Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Breslauer jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 1 (1924)
- Issue
- 6 (20.12.1924)
- Date
- 1924-12-20
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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66 t»rreslnuer Sllblfches (SemelnUebtatt Nr. 6 -» A ij» die verehrlichenGemeindemit gl Leder! Die Deutsche Nothilfe, welche im vergangenen Jahre erhebliche Betrage zur Linderung leiblicher .Notstände imReiche aufgebracht insbesondere großzügige DolkSspeisungS-Astionen burchgeführt hat, tiirb auch In diesem Winter eineOpferwoche veranstalten, um neue Mittel für diesen 3weck zu beschaffen. Der Grundgedanke der Deuffchen 0 othilfe als einer Notgemeinschaft des ganzen Deutschen Volkes, wirb durch die einheitliche Beteiligung aller öffentlichen und freien WohlfahrtS »rgane in der Opferwoche'im ganzen Nelchsgebiet zum Ausdruck kommen. Als einen neuen Weg der Soenden-Sammlung werben d e schon bekannten Wohlfahrtsbriefmarken in großem Umfange durch die Neichspoftverwalwng den Landesausschllffen der deuffchen Nothilfe und den einzelnen Wohlfahrtsverbändett zur Verfügung gestellt. Die Wohls.,hrtsmarken sind Postwertzeichen. Don dem Reinertrag der ip pfennigbriefmatten, *. B. welche zu 40 Pf. das Stück vertäust und wovon 10 Pf. der Reichspostverwaltung für den Frankaturenwett zurüagezahlt werden, verbleiben 15 Pf. bkn vertreibenden Stellen. 15 Pf. werben an die Reichsgeschöstssteffe der Deuffchen Nothilfe für den Ausgleichsfonds abgefühtt. Del höheren Mattenwetten echvht sich unser Anteil entsprechend,- er betrögt immer 50% des Reinertrages. Wir sind aufgefordett worden, uns an der Werbearbeit zu beteisigen. Da auch die nicht jüdischen charitaliven Verbünde sich in den Dienst, der Sache gestesit und für sich den Detttteb von Wohlfahrtsmatten übernommen haben, halten auch wir es für unsere Pflicht, t,otz der Anguns« der 3,ei«, an der Werbung für die Opferwoche teilzunehmen. - Mit Rücksicht darauf, daß von dem Erlös jeder Matte Unserem Wohlfahrtsamt 50°/» verbleibea und der sich ergebende Reinx ertrag auch zum Teil allen anderen WohtfahrtSeinrichtungen in unserer Gemeinde zugute konnneu wirb, bitten wir unsere Gemeinbemitglieder ergebenst: . ■ i wohlfahrtsbriefmarken noch baldigst in unsrem Büro, Wallstraße 9 Sitzungszimmer 1 d. I. vorm. 9—1 Uhr gefl. entnehmen zu wollen. Es kommen Matten zu 5, 10, 20 . und so Pf. zum Dettauf. ' ' Auf Wunsch erfolgt Zusendung der Matten, fast» dies schrfftlich oder telephonisch (Ring id12) erbeten wird. Durch die Enwahme von Matten an unserer Stelle helfen Sie Not und Elend lindern,- befinden sich doch unter den Hilfsbedürftigen viele unserer Gemeinbemitgsteder, die einst beffere Tage gesehen und dem Mittelstände angehött haben. Gerade diesen Kreisen beizustehen, soff uns eine heilige und ernste Pflicht fein. . Breslau, im Dezember 1924. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Eduard Sachs. Geh. Zustizrat^ Landgerichtsdirektor i. R. Goldfeld. Emil Walbstein. Jüdisches Aentralwohlfahrtsarnt der Gemeinde Breslau. Erich Bager. Frau 2.-R. Offenbarst, Vorsitzende. -I Kurt Drienitzer. Bürobirektor Glaser. LouiS Reumann. 2sidor Rosenmann. grau Rabb. Dr. Dogelstein. I s I! Eugen perle. Jacob Siegfried preutz. U- ■i. r\ A QM AI \/\ I Kl CT* SCHLES. STEININDUSTRIE A.-6 vopm 1-1 L/ün A Icl l \ \ I KONZEL* HIUE», KARL NEUSTADT* Co mLf\U I I BßpS LAU, niomTRRLaESTSZET'ERT^FL?{ n Man findet doch Immer dtwas als' Owchtnk im RimstgevensfeaiB Mmr NmiiM FrMililKftt Mcbtf : Ztlttclirlft«« «wl FFod«biilt«r preiswert txt CfteJU* Sach«. fftbriaitr.M : werktäglich von 3—6 au&er Sqnnabend.! 5. CcrtOBtr. (UM) © OÖOOOOOOO0QOOO0OOOO000OO0©©©« BallquaNat u. Buchhandlung i N. Gamosch I Kupfersdimiedestr. 13 und Schuhbrücke 27: empfiehlt sehr preiswerte Geschenk- und wissenschaftliche Literatur jeglicher flrt das neue Nährmittel ko! tauw, ksi nahrhafter, bekömmlicher und billiger als Qäntafatt. Im Gebrauch, als Aufsii ich und zum Kochen von Gänsefett nicht zu * unterscheiden flerztljchbestens empfohlen. Knl fatiiu wird au* edelsten Rohstoffen I\UI LflUW hergestedtund ist frei von jedem chemischen Zusatz. Kj-J faiiu/ befreit die jOd. Hausfrau von dem . I\UI Zwange, jeden geforderten Preis fOr QSnse zu zahlen. Kr\\ ***** ^trisd» bfi allen jQd. 1\UI LflUW fleischern und Kolonialwaren* Handlungen In Breslau zu haben,. iJenen* Damei- Rtndef £jüte © HP TSlüdjeeptatf |5 Sptj* l. Ttauetfjüte 7532