Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 2 (1925)
- Issue
- 10 (29.9.1925)
- Date
- 1925-09-29
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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158 Breslauer Jüdische« Gemeindeblatt Nx. 10 otbeke «in neue» Gewand «»fertigen lasten. Nach den Plänen der ProsöfforS R a d i « g und seine« Assistenten D r « n d g e n ha» die Bausirm» Pfeffer, PringSheimir Cr., vertrrten durch ihre» Architekten Lang«, den Umbau ausgefühn, der sich in seinem Aeußercn würdig seiner Umgebung anpaßt und setzt eine« ihrer Zierfiücke bildet. Di« Auemalung der inneren Räumlichkeiten bat in vollendeter Weis« der bekannte Kunstmaler L« i st i k r w besorgt. Di« gediegene Möbeleinrichtuyg stamm« von Maximilian Kramer, di« übrigen Hol,arbeiten, wie Türen usw., von Mt K a l i r k i. Di« Lichtanlagen, di« R. Glagau «usgesübrt bat, bilde» allein «i»e Sehenswürdigkeit aus dem Gebiete der modernen Beleuchtungstechnik.' Di« alte Apotheke präsentiert sich nun in dem neuen, schmucken Gewand« der Mitwelt. * * - * Aar läßt sich gegen die Wirtschaftskrise tu»? Wir müssen entweder Waren errorkieren oder —, Menschen, sagte schon Birmarck. Wie richtig dieser Au«- spruch unsere« Altreichskainler« war, beweist' die heutig« Krifi«. Handel und Wandel liegen darnieder. Arbeiter und Angestellte werden in nie geahnter Zahl entlasten. Fabriken werden geschlossen und dl« Zabl der Konkurse und Geschäftsaussichtcn nimmt «inen betroblichen Umfang an. Selbst die ältesten und solidesten Firmen fühlen sich in ibrer Eristcn, beruht. Di« Kaufkraft der breiten Masten wird zusehends schwächer. Unser heutige« Dentschland ist für seine setzig« Bevölkerungrzabl ,u klein geworden. Viel« sunge Deutsche sehen sich vor die Notwendigkeit gestellt, auSzuwnndern und in fernen Ländern ibr Glück ,u versuchen. Da« Inland kann unsere Produktion nicht mehr ausnehmen. Darau« ergibt sich die Zwangslage, im Ausland« Absatz fürunser« Erzeugnisse zu suchen. Wer aber in der' weilen Welt Geschäft« machen will, um für den überfüllten Jnlandsmarkt Ersatz zu schaffe«, muß unbedingt fremd« Sprachen beherrsche», denn Angebot« haben nur dann Zweck, wenn fi« in der betreffenden Landessprache abgefaßt find. Der best« Weg, sich di« erforderlichen Sprachkenatniff« anzueignen, ist di« Teilnahme an einem der in Kürze wieder beginnenden Sonderkurse de« bekannten Sprachlehr-Institut« Arthur KrabowSki, Breslau, Oblauer Straße 81, aus desten Inserat in der vorliegend«,/ Nummer wir hiermit besonder« Hinweisen. Viele ehemalige Schüler diese« seit st 5 Jahren bestehenden Institut« haben im Ausland« dank den erworbenen Sprachkenptniffe» Glück und Existenz gefunden, einig« spiele» sogar im öffentlichen Lebe» dieser Länder «ine Roll«, ander« haben gut bezahlte Stellungen in großen deutschen und tzurländischen Exporthäusern gesunden und aioch ander« haben fich selbst «in bedeutende» Erporlgeschäfr ausbauen können. J Wer also der drohenden SchllungSlofigkeit entgehen will — nach fremdsprachlichen Korrespondenten herrscht nach wie »er große Nachfrage I— wer sein Geschäft vor dem Niedergang« bewahren will, und wer im Auslände sein Glück versuchen will, der versLumc nicht, sich baldigst zur Teilnahme an einem der demnächst beginnenden Sonderkurs« de« Sprachlehr-Jnstitut« Arthur Grabowrki, Breslau, Ohlauer Straß« 81, auzumelden. Damit Berussstörungcn vermieden werden, finden auch während der Abendstunden Kurse bei mäßigem Honorar statt. Für den Inhalt der Inserate übernimmt di« Schristlettung keine Verantwortung mm mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmzmmm f Zur Benchtuns? E* wird besonders darauf hingewiesen, daß der Vorstand (Ritnal- Kpmmissioa) der Gemeinde für die rituelle Zuverlässigkeit der im Anzeigenteil des Gemeindeblattes empfohlenen Waren Reine Gewähr übernimmt, soweit es sich nicht am Geschäfte handelt, die der Aufsicht der Gemeinde unterstellt sind. — Für die uns zur Konfirmation unseres Peter erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir hiermit herzlichst Breslaurim Oktober 1925 Kantstr. I Dr. Hirns Loewenstein u. Frau V. > __.... J HlllhM tücht bell, gn»f»hle>», 32 Fakire, mosaisch, wünsche Whelrsl ist Apotheke ober verwandte Branche, evtl. azeteilignmg. Zulchristen erbet unt. L T. 357 an di« A.»«. Landsberger, Bresla» S. Student (ins.) erteilt Nachhilfeunterricht in allen Fächern des human. Gymnas. besond. Mathematik. Meid, unt A. B. 317 a. d. Exp. d. Blattes. Instandsetzung lä» iLn von Tephillin. Mesusos e'c. übernimmt Welnstodc, AlsenstraBe93. Anmeldungen übernimmt BdML I«i»sllsq.mm»mk,.n Erwachsene « welche ungeniert beten r lernen wollen, sowie t t Klndererhaltenzu | | mäßigen Preisen | l bebr. Unterricht I | von geprüfter Privat-t t lehrertn. Off unter U. J ♦ 0. 312 an die Exped. d. * ♦ Blattes erbeten. ♦ r EditJaschkowItz-BreslDuer I Künstlerische Festdichtungen I :: für Jede Gelegenheit:: 1 Tel. RIn* 528 Goetiestr. 96 Hüdchenitliib des Jüd. Frauenbundes Ffelburg.r Strafte 15 Anleitung zur Pflege von Kindern (TagMkarM) Anmeldungen bei Frl. Hirsehberg.Freiburgeistr.13 VarmlUags‘f^9—17,10U r, auB. Sonnabend u. Sonntag Meine Praxis befindet sich jetzt Zimmerstr. 10, hochp. Dr. Frida Freund Zahnarztin Tel. Ohle 6290 (bleibt auch nach Einschaltung des Amtes Stephan) FF/ /} JOdische Junge Menschen! Der JQdlsdi-llberale. Jugendverein Abraham Geiger“, Breslau ladet Euch hietdurch zur Mitarbeit ein Fern und abhold allem Parteitreiben streben wir nach einer Zusammenfassugg derjenigen Jugend, die ein lebendiges, den Gesetzen der Entwicklung folgendes, religiöses Judentom in den Mittelpunkt ihres Lebens stehen will. — Durch ernste Arbeit in kleineren Gruppen wollen wir uns einfühlen in den Geist jüdischen Schrifttums und jüdischer Geschichte. Größere VortrSge sollen uns mit wichtigen jüdischen Einzelfragen vertraut machen. In freier Ausspiache<60ll jeder Zweifel zu Worte kö nn en^ jeder Anschauung Ihre Geltung finden. Sdilieffc Euch uns an zu Eurem Besten und zum Segen des Gesamtjudentums I hr TmtnUes Jii-libcr. Jqniftniis „Ifenh» Lei,« ". Irsslii I. A.: Erich Bayer, FVieda Karger. «Lotte Rosent'?al. Erich Spitz« Mittwodr. den4 November, abends8$4 Uhr, bei Kornhäuser, Freiburgeistraße 9: Musikalisch-deklamatorische Darbietungen unter Mitwirkung des Herrn Kantor Wartenber£er< Mittwoch, den lß.;November (Bußtag): Vortrag des Herrn Gemeindetabbioers Dr. Goldmann Leipzig: National, International. Uebemptional. i Gaste bei aflen Veranstaltungen willkommen. Beitrittserklänangen nehmen die Unterzeichner des obigen Aufrufs und I)Ufred Berger. Augüstastraße 67. entgegen. Nach 2%jßhrtger zahnärztlicher Tätigkeit, davon 1 Jahr am zahnärztlichen Universitätsinstitut Breslau, AoL Zahnersatz (Prof. Riegner, Privatdozent Dr Greve) nabe ich midi als {Zahnarzt I niedergelassen. Dr. med. dent. Fritz Schemel Hohenzollernstraße 27/29 Sprechstunden : Wochentags 9—1. 3—6. Telefon (bis Eröffnung des Amtes Stephan): Ring 859 Nebenstelle. 14 beteilige midi an der KrankenkasieDpraiis. V__ Ich habe mich in Breslau am Amtsu. Landgericht als Rechtsanwalt niedergelassen Dr. rrifz wachsner Schloßstraße 3,11, Eingang Roßmarkt 14 Telefon: Ring 9427 r ] A Ich bin zur Rechtsanwaltschalt am Amtsu. Landgericht Breslau zugelassen. Meiin Büro befindet sich Agathstraße 15 - Telefon 60030 —- Sprechzeit 4—6 Uhr nachmittag?. Dr.]ur.m(znannodi Redifsanwall Dresdner llODD-Logen j r Agnesstraße 5. | Ausstellung von Werken jüd. Künstler * ♦ und von Blum, Jerusalenh j ♦ 1. bis 8. November 1925 ♦ 2 Geöffnet v. 11 bis 5 Uhr. Sonntag v. 11 bis 2 Uhr ▲