind uuzuILffig. Zutritt »um Wahlraum bat j«de« Gemeindemilglied. § li>. Wählen kann nur, »er in di« Wählerliste ausgenommen ist. § 17. Die Aurübung der Wahlrecht« erfolgt durch Stimmzettel. Di« Stimmzettel sollen 9: 12 Zenlim :ler groß und von weißer Farbe sein. Zur Gültigkeit de« Stimmzettel« ist erforderlich, daß er entweder die Ordnung«- nummer fine« Wablvorschlage« ode' den Namen mindesten« «ine« Bewerber« einer | «»gelassen«» Wablvorschlage« oder, soweit die Wahlvorschläg« mit Parteibezeichnungen «rieben sind, eine solch« '^arteibezeichnung enthält. Ungültig find Stimmzettel, »eich« keine» der Erfordernisse de« dritten Satze« entbalt«! oder in denen Angabe» enthalten find, di« fich aus verschiedene Wahlvorschläg« beziehen. r- , . § |8. Dg« Wahlrecht kann nur persönlich im Wahlraum aurgeübt «erden. § >6 Jeder Wähler legt seinen Stinimzettel in einen Umschlag. Di« Umschläge find von der Synaoogen-Gemeinde bereit zu stellen und müssen gleichmäßig besckassen sein. Im Wallraum« müssen Einrichtungen »vrbauden sei», die e« jtdem Wähler ermöglichen, seinen Stimmzettel unbeobachtet in den Umschlag zu legen. Der Wähler überreicht de» Umschlag mit dem Stimmzettel rinem Wahlvorsteher, Dieser legt ibn in Anwesenheit de« Wähler» in «in« Urne. Ctitbäl« ein Umschlag mehr«'« Stimmzettel für den gleichen Wahlvorschlag, so wird nur «in Stimmzettel ge, iblt. Enthält «in Umschlag mehrere Stimmzettel für verschiedene Wablvorschl io«, so wird kein Stimmzettel gezählt. § 20. . Der Vorstand der Gemeinde bestimmt, in welchen Stunden die Wahl ausqeßbt werde« darf. T ie Wahlzeit uzuß mindesten« fieben Stunden betragen, § 71. Nach Schluß der Wiblieit dürfen diejenige» Wähler da« Wahlrecht npch auöübcn, welche bei^Ende dci Wablzeit im Wablraum anwesend find. § 77. Nach Beendigung der Wahlhandlung stellt in jedem Wahlraum der Wablvorstand fest, wie viel Stimiren auf jeden Dahlperschlag entfalle» find, uud t»|ic viel Stimmen Ungültig find. I . § 77. Di« einzelnen Waklvorftänd« haben über di« Wahlhandlung eine z Niederschrift aufiunebmen. I„ dir Niederschrist ist da« Ergebni« gemäß § 77 ' festiust/llen. Di« Niederschrift ist niit einem sämtlich« Stimmzettel enthaltenden u«d verficgelten Umschläge noch an demselben Tag« an den Wablleiter abzuliefern. tz 74. Der Wahlleiter bat s"ätesten« für den dritten Tag nach der Wahl .säjntlich« Wahlvorsteher und die Bevollmächtigt« der einzelnen Wahlvorschläg« w einer hssentlichen Sitzung zwei!« Feststellung de« Wahlergebnisse« ein,»laden. 7 In dieser Sitzung wird zunächst seftgeftellt, wie viel gültig« Stimmen auf jeden einielnen Wahlvorschlag «nt alle» find. Di« Stimmsmahlen werden hierails durch I. 7, 7, 4 üsw. gete lt. Au« den Teilungrergebnissen werden die höchsten Zahlen au«aewählt. Ielem Wahlvorschlag« werden so viel Sitz« zugchcilt dl« aus ibn Höchstzahlen t Itsallen. Entfällt auf mehrere Wahlvorschläg« dir aleiche Höchstzabl. so wird »nächst derjenige Wablvörschlaa berückfichtigt, welchem bisher am wcniosten Sitz: zuaefallen' find. ' Sind den Wahlvorschläg«« gleich viele Sitze geteilt, so entscheidet da« vom WabNekter ,u ziehende Lo«. Verbundene Wahlvörschlaa« werde! zunächst al« «in «inziaev Vorschlgg behandelt uifd erhallen zunächst zusammen s : viel Sitze, al« der Gtkamliahl der auf all« vejrbundanen Vorschläae entsallcnen Stimmen «uts-richt. Die Sitz« werde« ba»n agf die ein-elnen verbundenen Do schläae nach Absatz 7 unterverteilt. ' Enthält ein Vorschlaa wen äer Bewerber gl« aus ibn Hochstrahs« entfallen, lo gebe» die übersMüsfigen Sitz« aus die Hächstuihken der anderen Vor» s^>lä-ie über. Tritt dieser Fall beider Unterverteilunq aus verbundene Vorschläge «i», so geh« dle! iberschüsfig« Sitz« de« «in« Vorschlag«» auf di« Höchst,ahl« der ntii ihm »erbi »denen Vorschläge über. §! 25. Diel auf jed« Vorschlag «tfallenen Sitz« werde» ,u der gleich« Weis« aus di« «iul kl« Bewerbtr verteilt. Dabei entscheidet di« Reihenfolge de, B«»«rl«r in dem I Wahlvorschlag«. 5 26. Da» Ergebni» t*f Wahl ist durch den Wahll«,t«r sofort dem Vorstund« öf^entli der Synagz gen-Gemeiad« mitzuteilen. 27 ichen. von Gf werden. Deri Gemeindevorstand hat da« Wahlergebni« unverzüglich zu verg 28. Einprüch« geg« die Gültigkeit der Wahl oder gegen di«'Feststellung de» Wahlergebnisse« find spätesten« zwei Wochen nach der öffentlich« Bekan« tmachung d « Wahlergebnisse« beim Vorstand der Gemeind« anzubriag«- Dieser bat über die Einsvrüche zu entscheiden. Pr««lau, b«4 19. November 1975. Der Vorstand der Synagogen-Gemeind«. Wir machen - meindemitg Solche 1.50' «tot. bezahlt mittelt.werden. me nofwei Dar»ung. . daraus aufmerksam, daß seit einiger Zeit wieder einmal Lift« jeder» für die Zwecke der Bettelei vervielfältigt und gehandelt ist« werdrn je nach Güte und Umfang mit 0.50 Mk. bi«! Leider konnten die Hersteller dieser Listen bisher nicht «rig e« ist, vor Gewährung von Unterstützungen linker Woblfahrt«aan< -nzitfragien. gebt darau« hervor, daß nach un» zuaegangen« Meldungen in den! letzten Wachen wiederholt gefälschte Sammellistenj zirkulier« haben. Die darin eingetragenen UnterstütznnqrbetrLqe für Bedürftige war«, wie ein« Rückfrtzge bei den «geblichen Zeichnern ergab, von den Betreffenden nicht gezeichnet. 1 ' Anfragen ülier Bedürstia« werd« dirkret behandelt, und e« wi-d gebeten, von unserer Au«knnst«stelle, Wallstraß« '»/Telephon Ring 7776. «tsorechenden Gebrai ch zu'mach«. Jüdische« Wohlfahrtsamt. ■ - Di« turatore» jüdischer Anstalten und Stiftung« etc. werden auf di« nachsteb«de Bekanntmachung de« Magistrat« Breslau betr. dsr , Aufwertung von Sparkassenbüchern, W e r t,v a p i e we « u s w. aufmersslam gemacht: > D«i der hiefiaen Rat«bintcrleguna«stelle find auf Grund behördlicher Anordnung oder au« anderen 'Gründen Sparkassenbücher, Wertvaviere, ibn-othekenbrics« hinterlegt, die der AusweelUni» nach dem Reich«g«setz über di« Auswertung von Hn-otheken und ander« Am»rüch«n vom i6. Juli 1625 oder der« Umtausch in «in« AnfleiheailökunaSkchuld nach»,dem Gesetz über die Ablösung öffentlicher Anleihen vom 16. Juli 1675 unterliegen.! Wir weisen hiermit ausdrücklich darauf bin,,daß di« Wahrung der Rechteau« dfesen Seketz« und de» «rkasseneu oder Noch »u erlassenden Aurführung«- bestimüzunaen. di«! an die Innebaltnng bestimmter Termine und Fristen gekngvft find, hen Hinterlegern überlassen bleiben muß.' Soweit fi« hierbei der hinterlegt« Worte bedilrsen, haben fie fich «egen ihrer'Herausgabe an bi« zuständig« Dienststelle >u wghden. - Fb. 570/25; I Breslau, d« 21. Oktober 1625.!!^ . Der Magistrat.. ’f Sleafrted Gndlel VI rs £ 55 55 MöbeHransoort zuitsrtien bellebtaen Orten >! Wohin iingstausch Speditionen aller Hrt Antonlc:n$tra0e 40 55 55 55 rv 55 55 55 55 f i i Schweizterln •'* 23 Jahre alt, solid«, fWIWcj r*"** - * klnderlle '-•5 Jahre Hi ersten WJIusem In P a M s! ln SteJ’ijnn perfekt dejufsch und fran*ö«lsdi spredien^, mit nrtma Zeuqnlss'en, sucht bH pescheM. Ansprüchen VStellung im Hause. I Offerten | n H. Relfiner, Breslau, Flchfte^tr, 5. — Telefotr O. 9348. I l lOli»I«»l«IOI»I»l»I»l«lO!»I»»I»IGI»I«I»I«I«I»l»l»l»l»lEIO GolbniannLEo?^ Breslau K, Taueutzlenplah El empfiehlt fich zur L!i«f«rttng von befter oberfchli Kscher Sauabrandkodle, Lraunkodlen-Lrtkrttt. Stein» Df»!kn - LrSrttt. SaSkots, jittttenfoks und ' Telefon Ring 8428 und 842vl e. Gesck äftSzelt 8-S Uhr. /\ T i; Wäsdtb \ i :< (fwiftpta&en »If/irforaren S Zur frf>ro\ »6» Q«a/tfd/c/i/ . * " bekannt 61/ttge freite f &toar*tfr>ßf Ku P f p r 1 c h m ' p i t **2 f ^1i s S s

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