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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1925-05-24 · 5 (24.5.1925) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
2 (1925)
Issue
5 (24.5.1925)
Date
1925-05-24
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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74 Breslauer Savlfche« Semelnbeblalt Nr. 5 N Tta* -em ütrtüwUben. H Der im Jahre 1865 gegründete „18««ia znr UaterstüHnag jüdischer Stndierruder der hiesig«» Universität ist^HÜolge Wegzug« und Adlet«« «in«r groß« Zahl von Mittzliedetn in den I(*t«. Jahren in sein« (Einnahmen erheblich zurückgegangen, wächrend! hi« Zahl der würdigen und bedürfrigen Bewerber, infolge der heutigen wirtschaftlichen Verhältniffe, gestiegen ist. Viel« Gemeindemifgtieder, insbesondere de« Mittelstände« sind beute nicht mehr in der Lage, au« eigenen Mitteln die Josten für dar Studium ihrer studierenden Sohne oder!!achter aufzubringen.! E« bedarf wohl keiner weiteren besoadereti Darlegung, daß «ine Erhöhung der Leistungsfähigkeit de« segensreich wirkenden! Verein« dring«!, wünschenswirt erscheint. 1 j | rzrit tjc Aus diesem Grunde bittet da« Kuratoriiim, dem zurz »nie Marii-S, Vorsitzender, Iustizra« Breslauer, S-tnitätSrat Dr. Jungmani Dr. Marck, Iustizra« Roth angehöreu, die Gemeiudemitgiieder dringenh, deni Verein als beitragende« Mitglied treten zu wollen. Auch einmalige Spenden werden genommen. gef gern b e i entgegenömmeizs- Herpen Mar , Dozent Ganz besonder« aber werden di« Akademiker,. die beut« in guten Einl. < Verhältnissen sind und früher selbst den Verein in Anspruch gcnoaim« haben, gebeten, fich de« segensreich« Wirkens de« Verein» zu erinnern! und die Ziel« unk Aufgaben desselben zu unterstützen. | j ’ Beitragsmeldung« werden nach Wallsteaß«' 5 (SvnagogenzGememde), erbeten, wahrend Zahlung« auf da» Postscheckkonto der Synajgogrn-Bemeinhe Breslau Nr. 6300 mit «nnprechetztem Vermerk, daß die Spende kür den Verein „Zur Unterstützung jüdischer Studierender hiesiger Univerfiiät's bestimmt ist, uberkandt werden können.! j ' " Verein selbständiger jüdischer Handwerker «. V., Breslan.! Am 23. Marz d. I. fand eine außerordentliche Milglitzderversämmluug gemeinsam mit der Frauengrupp« de« Verein« statt. Der erst« Versitzende, M. Wolrf/ hielt ein Referat über die „Jüdische Mitlelftandshilse" mid wie« darauf hin, wie notwendig e« ser, besonder« in der heutigen schweren Zeit sich -dieser Organisation anzuschlicßen. Der Referent machte auch die Mitteilung, daß die Vorverhandlungen, wozu alle hiesigen jüdischen Verein« einqeladea war«, von den, Vorstandsmitglied der hiesigen «Anagogengemeink«, Herrn E. Waldstein, geführt wurden. Rachj den mit Beifall auig«omm«ncn Ausführung« wurde aus der Versammlung dev Wunsch laut, daß der Vorstand dies« Frage weiter im Auge behalten solle, wozu der zweite Vorsitzende, F. Simmenauer, bemerkt«, daß e« nicht allein darauf ankomm«, feine Beiträgt zu zahlen, sondern m>Di Aiüffe auch dem Verein seiwe Arbeitskraft und sein« Persönlichkeit zur Versügmig stelle». Ei» Rundschreiben in diesem Sinne werde in der nächsten Zeit an die Mitglieder geschickt wert«. j Hie erste Vorsitzende der Frauengrupp« sprach über „Ausnahmen'^ wobei sich eine langer« Aussprache entwickelt«. . - 1 Am 22. März 1925 feierte der Verein in der Lessingloge sein SttiftungSfest -in Form eine« Frühlingrfestes, dar durch künstlerisch« Darbietungen jeder Art als wohlgelungen bezeichnet werden kann. Sj. Fr. Verband «stjüdifcher Organisationen in Deutschland, Ortsgruppe Breslan. E« hat sich hier «in« Ortsgruppe de« Verbandes »stzüdischer Organisation« in Deutschland gebildet, welch« bi» jetzt 566 Mitglieder umfaßt. Der Verband, welcher vor ungefähr vierzehn Monaten in Berlin geschaffen wurde und sein« Büroräum«; im Synagogengemeindehau«, Auguststraße 18, hat, bezweckt di« einheitlich« Orgauisierung der in Deutschland wohnenden Ostjuden unter Ausschaltung jeder parteipolitischen r«d«nz durchzusührcn und für deren rechtlich«, sozialen und kulturellen Interest« zu sorg«. Der Vorstand der Ortsgruppe Breslau besteht au« ^folgenden Personen: Herr M. B » n « «, Essaster Straße 8, erster Vorsitzender; Herr Doz. Dr. R a b i n, Wallstraß« 14, zweiter Vorsitzenter; Herr I. H » ch b a u m, Gartenstraß« 34, Sekretär; Herr M- S p i r a, Malteserstraße 7, Kassenwart; Herr P. B u ch « d o r s, Museumpkatz 5, und je ein« Vertreter de» Verein» Kehilatb Schalem e. V., hier, und ostjüdischer Vereine in Beiith«, Gleiwitz und Hindenburg. Die OrtSgruppa^BrcSlau ist im VercinSregister nicht eingetragen. Zur Vertretung de» Verbandes oftjüdischrr Organisationen in Deutschland, Ortsgruppe Breslau, welcher auch da» Sekretariat für Schlesien angsschlosten ist, ist der Vorsitzende allein oder zwei ander« Vorstandsmitglieder gemeinsam befugt. Da« Büro der OrtSgriipp« befindet sich vorläufig in der Küraffierstr. 22 a, im Kontor der Firma M. Bone» & Co. •> Verband ostjüdischer Organisationen in Deutschland, Ortsgruppe Breslau.! - Jüdisch« Wanberfürsorg« und Arbeitsnachweis«, Berlin N. 24, Augustftraße 17. Am Sonntag, den 3. Mai d- I-, fand in Dresden eine Sitzung aller jüdischer Gemeinden Sachsen» statt. Die Versammlung bat aus Grund «ine« Referates des Vertreter» der Hauptstellt für jüdische Wandersürsodg« und Arbeitsnachweis«, Herrn Dr. Köeutzberger, beschlosten, eine Lastdcskaffe für den Freistaat Sachs« z»z gründen. D>e Landeskaffe hat die Ausgabe, den gesamten Durch- «anderervtrkehr Sachsen» zu zentralisieren. Al« Sitz der LandeSkaff« wurde Leipzig bestimmt. Die Landciskaffe Leipzig wurde verpflichtet, di« Durchwanderer auf möglichst weit« Streck« > zu befördern, das Meldewesen gut zu organisieren und der Schaffung eine« Arbeitsnachweise« näherzutreten. Die der Landeskaffe angeschloffen« Gemeinden sAnnaberg, Bautzen, Chemnitz, Dresden, Leipzig, Plauen, Zittau, Zwickau) verpflichten sich, vorläufig 2% ihre« Steuersolls an die Landeskaffe abzusührcn. - Di« Versammlung sprach den Wunsch au«, daß fich möglichst bald alle dem Freistaat Sachs« angrenzenden Provinzen ebenfalls zu dem Gedanken der Zentralisierung bekennen und die Gründung von Provinzialkaffen in, die Wege leiten »ollten, um die Wandersürsorge in Deutschland einheitlich z» regeln unv i» sinnvolle Bahnen zu. leiten. Dritter Bad Nanheimer Fortbildungslehrgaug für Aerzt«. In Bad Raubein» findet am Donnerstag, de» 28. und Freitag, de» 29. Mai d. I., der dritte Fdrtbildungslebrganz für Aerzte über „Herzdiagnostik" statt. Für die Vorträge wurden gewonnen: Profeffor D i e 1 l e n - Homburg- Saar, Priv.-Doz. Dr. G r o e d e l - Bad Nauheim und Frankfurt a. Main, Prcfeffor Ohm- Berlin« Professor N i e k a u - Tübingen und Profeffor Weber- Bgd Nauheim. Die imstenschaftliche Arbeit wird von künstlerisch« und gesellschpftlichen Veranstaltungen der Bad- und Kurverwaltung umrahmt, von denen eine Opern-Ausführung und ein Svmpbouie-Konzert bervorgehob« seien. (Mitteilung der Hessischen Bad- und Kurverwaltung Bad Nauheim.) - Konservieren Sie Ihre Pelzsachen selbst in PelzscHränken l unbedingt sicherer Schutz gegen Mottenschäden Herz Ehrlich K dt.-Ges., Breslau 1 Geb. jüd. Kaufmann aus bester Breslauer Familie, 42 Ja re alt, viel junger aussehend, 1.56 m groß, voll* ständig gesund, indeß mit körperlich. Fehler, sucht in seiner Heimat Gelegenheit zur isr. Einheirat nur mit Mäddien od. jg. Witwe vornehmer Denkungsart Angern. Barvermögen zur Einl. vorh. Gefl. nidit anonyme Zusdir. direkt ohne Vermittl. unt H. M. 468 a* Rudolf Mosse. Mannheim, erbeten. „Criminalia“ Detektiv - Ansknnftei Alte Tatcbenstr. 1 a erledigt diskret Vertrauenssachen i 1 OkOSOäOäOkOkO (KimmerjägereHl i § Spendet am 7. inni | für den Ausbau des 8 Klavier stimmen und Instandsetzen Karl Bartsch 25 jJhriga Praxi* Breslan 10, Lehmdamm 29 : Fernspr R. 9768 Inserate in - unseren Blatte erzielen die größten Erfolge! | und Desinfektor | I HtinrkhUkcntBresiaii \! Oderstraße 2811! | Gegründet 1901 : t Spezialität:. I 2 | Ratten Vertilgung | 9 1 sowie i § t Wanzen ausgasung i | samt der Brut j Menzelstraße. ♦ Konto: Bankhaus Hermann Loewy, Sportplatz - Konto. I

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