Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 2 (1925)
- Issue
- 5 (24.5.1925)
- Date
- 1925-05-24
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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76 DresCvuer Slldlsches Semelnbeblatt Nr. 5 Für di« Gottesdienste a» de» hohen Festtagen benötigen wir noch g««ign«1« Herren al» Ausseher und Ober-Aufseher. Meldungen an unser Bureau, Wallstraß« 9. Austritte Iw« bem Judentum. mm 24. April 1925 bi« 17. Mai 1925. Glückauf, Erich, Ledtlteur, Tiergartesftr. 151. Muichlrr, Gertrud, gab. Iaracki, verehelichte Schrisisiellcr, Eichendorffstr. 55. Gräupner, ^>an«, Stuben», Sadowastr. 75. Für die hohen Festtag« werden noch geeigaele Herren als Vrediger und Kantoren für versckn'edene Gemeinden unsere« Bezirkt« gesucht. Meldungen find an unser Bureau, Wallstraße 9, einzureichen. Der Verband von Shnagogengcnrrinden des: Regierungsbezirke Breslau und Liegnitz. j Offene Kruukcnhuusar,«-Stele. Tie Stelle des leitenden Arzte« der inneren Abteilung i>i Krankenhaufe ter Israelitiieben Gemeinde, Frankfurt a. M., ist zum I. Oklober 1925 »eu tu beieden. Bewerbungen mit Lebenslauf und Zeugnisabschriften sowie alle Anfragen sind umgebend an da« Büro der Gemeinde, Frankfurt a. M., Fabrgsaffe Dir. I4o, t» richten. Oeffnnng»,eiten: a) Geflüg«I-Schlachth»lle, Antanienstraße: | rormltragsi 8—12 Ubr und nachmittag« 5 — 4 Uhr. < b) Geflügel-Schlachthalle, Garlenstraße (MarkthitLe): vormittag« 8—12 Ubr. ' ' I c) Badeanstalt: j i ' Sonntag bi« Donnerstag täglich 6 — 9 Uhr nachmittag«. Freitag 0—8 Ubr nachmittag«.!; Sonnabend geschloffen. j <1) Bibliotbek und Lesehalle: ' I Sonntag 12—1 Ubr vormittag«. 1 - Montag 6/4—8 nachmittag«. 1 | Mittwoch 0—8 Ubr nachmittag«. ■ e) Gemeindearchi», Wallstraße 7^ Hof link«: Montag bl« Donnerstag 4 — 5 Ubr. " ■ i. ■ -1—e u-- I mMHii<9iiiiinimHiiiHniiniiniiiiiHiiiMiiiiiiiimtNiiniimiimnntiimi jeder. Art und in jeder Preislage Inh. Barasch L Riesenfeld Schmiedebrficke 17/18 Femspr. 0. 4187 Antiquar.: Unaliaerstr. 27/2Ä. Ansv. aaf Wnick Schnell! Billig! 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Thoravorlefung: 1. Tag: II. B. M.. Kap. 19, V. 1 bis Kap. 22, V. 21. 2. r-g: V. B. M., Kap. 15, V. 12 ti« Kap. 16, V. 17. Au« der 2. Thorarolle an beiden Tagen: III. B. M., Kap. 25, V. 15 bi« 17. Sabbatbgoitesdienst. Freitag Abend 7 Ubr. Sonnabend Vormittag 9 Ubr. Neumondweibe Sonnabend 22. Juni.934 Ubr. Predigt Freitag Abend 7)4 Uhr am 12. und 26. Juni Sonnabend Vormittag,9)4 Ubr am 22. Juni. Sabbatbausgang am 6. Juni: 9 Ubr, >5. Juni: 9.25 Ubr, 22. Juni: 9.12 Ubr, 27: Juni: 9.12 Ubr. j, NachmillLgsgotteSbeenst am Sabbalb )- Stunde vor SabbalbaitSgang. Jugendgottesdienst am Sabbarb nachmittag« 4 Ubr: 15. und 27. Juni im Kranlenhaufe. 22. Juni Neue Syn«goge. , ( --—--T—-7---- liiiiiiiimMuklifl exiiimixiniiir» Warnung. In Nr. 103 de« .Dolkswacht" vom 5. Mai d. I. erschien unter der Überschrift: Der Gtahldelm und der Leichenwagen ein Artikel, nach welchem angeblich am Tage vor der Reichspräsidentenwahl deir jüdische Leichenwagen von einem mit Stahlhelmleuten besetzten, angeblich mir gehörigen Lastauto aus bespuckt, und die Mitglieder des Leichenwagenstark belästigt wurden.? . I Da der Artikel, soweit er mich, meine Familie und mtinen Betrieb betrifft, den Tatsachen nicht entspricht, ist auf , mtin Ersuchen in Nr. 106 der .Volkswacht" am 8. Mai folgend« Richtigstellung erschienen: Der Stahlhelm und der Leichenwagen. Zn diesem Artikel vom 5. Mai schickt uns Herr Hermann Baut unter Hinweis auf das Preßgesetz folgend« Berichtigung: Es ist unwahr, daß «in Auto der Dachpäppenfabrik Paul am Tage vor der Wahl noch sonst jemals zu Propaigandazwecken für den Stahlhelm oder eine sonstig« Organisation benutzt worden ist. Es ist ins- ,. besonder« also auch unwahr, daß ein Auto der Firma Paul mit Stahlhelmleuten besetzt an dem genannten Tage an einem jüdischen Leichenwc^en vo» beigefäAren ist, wobei die Insassen des Autos den Wageir bespuckt und daS Personal mit Lichenknüppeln bedroht hatten Weder ich, noch ein anderes Mitglied meiner Familie sind Mitglieder des Stahlhelms. Da diese Berichtigung anscheinend nicht allgemein bekannt geworden ist, gebe ich sie hiermit nochmals bekannt. Ich werde nunmehr gegen Verbreiter des oben ervgähnten völlig aus der. Lust gegriffenen Gerüchts strafrechtlich und zivUrechllich Vorgehen. Dasselbe gilt für meinen Bruder, den Betriebsleiter Herrn Adolf Paul in Klein-Gandau und seine Familienmitglieder. Breslau <> Klein-Gandau, den 15. Mai 192^ Hermann ißaul, Daepappenfabr». iiiiiiinMiiniinMiiin mm