Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 2 (1925)
- Issue
- 10 (29.9.1925)
- Date
- 1925-09-29
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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52 u f nur bis Breslauer Jüdische« Gemeindeblatt Nr. 10 OOßlt. Preis« für ten Erössnungsvortr. > Zur^ Mitglieder im Vorverk j «tmbtr (bis zu 2 -Karten) i -;?0t i :t-g l i « t « r n a <b t « n, 6. 0?j e v « m b « r - . - N ührmitglieder. - . . -.. Vi« zu» 6. November werden mimerierre fPla»c reserviert, itglieherbeiträg«: Die Einlcsung > der Mitgliedskaitcn kann zu den öde,, angegebenen Zeiten im Sekretariat erfolgen. Der Mitgliederbe trag für I42o betragt.witbentm nur 4.00 Mark für bas ganz« Iabr. U'brr* Weisung auf bar Postscheckkonto ber Stbahmeister« Sally (phn, Nr. I I 784- <mit. dem Vermerk „Freie fübische VesilSbochschule") ist erwünscht. Bei Einziehung ist eine Jnkassogebühr von 0.50 Mark zu jal len. Anmeldungen neuer Mi t g l i e d e r lwerden im Sek «tariaf ^entgigtn* genommen und sind ebenso wie! 1 freiwillig« S^' e n d e n im Interesse der Sache sehr erwünscht.! z Di« vereinigten Breslauer Sonnabenk.! ist der Eintritt frei. Da am S i nden und, bis Am onnabend und de > Sonntagei ein den großer Anbiang zu erwarten ist, «mpfeblenwi die Ausstellung möglichst ai Wochentagen zu betuchen. Die Kunstgruppe der UOBB.-LoHen wii d am Sonntag, I en 8. Nov« nber, vormittag« . JO Ubr, und. enn Dienstag, den >0. ^Oiovembcr, ab nds 8 Uhr, Fübrung durch die Ausstellung veranstalten. Soziale Gsupp« jjir erwerbstätig« jüdisch« Fr zue» und Mäbche t, Karlstraß Die nächste Volksunterbaltung der E Uhr, iudische Fraztcn und Mädchen findet Mittwoch, den 4. Novembc^, abends 8 Karlstraße <4 unentgeltlich statt. Aus dem Programm: Vortrag über „Jwgienisch« Maßnahmen für Körper und Daus. Mustkalifch« und rezitatorifche Darbietungen ernsten und he teren Inbalts. Bewirtung.! Frauen und Mädchen, die einen unterhaltenden Abend verbringest willen, sind dazu freundlich «tngeladcn. j ozialen Gruppe für erwerbe ätige von vKanstalten in der Zeit vom l. bis 8. Nmember -1425 eine Ausstellung Werken jüdischer Künstler, verbunden mit eine Sonberausstelllmg von Kemllden öcp Malers Blum aus Jerusalem. Wahrend der Ausstellung »irb ein« Lo teris vestamialtet werden, bei der ■ jedes zweite los ein Werk eines bjr ausstell Künstler gewinnen wzpl. Die Ausstellung wi:d täglich von l l bis 5 Uhr agßer Zreiiäg, abends von 7 bi« 4 Ubr geöffnet sein, am Sei »tag von I 2iUbr. Der Eintritt kostet wochentags 0.30 81f. und Sonntast 0.50 Mk. UDBB.-logen i 44. Wir juchen Beschäftigung für Glaser, Tapezierer, Buchbinder, Stickeri inen, Naberinneir^ Hausdamen, Stutzen^ Wäscherinnen, Häklerinnen, Klavierlchrerz inen, Buchbaltetifincn. * .! * Unser« Hausbaltungrschule ermöglicht eSI unSf einen guten rituellen Mi tags Inserat. ' tisch zu icbr mäßigen ■ Preisen täglich abzugenen. i Näheres sieb« * * : * In upierer Arbeitrstub« werden Herrest- und Damensachttn repariert gearbeitet Und aufgebügelt. Die Sachen ' werben auf telephonischen. Anruf Ring 969-2 abgebolt. i * * * Wir bitten all« Gemöindemitglieder, ,iiL gebrauchte Satten und Schub« für unsere Armen^znr Verfügung zu stellest, da ibnen das Notwendigste an Winterbeklechung feblt. Auf Wunsch Abbolting. > . Jüdischer kiederabenb. Am Dienstag, den 3. November, abend« 8 Ubr, wird die Nabel '.Kiaufmann, die Frau de» bekannten Vorkämpfer« jüdiitbe Volkslied Fritz Mordechai Ka-ufmann, mit neuen Prostbamm vor di« jüdische Oeffentlichkeit treten, nachdeiji Statten mit demselben groß« Erfolge errungen bat. Wir empf dgs Abends sehr. Karten sind bei Hainauer und Brandeis zu Konzerts-Tigerin sür da« schöne m für Breslau st« m andern eblen de« Gesuch laben. joooocpoonooooooa Generalvertretung für Breslau und Umgegend Höfchenstr. 19, ptr. n jeglicher Art XXXMOCXXXXXXXXXXXXXXXXXXylOOOOOOCXäft - '■ Anschließend an den Artikel „Gedenket der jüdischen Handwerkers' in Nr. 4 de« Kemeindeblätte» ist es mir ein dringeiideS Erfordernis, eine wichtige Er- . gänzung hinzuzstfügcnk „Gedenket der vielen jüdische« kaufmännischen Stellungslosen!" Hier, in Breslau laufen sich notorisch viel« jüdische Stellungslose die Sohlen durch, obn« jedtsn geringsten Erfolg. Trotz eifrigster Bemühung ist ihnm^jeder Erfolg versagt, st« liege» insolgedeffen den Eltern oder Verwandten, sofern sie solch« haben, sctnst aber den ösfentli^en Wohlfahrtreinrichtungcn zur Last. Der Untf in' den Räume soll ein Kursu« Erez Israel schästigen wollet Anmeldu Wallstraße 14, Hebräisch« Sprachschule, Kirjath-Sefer, Breslau. reicht findet in allen Kursen zu den bisher festgesetzten Zeiten de« jüdisch-theologischen Seminar«, Wallstraße 14, statt. Es für diejenigen organistert werde», di« in absehbarer Zeit nach rcn und sich daher täglich mit dem Erlernen der Sprache beugen Der Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten <E. V. F- ®- für alle Gruppen: Montag bis Donnerstag, 8-4 Uhr abends, pari., 2. Tür links. sammelt in seinen Reihen all« deutschen Juden, di« während des Weltkrieges im deutschen Heere in der Front gestanden habe». Sein Kämpf gilt der Abwehr der gegen di« Pflichterfüllung der jüdischen Krieger gerichteten Angriff« und der au« diesen Anzrisfen hergeleiteten Lüge von der Schuld der Juden an der Niederlage. Sri» Streben gilt aber auch der Ertüchtigung der deutschen Juden zur Abwebr gegn sie gerichteter Angriff« und der Aufklärung de» Wolke» über die Unwabrbastigkcil der antisemitischen Bewegung. Der Bund dient ferner der Wohlfahrtspflege für dis Hinterbliebenen der jüdischen Kriegsopfer,, der Unterstützung jüdische: Kriegeverletzter und der Wahrung aller sonstigen Interessen jüdischer Kriegsteilnehmer. Es ist di«.Pflicht und liegt im eigenen Interesse jedes jüdischen KriegSleilnehojerS, in den Bund einzutretcn und.die Reiben der jüdischen Frontsoldaten zu schließen zum Kampf für die Ehre der Deutschen Juden, sür dar Andei kcn der 12 000 allein im deutschen Heere gefallenen jüdischen Soldaten, zum Kampf für da« Ansehen deutschen Namens-in der Welt. Anmeldungen und lAuskünfte jeglicher Ark durch die Ortsgruppe Breslau, Schweidnitzer Stadtgraben 8, 2. Etg. link«. Brei-lau. Züdisch-liörralcr Jugcndvercin „Abraham Seiger", Mitglieder, Freunde! ( Wir habl n unsere regelmäßige Tätigkeit wieder aufgenoiinincn. Unsere ,n sollen sicb gliedern in:! e f f e n t l i ch e D e r s a in »i l u n g e n. Zusagen haben I. bereits erteilt die Herress: Gcmoindorabbinor Dr. Bogqlsioin-Broslau, Rabbiner Dr. Halpersobn-Broslau, Rabbiner Dr. Dionoistann-Offonbach, Gomoindorablinor Dr. Goldmann-Loipzig, Rabbiner Dr.! Albert Wolf: Dresden, Fra t Roji Grätzor Krnsanowitz und Frau Iusiizrat Paula Ollen: dorff. -! II. G r ippenabende und K u r s e' bei Erich Bäner, Friedrich: Dilbelm-Stra ze 23, nur bei genügender Beteiligung. Lektüre und Er: Weiterungen >es 2. Buchös Moses^ bei Frieda Karger, KIlostorsiraßc 17: Anfängorkursus hebräisch; bei Lotte Rosentbal, Reuscheürgße oiS/öt•: Besprechungen i ber Aufsätze! i»i „Morgen" und ähnliche Thqinen/ Gruppe „Süden" Leitung Alfred Berger: Erörterung von Tageefragen mit kurzen einleitenden Referaten (I-Ptägig). > III. F r e i t a g - A b e n d - F c i e r n. Ort und Zeit der öffentlichen Lersaiilnilungen sind aus dem Brrsamnilungskalond:r der Jüdischliberalen Zeit ing, den Anzeigen im Breslauer Jüdischen Gemeindeblatt und der Breslauer Zeitung zu ersehen: Der jüdisch-liberale I u g e n d v e r e i n „A b r a b a in Geige r", Breslau, ladet Euch hierdurch zur Mitarbeit --in. Fern und abbold allem Parteitrciben streben wir nach einer Zusammenfassung derjenigen Iuge >d, die'ein lebendiges, den Gesetzen der Entwiclung folgendes, religiöse« Jul cntum in den Mittelpunkt ihres Lebens stellenl will. — Durch ernste Arbeit in kleineren Gruppen wollen wir uns einfüblen in den Geist jüdischen Scnnfttums und jüdisch^ Geschichte. Größere Worträge sollen uns mit wichtigen jüdischen Einzolpragen vertraut machen. lJn freier Aussprache soll jeder Zweifel zu Worte kommen, jede Anschauustg ihre Geltung finden. Schließt Euch uns an zu Euren: Besten und zu», SeHen des Gesamtjudentums! \ Der Borstand. Verein selbständiger jüd. Handwerker e. B, Ortsgruppe BreSlau. ppe Nach längerer Pause fand am 13. Oktober eine Mitgliederversammlung statt. Der erste DorsiHetrde begrüßte die Anwesenden uird erteilte nach Vorlesung dos Protokolls Herrn Simenauer das Wort zur Berichterstattung über die Hauptversammlung in Düsseldorf, dessen Ausführungen mit großem Interesse ausgenommen wurden. Herr lsnikower berichtete über die unter seiner Führung bestehende Lehrlingsgruvpe:' Es war erfreulich, zu hören, daß über 30 jüdische Handwerkslebrlingle verschiedener Berufe jede Woche zusanimenkommen, um Geselligkeit ünd Interessenaustausch zu pflegen. I Auf Aifregung des Herrn I. Fränkel ivurd« ein Schltchtungsausschuß, bestehend aus den Herren! I. Fränkel, Weinsrock und Dreier gewählt, denen es obliegen soll, vorkommende Streitigkeiten, besonders unter Mitgliedern des Vereins^ zu beseitigen, Es wurden ferner drei neue- Mitglieder anfgenoinmen. ' Nach einer größeren Aussprache schloß' der! Vorsitzende mit Dank und Hahnung an rege Beteiligung die Sitzung.!