Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- 151 (21.4.1922)
- Date
- 1922-04-21
- Page
- Seite 124 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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tücfftätibigcn Belrägc durch einen mit MuSnxiS versehenen Bolen ^demnächst einziehen lassen. Xtc Urbiingcn für de» in Kürze siausindenden Ctciälr* t a in p i aller VI l> i e i I i; n g e » Halen b.-gonnc» und >vir fordern alle aliwen Muglider ans, die Ucbungöabendr regelmäßig zu vc >»ri>e». ,>erner rmpichlcn. wir unseren Milgliedern de» M'such des Lesezimmers des Ingendruiges. Krefeld. Jllijcher Jigendoeret, Vorsitzender: ttefttenbai (l 111 e i M e o i. B'vmor et strotze r>6; Telefon 440H Moniaq. de» 21. April, abends 8.30 Uhr, bei Förster, Markisir.: l'Uncralvcismnnilung. Niemand darf schien. >2<in,n,elt für Bonn1 Vlbomiiert de» 'Bolen und die „Indischen VläUer!" Mayen. Jüdischer iZugcndbun.': W. ticktensiciu. M.irf.üraße LamSiag, den 22. 'April: Heimabend bei Hkymann, Kelberge-.^ siraße. Lonniag. de'» 22. April: Halbiagswairdernng: Neneial, Hochsiinmer, Hochslein. Trcsspunfi l.3i> Uhr am Biadilkl. Saarbrücken. Jüdischer Jugenbverein Gabriel Rlesser. I. Dorf. Siegmund S l a h l, chfotzherzog-Friedrichsstratze 75. Moiuag. de» 21. April, sprich! im 'Jogenjaal Herr sind. med. Ildnel) Vevinson über „LozialiomnS »nd Indeniliin". 'sienistische Ortsgruppe. Lamsiag. de» 22. April, sprich! in ö s f e n > l i ch e r Bcrsalnm- >»:g Herr Waller Lanincl-Brrlin über „Unsere 2lellnng jiim VlnllseiiiillSmns". i.'i'fal wird durch die Tagespreise bekanni gegeben. x Trier. Adresse für deu Jngenddnnd: Sludienasseslor WoIs f. Trier. HrrmeSstraße 7. Tiiusiag. de» 27>. 'April, abends 8.30 Uhr, ui der Moselloge: :i|>.'>llal>r>n jndisclier >^>edlch>e von Iriedl Hall, 2indlihealer, hie:; ans'.eldem Telegierlenn-ahl!ür die Bonner Tagung. Wese!. Jüdischer Jugenbverein. Adr.: Thea Roscnheim, Itreuzslraße 28. 2-eir eillinern nochmals die der «'iviippe I aiigeschlossene» Ber r.ne sowie Nachbarvereine, an die api Lonniag. den II». 'April, nachiililiags. 2.:!» Uhr ir.i Iagdsaal des Hoiel bi scher lians, 'Bahuhosslr. slauiindende ikruppeniagnilg. I. blejerai von Rabbiner Tr. Klein. 5 nsseldori >»>> nachiolgender 'Ansspracip'. MorgenS I I Uhr sinde, eine riorjlandssitznng der Gruppe l im »leineindr'sißnngSjaa! an, 'belll>l'>.o>diplap slail. Wir erbille» mvglichsl bald Vlnineldnngen der morgens einliessendeil lkäsie a» die obige Adresse. v V Fahrzeiten. Bann. 2-rnlSlag den 22. 'April: Joses Walirld. Tounlag. - n Al'ill: Inlins Vinanri. Moniag, den 21. April:;. 2>ein. .Miii'lai,. den 2''. Api il: PH.;’,iilei. Tonnersiag. den 27. VI|»>U: 2a . Her. Aebsi Borabend. r <Hotrest>u:nst Kol», .Hiiiaa. den 21. 'April, abends 7 »hi. loi'nalend. den 22. April. morgens '-.Id III,, ,:>ieuliionds wrilrel. Mincha 3 Ilbr. Tatbaiansgaiig >-.22 Ul>r. V'7o>l».n.age: morgens ».f'> Uhr. abends 8.A', Uhi. Baimizwa: 22. 'April. 2oh» von Tr. Vevison, Brnsselersi». i-3 i'kioaeng.i. 2oh» von I. Wolss. Hochsiadenslr. I» >:Iloonsir.>. Lohn von I. Irendenihal. ikolisirinslr. 2"» ,lltooiiftv.). 2'.'. Vlpril. 2ohn von I. Bier. Wehersir. INI |Rvonslr.|. Lohn von B. kraus. Voihringersir. I >7, sllioonilr.l. Bon». Ireiiag. den 21. April, abends 7 Uhr. Lanisiag. den 22. April, morgens 0 Uhr: Ne>n»o»dsir>eihe »nd Predig!. Minchah I Uhr. '.'rii-'ganq 8.23 Ul,r. Wocheniage: morgens 721» Uhr, abends 7 Ubr. ' ' i Kalender der Woche. ^rtiloa .... •21 Avril 21 Nissan \ Eauwlia. . - * o ’r’vuj ■ Sonnlatz . . 23 ., — M.-nlaa .4 .. ■Piendtaa 2', . 27 v Mhtvock . . . -f> ‘--8 „ , Donnersiaa . J7 „ 20 * Freitag . . 2H , > Öd«* Neumond I Tag C'aintüo . 20 z o VA^'2 2. Tag Oie Boientasche Caruso in der Synagoge. „Cyruso arbeitete immer an sich und seiner gesanglichen Fortbildung. Eine Episode beweist das. In Hamburg war's, im ersten Gastspieljahre. Eines Nachmittags trat er in mein Zimmer und forderte mich auf, ihn in die .. jüdische Synagoge zu begleiten. Ich glaubte nicht richtig verstanden zu haben und machte ein etwas erstauntes Gesicht. „Wohin?" fragte ich. Er aber, in humoristisch dozierender Weise antwortete: „Ja, in die Synagoge der Israeliten. Es ist doch heute Freitag abend." Auch nach dieser weiteren Aufklärung dürfte ich den Eindruck eines Blödsinnigen gemacht haben. Aber einen Einwand erhob ich natürlich nicht. Nun kannte ich Hamburg einigermasten, aber hatte wirklich keine Ahnung, wo sich irgendeine jüdische Synagoge befinde. Der Portier des Hotels instruierte einen Droschkensührer, und wir wurden in eine Synagoge — irre ich nicht, in der Grindelallee — geführt. Dort hielten wir uns eine Stunde auf. Während des Abendbrots erfolgte die mich interessierende Aufklärung. „Ich habe gefunden", sagte er, „dast die jüdischen Sänger in ihren Vorträgen eine eigenartige Gesangskunst und Gcsangsmcthode pflegen." Das „Ueberschlagen" der Stimme, das „Ansesten" des Tones, die Behandlung der rituellen Gesänge, das Hinweggleiten über gesangliche Schwierigkeiten, die vielleichtjm Wort, nicht in der Musik liegen, macht ihnen so leicht keiner nach.' Aus diesem Grunde besuche ich jüdische Synagogen, wenn ich kann und Zeit habe. Wir haben im Laufe der Jahre an spielfreien Freitagen und probefreien Sonnabenden die Synagogen in der Seitenstcttcngaste und in der Praterstraste in Wien, in der Oranienburger und Lühowstraste in Berlin, die Hauptsynagogen in Frankfurt a. M. und Paris, hie imposante groste in Budapest ausgesucht — Caruso hörte gespannt zu. spitzte die Obren bei jedem Solovortrag des Hauptsängcrs —, wir fuhren nach Hause, und dort übte er eine kalbe Stunde das ihm kostbar erscheinende, zwanglose „Ansesten, Ucber- und Umschlagen" des Tones." Dir vlomhe. (Sin Leser [ebreibt uns: TJiimifl mußte ick noch Deutschland reisen. Um bei der Rückkehr iiolljckwierigfciieiVzu vermeiden, ließ ick mir vor Grenzübcrtritt meinen >as> neuen Uebcrziehor plombieren. Nack meiner Rückkehr enldeckle > nier Dienslinädcke» beim Reinigen de» Ueberziehers die Plombe »nb lommi zu mir ins Zimmer mit der Frage: ,..>>»< wohr. Eie hat sich die Sache plombieren lo, damit die Lüt wüsset.i daß Eie än Iud sind?" 'Aus meine erslaunie Frage, wieso sie zu dieser Meinung käme, anlworlele sie: 'Wann ick Fleisch in der Meßg hole, da mueß das Fleisch au plombiert werde."! v Tableau. I <7>sr. Machend!, s. die Schweiz). K i ii 1 ni«l u n g zu der nm Mittwoch, den Sitt. April <l«. Jahre» in dar KIm inlondloxe, Cileiliaiistrasso 1>/22 slHltl'ii>(lon<l<Mi •Iii's'iüit ijrou ticnei'Hl-VcrHniuiiilting das jNriieliiiselicn France - Verein* Cliln. Hejrinn 3V, l!hr T ii fo s o r d n u n jx: 1 UiTicht dcr.Ktellvertr. Vorsitzenden über die Arbeit in dein verflossenen Vereinsjalir, Propramiimufstellling über den vepl:i»ten Ausbau, und die Urweiler»»#; der Arbeitsgebiete fiir die Zukunft — 2. Kassenbericht — 3. Bericht der Revisoren — 4 Neuwahl der Revisoren k> Verschiedenes ' Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung für dib zukünftige Gestaltung unserer Tätigkeit rechnen wir mit Bestimmtheit auf das Krschciuen aller Paine», besonders derjenigen, die uns durch ihre'Mitarbeit unterstützen wollen, und sich für die verschiedenen Commissionen möglichst zahlreich zur Verfügung stellen mögen. — Anschliessend an die General Versammlung findet ein gemütliches Beisammensein st^att, auf Wunsch wird Kaffee und Kuchen gereicht Pie Damen, die am Kai fee teilnehmen wollen, werden ersucht M. 10 — auf Postscheckkonto der Frau B. Kossmann Jiilicherstrasse Id Nr A. »208 einzuzahlen. Iler Vorataml: Frau B Auerbach.