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Breslauer jüdisches Gemeindeblatt · 1925-01-20 · 1 (20.1.1925) · p. [Seite]

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Journal
Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
Volume
2 (1925)
Issue
1 (20.1.1925)
Date
1925-01-20
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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Breslauer Jüdische« Semelndeblatt IS i MM zürn Verband preußischer Spmemeinden Zum tag z Rcgi vcrtrc zur A erst I Wi erung ten. D M 1. Fep Male ä|hlen, und d ir Frauen, hiben Wi riachdi W voriiBcrge Wi meinjchaft; W Bedeutung Wünsche als gfeduldle ' I Wi daß sie den i jüdi: konfessio unsere Ki j w entspricht wercj info W Au fi in i Juclentu ginnenc der en ruar 1?25 sollen die Wahlen zum Verband preußischer Synägogengemeinden stattfinden. Sollen die Juden in Preußen zur Wahlurne treten, um Abgeordnete für den Verbandsberufen sein soll, die gemeinsamen Angelegenheiten der preußischen Judenheit der Behörden gegenüber, ab^r auch innerhalb der preußischen Synagogengemeinden zu Ihre Mitglieder, Männer upd e Synagagengemeinde Breslau bildet einen eigenen Wahlbezirk. das Recht und die Pflicht, zehn Abgeordnete zu wählen, r haben uns zu einem Ausschuß vereinigt, um die Interessen der konservativen Richtungen ücklichen Vertretung zu bringen. ir wollen das Deutsche Judentum auf positiv-traditioneller Grundlage erhalten und wollen nicht lenden Zeitströ Tiungen entscheidenden Einfluß iuf unseren heiligen Glauben gewinnen lassen, r wollen deutsche Juden sein und wollen als solche unser Judentum als religiöse Geausbauen und wollen nicht unsern Glauben zur Sache des Einzelnen herabdrücken lassen. wollen Zion als das heilige Land unserer Väter in der ihm als solchem zukommenden erhalten und aufbauen,; wir wollen es als das Ziel und die Sehnsucht unserer religiösen verehren! wir wollen niicht unser deutsches Vaterland als Gaststätte für uns und uns selbst te Fremde anseh en lassen. Mir wollen unsere Jugend £nit dem Geist werktätigen Judentums erfüllen; wir wollen nicht i nter dev Wirkung eines Scheinglaubens die Treue gegen ihre Ahnen aufgebe. Wir wollen sehen Rjyigionsijjnterricht erweitern und vertiefen; wir wollen, wo die Staatsschule einen nsllen Charakter'trägt, auch { die Errichtung jüdisch-konfessioneller Schulen; wir wollen nifht nder schutzlos den Anfeindungen übelwollender Rasseverhetzung ausgesetzt sehen, ir wollen, daß ein jeder $eine Lebenshaltung so einrichten könne, wie es seiner Überzeugung wir wollen nicht, daß Minderheiten von Mehrheiten unter Gewissenszwang gehalten werden, ir wollen, daß unsere Rabbiner, Lehrer sowie alle Beamte unserer Gemeinschaft so gestellt Jen, daß sie berufsfreudig wirken können, wir wollen nicht, das sie bei Ausübung ihres Amtes Ige ungünstiger Anstellungsbedingungen nicht ihrer, sondern der Überzeugung ihrer Vorgesetzten folgen. W ir wollen unsere Glaubensgenossen in der Ausübung ihres Berufs, insbesondere die jüdischen Handwerker stützen; wir wollen sie nicht der Willkür elenden Brotneids ausgeliefert wissen. Wir wollen in Frieden mit unseren Mitbürgers, leben; wir wollen nicht-diesen Frieden durdh;eben unseres Glaubens erkaufen. W ir wollen unsere Glaubensbrüder aus der Fremde in unserer Mitte und in ihren Heimatländern schützen; wir wollen nicht, daß sie wegen ihrer Zugehörigkeit zu unserer Glaubensgemeinschaft ,ren Rechten gekürzt werden. i; i Wer von den wahlberechtigten Juden der Synagogengei^ieinde Breslau dieses m verwirklichen helfen will, der wähle am 1. Februar 1925 unsere1 Liste, betritt dem Namen: ' ctinde-Rabbiner Dr. Moses Hoff mann, Justizrat Hirschbers i )■ reslau, im Dezember! 1924J * Runsermitli/e üJahlaussctuiß der synasosensemelnjte Breslau Siegfr. Bendix, Heimann Daniel taai Dr.vmcd."B och, | Gustav Blumenthal, Rabb. Dr. J. Cohn, Heymann Daniel, i. Fa. Lichtenberg &"Daniel,*Hugo Elias, Frau D>na Falk, San.-Rat Dr. Freudenthal,^Alfred Fr:udenthal. Frau Luise Goldschmidt, Salo Grünfeld, Apothekenbesitzer Hugo HeiltjornL Dozent Drj Heinemann, Mendel Hoffmann, Ludw. Herrnstadt, Ofenbaumeister Herrn. Jakobowitz, Hertmann Karger, Jos. Kober, M. Koppenheim, Frau Cäcilie Lands- Dr. Lewinski, Verlagsbuchhändler Marcus, Prof. Carl Markus, Raphael larkus^ A4. Marcuse, Frau Dr. Helene Mauthner, Dr. Leo Münz, 0$chin|ski, Max Oelsner, Eugen Perle, Rechtsanwalt Dr. Pinczower, RecHtsanjwalt Pojllack, Artur Raütenberg, Frau Cilly Rosenfunk, Dr. Theod. Rosenthal, Frau Ed. ft berg; Mc ritz Leiewer,' Markus, Siegm ind Mark Siegft. hothmaijt, Heinr. lack, Arta Betjhold Rosen ’eld, Max Simo >n, Rabb. Dr. Simonsohn, Elkan Weiss, Siegm. Weiss, Artur wiener, Ad. Wolff, Leo Zadik.

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