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Jüdischer Bote vom Rhein · 1921-02-03 · 140 (3.2.1921) · p. Seite 37

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Journal
Jüdischer Bote vom Rhein
Volume
4 (1922)
Issue
140 (3.2.1921)
Date
1921-02-03
Page
Seite 37 (sequence 5)
Language
German
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WNMMWW? 91* •«mttoi^fett 11. Fr^H«i»8eÄ^k^rw-chs«nr, Rieffirbr in. In 6«. am >1. t>; 0t staUgrsundrnrn otbtmildjtn «cnrtal» tonfamtnlung und der damit verbundenen Borstandsneuwahl wurden folgend« Turnbrüder und Turnschwrstrrn in den Vorstand gewählt: I. Vorsitzender Albert Bergethausen, ». Vorsitzender und Haupttnrnmart Heinrich Meyer, l. Schriftführer Gottfried Rchmann, g. Schriftführerin Maria Simon«, «asstrrrrjSrich Maurer, Jugend turnwart Eugen Linz, Sportwan ilari Sahn. Dem Vorstand« mit beratender Stimmezugetetit sind: Hermann Kaufmann, Hallmgerätewart, Hedwig Simon», Hallen-passiererin, Lubwtg Ldwrndahl und Willy Lick, Rechnung«prufer. Am IS. Mürz d. I. voraussichtlich, findet unser Ly. Stiftung«? fest in dm Räumen de« Zoo statt. Wir richten hierdurch nochmal« die Aufforderung an all« aktiven Mttgiteder, sich an dein ou« diesem Anlab stattstnbmdrn Schauturnen zu beteiligen ES Ist Ehren- Pflicht eine« jeden Mitgiieve«. Wir machen auf die pünftlrche Zahlung der Mttgtieder.Bei. träge aufmerksam und bitten, sich de« obigen Postscheck Konto« zu bedienen. Krefeld. Jüdisch«, Juaeudverrin. Vorsitzender: Referendar Alfred L e »tVtmüorckstraße 60: Telefon 4463. ' Mittwoch, dm 8. gebe., Punkt 8'/, llbr int Saale der Hönde!«- kammrr (Rorbwall Lb), Sauunermustkabend zum Vesten derpinderhtlfe. Fritz Sellgmann (Violine), Opernsänger Heinrich siupptnger vom Rreselder Gtadttheatrr (Gesang), unter srdl. Mitwirkung von Han« Ab« (Slavlrr) und eine« Lellistcn. (Trio, Violtnsolt, Ge,äime von Mmbeirsohti t Bartholdy, Schumann, Weingartner u. a). E« ßdet kein Kartenverkauf statt. Programmeninahmr beliebig. Wir im die akttven Mitglieder sowie die verehttrn passiven Mitglieder mit ihren Damen um vollzählige« Erscheinen. Llnnich. Jüdisch« Iogendbund. Adr.: Rosa Rothschild. Sonntag, den Febr^ abend« Punkt 8 Uhr im Jugend beim. Vortrag de« Horr» Lehret Maittbach-JItttch. Thema: Wa« macht un« da« Judentum t!rb lind wert. Gäste willkommen. Bitte t»u recht Pünktliche» Erscheinen. Damstag Abend fällt der Heimabend au«. Polch Tnm ,K»lg« mir «md bete z» Sott» Als brr kistrrreichische ReichSrat geschaffen wurde, hatte die Handelskammer in Brodh den Bankier Nathan kkallir i,i da- Parlament entsendet. . KallirS fromme Frau erfuhr bald, daß ihr7.Gatte in Wien in Erfüllung seiner religiösen Pflichten lässig sei und eS sogar mit dem täglichen Beten nicht mehr genau nehutt. Als Kallir in der Ferienzeit nach Hause kam, stellte sie ihn »ur Rede. Doch er beteuerte hoch undltzrtlig, daß er täglich TaltS und Tefilin anlegc. Als er nun gegen Herbst wieder nach Wien reiste, tat feine Frau die Winterwische in den TaliSbeutel. Als eS kalt wurde, suchte Kallir die warme Wintcrwäsche unter seinen Dachen, fand sie aber nicht. Cr schrieb seiner Frau und machte ihr Borwllrse, daß sie ihm die Wäsche nicht mit eingepackt habe, worauf Pe ihm erwiderte: »Folge mir und bete zu Äott, dann wlrst d» die Wäsche finden." Iurückgenommen Ein in Ncwyork erscheinendes jüdisches Blatt stellte die Behauptung auf, daß die Vorsteher eine» dortiaen gemeinnützigen Instituts zur Hälfte in ihre eigene Tasche wirtschaften. Von einem Ehrengericht zur Zurücknahme dieser Behauptung verurteilt, teilte das Blatt in der letzten Nummer mit: «Entgegen unserer Kritik in der letzten Nummer stellen wir hiermit fest, daß die Vorsteher w» Vereins .zur Hälfte nicht in ihre Tasche wirtschaften .. Jüdischer Juzeudduud Motfeld. Adr.: llart Haber ln Polch. Jeden Freitag 7.30 Uhr Heimabend. <!» wird um pünmtche» und vollzählige» Erscheinen gebeten. und vollzählige» tkrlchtturn gebeten. 10. Februar bei Wwe. Jacob Herz I I. 17. Februar bei Moritz Anfchel. Rhetzvt? ifcher Rheydt und Umgebung. FrenndschaftSring. Abreffe: Ernst M. »Irin, " ldlenrtag, den 7. Febr., bei Busch: Heimabend. — BücherauSgabr sinbri, wir bisher, jeden Sonntag vormittag von 10 bi« iS Uhr bei Herrn Stein, Rheydtrrstr. 87, ftr-tt. Saarbrücken Jütischer Jugendbnn» Gabriel Rirffer. Montag, den v. gebe., '/,$) Uhr abend«, sprich! in dcn Siäumen der Säarloge Herr Rabbiner Di-. Alexander über da« Thema: „Der jüdische Gottesdienst». Trier. * Adresse für de, Jttgendttntd Studienassessor Wolfs, Trier, HernteSstraß« 7. Wie den, der Bezirksgruppe 8 (Mlttelmosel) angrschloffenen Vereinen bereit« durch gesonderies Rundschreiben bekannt gegeben worden ist, findet am Sonntag, den 6. Februar, in Trier rin Bezirkstag für die Gruppe8 statt. — Derselbe beginnt Sonntagvormtttag 10'/, Uhr im Lokale der Moselloar, Trier, JohanntSstr. mit einer «ürlprache der auSwärttgrn Delegierten mit vorherigem Referat de« Gruppenleiter«, Herrn Studienassessor Wolff über da».Thema: „Die Gestaltung der zukünftigen Arbeit in den Vereinen». — «!r bitten nochmal« die auswärtige,t Vereine, möglichst viele Teilnehmer zn der Tagung zu entsenden und pünktllch zu erscheinen, «l« selbstverständlich setzen wir die Anwesenheit der Mitglieder de« Jugendbunde«, Trier, voraus. Sonntognachmitiag (Ort und Zeit wird noch bekannt gegeben) spricht Paul «usseessrr, «vln, über da« Thema, „Warum find und bleiben wir Juden?» Auch zu diesem Vortrage erwarten wir restlose« Erscheinen rtni« jeden Einzelnen. Wir geben un» der Hoffnung hin, daß di« Tagung in Trier unsere Sache, sowohl ln ideeller, nl« auch in praktischer Beziehung »in gute« Stück vorwärts bringt, und erwarten von sämtlichen Anhängern unserer Bewegung, tätige Mitarbeit imb weitgehendste Untersiützung. Zülpich. 3lfcl|4<r 3«|takMnia. Adresse: Elise Schwarz, chrsinstr. Freitag, den iv. yrhr., Heimabend bei Schwarz, Weirrstr. - Mittwoch, 'Ifi Uhr, Arbrir«gem»tnschaft für Goschlchle. 1. Da« einzige Manko. Rabbi Berisch Meisels, der bekannte Rabbiner von Krakau und Warschau, satz im Eisenbahnkupee einem Hauptmann gegenüber, der einen Hund mit sich führte. Km den Rabbi zu ärgern, rief der Hauptmann den zu wiederholten Malen beim Namen „Abraham" Da sprach der Rabbi, zum Hund gewendet: «Wehe dir, Hund, unglückliches Wesen auf Gottes Erden!" Der Hauvtmany fragte: „Warum findest du meinen Hund unglücklich?" Und Rabbi Meisels erwiderte: „Weil der Hund einen jüdischen Namen hat, wird er sein Leben lang nicht zum Hauptmann befördert werden". Beim „Duchenen" ^dem Priestersegen), bemertle^ ein Gemeindemitglied, daß ein Kohen ein Loch im Strumpfe hatte. Nach' Beendlaung des Gottesdienstes stieß er den Koben an: „Meier, du mußt Rotwein trinken!" und auf dessen verdutztes Gesicht: „Rotwein stopft!"- \ Zahrzeiten. ' - vou«. Sonntag, ben b. Feie. Max Benjamin. Montag, bk« 6. Febr.'Marx. DicnStag. dcn 7. Fcbr. Jacob Teligmann. Mittwoch, de« 8. Febr. Max Schild- Frau L-'cb, Herwarthkttast». Freitag, den 10. Febr Simon Hartoch nebst Borabrnb. floUntxr ötr Doch«. Sroltag . v . 3 Febr. b Schrbat Samstag. . 4 „ « „ Sonntag . . . S „ 7 „ Montag . . . ü - 8 . vlonsiag 7. „ 9 , Mittwoch. . . 8. „ 10 „ Donnerstag. s „ 11 ., Feottag.... 10. „ IS Samstag . .. " . 18 ..

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