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Jüdischer Bote vom Rhein · 1922-05-19 · 155 (19.5.1922) · p. Seite 157

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Journal
Jüdischer Bote vom Rhein
Volume
4 (1922)
Issue
155 (19.5.1922)
Date
1922-05-19
Page
Seite 157 (sequence 5)
Language
German
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An alle jüdischen Einwohner Kölns und Umgebung. Lin großes und heiliges Werk, ein Weil -er Pietät, ist es, zu dem wir die Juden von Köln und Umgebung auf.afen müssen. \ Der alle jüdische Friedhof am Donner Tor, „am toten Juden" genannt, wohl einer der ältesten seiner Art in der Diaspora, testen Entstehung in SaS erste Jahrtausend zurückreicht, ist in fiskalischen Besitz übergegangen, und die Tausende von jüdischen Gebeinen, die dort ruhen, die Überreste von rabbinischen Größen ersten Ranges und unvergeffenen Märtyrern unseres Glaubens, müffen, um vor Zerstörung durch Bagqermaschinen bewahrt zu bleiben, in vorgeschriebener Weise ausgehoben und an anderer Stelle würdig bestattet werden. Ihr wißt, daß die Mizwaus an den Meißim und die Kowaud vor ihnen (die Liebesdienste und die Achtung, die wir unseren Toten erweisen), zu den wichtigsten Geboten unserer Religion gehören Darum wenden wir uns an Euch und an Eure nie versagende Opferwilligleit. Helft uns, diese MizwaS Eheßed schel Emmes (schönste und wahrste LiebeSpflicht) erfüllen! Helft uns, unsere Gemeinde vor einem Ehillul Haschen» (Zrevei am Heiligsten) bewahren! Oie Unterzeichneten sind nicht in -or Lage, die Kosten der Bergung und Bestattung der -er Gebeine - von fachmännischer Seite auf viele Hunderttausende Mark geschätzt - ausschließlich unseren Gemeindekai.en aufzubürden Oie Behörde hat nur eine kulze Frist zur Verfügung gestellt, in der unsere Arbeiten erledigt sein müssen Darum spendet rasch! Spendet reichlich! Vorstand und Rabbinat der Synagogengemeinde Köln. Vorstand und Rabbinat der Synagogengemeinde Adaß Jeschinun, Köln. Oie Vorstände sälntticher Männer- und Franen-Chewraus Kölns. ' Geldspenden werden erbeten"aus: Postscheckkonto 12899 Synagogengcmeinde Köln, oder Postscheckkonto 5339« Synagogengemeinde Adaß'Jeschurun, Kö!n. Einladung zu der auf Veranlassung der Zentralwohlfahrtsstelle d. deutsch. Juden Berlin im Anschluss an die General Versammlung des Jüdisch. Wohlfalirtsverbandcs Eiberfeld-i’armcn am Donnerstag den 25 Mai 1922 (Hiinmelfahrtstag) in Elberfeld (Hotel Ce: tral, Bahnhofstr. statt iindendeti Vorkonferenz zu der im Herbst in Berlin tagenden grossen jiiJi'chen . Erziehungskonferenz. T a g e s o r d'n u n g : , 11 Uhr vormittags: Herr Dr. Sega II, Leiter der Zentral wolilfahrtsstelle der deutschen Judoti, Berlin, spricht über: „Die-soziologischen Grundlagen d«r deutschen Juden.“ Von 1-3 Uhr Mittagspause. 3 Uhr: I Helernt von Frau Rabb. Dr. Ksc he 1 b a eh er- Diisseldorf: „Haus und Erziehung" 2 IE ferat von Frl. Lilly lley in amt, Studiei.rat, Köln: Schule und Erziehung.“ Naeli den Vortrügen findet i ituy Aussprache statt. Die rhein.-westf. Gemeinden und Vereine sind hiermit hcrzlichst eingeladen und werden um Vertretung gebeten. Besondere Einladungen werden nicht versandt Anmeldungen sind bis Mittwoch den 21 Mjti 22 an die Geschäftsstelle desJiid Wohlfahl tsverbandes Klherfeld-Barmen, Klbcrleld, Geniigsninheitsstr. 7, zu richten. Telefon I. A.: Clara Samuel, Elberfeld I. A.: Sanitittsrat l)r. Ollendorf, Barmen. teilte liitesti-ll« k. I t! EINLADUNG \ - ■ » » zur N ordentlichen - „ Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 1. luui 1922, abends 6 Uhr im Sitzungssaal«, Glockengüsse 5-7. Tages- Ordnung: 1. Jahresbericht 2. Rechjtungsberichl. 3. Entlastung des Vorstandes I Wahl zweier Rechnungsprüfer für das Rechnungsjahr I!>22. Vctschicdüiies. Die Vorsitzende: Iran Leopold F r a /i k.

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