Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 105 (3.6.1921)
- Date
- 1921-06-03
- Page
- Seite 173 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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173 r . -. -' > . ’*V^ . jrn der Universum bilfcic er sich jurislisch Weiler aus. 1894 heirate^c cl und begann nun. akliven Ameil an seines Valers Geschöf: -u nehmen. ras tuld;u e-ncm der grämen Fabrikunreinehm.-n des briiiicheu :Re.ches amruchs. -Alned Mond benies sich ba!r als.eine eine kannnännifdic >lrasr. Er wurde - lebender Tircirer der Finna Brunner, Meid u. Ev. TOd., serncr Bornncnder der Mond Nicket Ee. ^:d.. Tirekier der 2outl) 2ranrrdi!- re Mond OVi-j. iMrai:* und Heiznngsj Ee., Vvrsir- '.c.nder der Power Otzi--. Evrperaiion und Borsitzender der ..Venwinner fsa-c.e" 2m:rica.e r.'!d. Alle diese Renner gab er bei Amin: seines Penens bei r.r jetzigen Negierung 1916 nun 19<6 ::a; er in das Parlainenr ale I aerales Mirglied nir Ebener ein. das er bis 191'» repf.'ei:: r:e.?>n diesem Jahre wurde er üir 2nxnnea Torr:: oewai.!:. ras »ein Wahlkreis bUcb. Er gewann baid Bedeuruno im Unw r!,ause und wurde u\ iür.U'ücr oJir als einer der kommenden Männer der liberrlen Pnr.ei beirachre:. Zusammen m.: Ea.! Beauchamtz, der Mirglied des'brilischcn Sabinens war. wurde er als Ebrenschatzmininer der Free Trade Union auaatzl:. Er trat sehr ei'r.-g hir den ^rc;banse! in Wer: und 2ebr-.'i ein und beiaszie sich auch mii sonttiacn peiiiiicben tragen. Br: fei aus seiner Feder nber den Alkalitzan'del erschienen, in. oerichi-edenen arägercn Zeinnaen und Zein'd rinen. 191 ocro-'einlich-.e er eine Tannnluno F-incr Reden nnd ^Iritfvi nnier dein Tire! ..Nngendtids» u:.d diukunsi-oiragon". Werner sowie er eine gros;e ilkeihe neu Ehrenpenen in.ne. 'o B. Vi'avias-r.m d<s Marinebun» re-:, Präsiden: rer Mansie:: .\rn:v V- 'Tex:- en r-r Bahn- und M-'* na Ire r:cl,r, M nstlie! -> der Rvtz.-.l Ins:::» :u'r!'ersitzt mrev der 2x aniee-Ab:. der AnstIn Jcw: Aüeei u i \ r "D £** Ine« Ti:el erhiel: er 191". vv d 1913 Tiirrc ( er 'um Oie» ‘■r.niru :Ko: er na NN'. 4.7 ”SrrN > V ... U! e U r. lim T e.'.e mber 19161 :i •v. rr i: 7- A-!: ' vjr. v,?! “* -;.y *' r - n in inär für ei >sen:» ‘: f . w r:!ir« c:r i’ouc:*, :*'i; v jert i.ii; : r -.'i n res Mi» T'r r:nu '.ichcd .1 VM! I-.n. vT' «fr: irlick' irv!?::.:L\; + ra>- »-ck: ei” Jude r r v * ä. in -de: *'ch 7tN.7-w ol * ' i c j j. ... u v: y; | i. n e.i 11. v i v* * u -cc? - erbere ic -,'our *, » v r :l«r c:- U ..M:! cke nui.J rorl > .-v \m > * i j £ i* •.* . 4 Uit ‘J;‘ i: •: *f ora:: 'ck e 2nnna.s.c rn 'ri? den Bl wre . y:. ) - >•; 91 U t' .-ff* N .r ' cr-1c:i. 2 rrc ** ’ ‘ C 1 L» - v .11; . >'.i er i.: du. r*’i»i•»; •iiii'Vi: irre, si. ’.id' c: Ir.’:. ric Acinrid .r: i .; l i . \ . i ''.NI' »r.Viiten ' er, in; r/?. V ciknnii;rüd;: VllITT’ * •'* ' ^; v Mr:d | eref; [»i;-!• vpf :ki:r ird-:»: Aclcirieri 1 :f, 7 71!! * ■' r. c n ( üen itricr Zn-pr d*n::r : 7l J -d-i 7 . NN! .7, It ‘."'1* ’u .cr e n. x hi r 7i uäiTcnr ric •H:d"ev >'d » er: ire 1* 1 v i!' v '•"er.!d - - e * irden e!i:-::p-.' u'C!'. Ve Anre stin.N (7.1 IV .7 V ✓ r 1 •. > 'I! * ' ... i' ,; ' de-- Si dein 2ir cjliuitji 11 ixrri ninm ur Von Bern und Tal □ □ □ fTJULm ilnn nrrTl 11 i rnnrnnnnmiinnnnnn isiltnunb'. Tie bienge irteorurrc des Neicnsbundcs jndisciier Aicwolpzicn ba: cne »lriegs'w-i'lik derausgegrb.n. die stalistiiche Nawweiie über die^Teilnabme ec'- sük-i>g,en Beoblkerirng in Tor!- 'kro.r.>, von den Ueberlebcnden erlinen 141 oder 32,21 Protz Verwundungen, ^avon zwanzig zweimalige, ack l dreimalige und viermaligem ein ^cldzugsreilncb.rner wurde süm'mal verwundet. Beförer: wurden zw (Nsrcilcn (11,*; Proz.,, zu Unteroffizieren TS (14,3 Proz.i. -u Vizereldwebeln und tzs'izier--2tcllvertrctern 41 (5> Pro.z.) und zu Onizieren U> (l> Proz.l. Ausgezeichnet wurden 253 mit dem Eisernen 9.reuz 2. Hlane (42,4 Peoz.i das (S\ ft. I erhielten 15 (2,75 Pro.;.j. 18 ftriegsteilnehmer wurden mehrmals ausgezeichnet. Ter Rcichsbund jüdischer Frontsoldaten hat diese Statistik den amtl'chen Stellen zur ftennlnis gebracht. Ter Reichswehrminister antwvNete hierauf unter dem 23. April: „Ten Eingang des Schreibens des Reichsbundes jüdischer Frontioldaten vom 14. März bestätige ich mit verbindlichem Danke. Ich habe mit Interene von der übersandten Liste der jüdischen Frontsoldaten der Ortsgruppe Dortmund, die als brave Deutsche fürs Pq^erland geblutet oder mit Auszeichnung am Kriege teilgenommen haben, ftenntms genommen, gez.: Dr. Gestler. Este». Am 1. Mai dieses Jahres fand in Esien-Ruhr eine Bersa»«loug der Bertreter folgender Gemeinden von Rheinland- Westfalen statt: Barmen, Bochum, Dortmund, Dnisbnrg. Düffeldorf, Elberfeld, Essen, Eelienkirchen, Hagen, Hamborn, Herne, Mühlheim- Ruhr, Oberhauseu, Recklinghausen,' Steele. Auf Grund besonderer Einladung wohnten der Versammlung, in Vertretung des Hilfsvereins der Deutschen Juden Herr Dr. Nathan den Nathan und in Vertretung des Arbeiterfürsorgeamtes Berlin Herr Dr. Senator bei. Tie Versammlung hat einstimmig den folgenden Beschluß gefasst: „Ter Hilfsverein der Deutschen Juden hat sich bereit erklärt, die deutsche Jeutralstelle für ostjüdische Aus- und Durchwanderer zu bilden. Tie heute versammelten Vertreter der Mehrzahl der rhein.- wesis. Gemeinden bcgrüszen diese Bereitwilligkeit lebhaft und halten es für geboten, dasz alle rhein.-westf. Gemeinden mindestens 2 Proz. des ».rultussteuerzolls sofort dem Hilfsverein überweisen mit der Aufgabe, die durch die Durchwaudprung besonders in Anspruch genom- .ueue» Gemeinden ans de» dem Verein überwiesenen Mitteln zu unterstützen." Bann a. Rh. Am Samstag, den 14. Mai, verstarb nach 06jähriger El>e im 95. Lebensalter das älteste Mitglied der Synagogengmuiende Bonn-Endenich und Mitkämpfer von 1848 Herr Moses A p p e l. Ter Verstorbene hat noch im vergangenen Jahre in seltener geistiger tind körperlicher Rüstigkeit seine eiserne Hochzeit gefeiert. r¥ m m i TnrTTrrinnrTnnnnniT h u irinnrTTTTrTTnnnrTTTnn □ | Die Botentasche ■ SS Zur Logik der Ostjudenwanderung. In der Arbeiterfürsorgestelle wurde ein armer, gottergebener Flüchiting von einem überarbeiteten, nervösen T?e-.i'nten folgendermaßen angeschrieen: „Wer hat Sie denn gerufen? Warum sind Sie nicht in Ihrer Heimat geblieben?" „Und Gott sprach zu Abraham: Ziehe in ein Land, :<!5 ich dir zeigen werde!" „Wie? Hai Gott etwa zu Ihnen gesprochen?" „Bin ich denn Abraham, daß Gott mich soll würdigen >.-'iner Ansprache?" * Tie Juden in Oberschlesien. Tie ol.'ricstlesisüie Jrage lenkt die Auflnertsamkeit auf die Acrliäl:n:sü' der dar» lebeiiden Juden. In dem in englischer Sprache ei-chienenen Bi'ch von Sidnelj Osbvrne. ..Tie oberselil-esische Z-rnge", finden sich nun einige interessanle Daten über die Bedeutung der Juden für die Entv icklnng der Industrie nnd des Handels in Oberschlesien. Es heißt dort u. a.: In Schlesien ivohnen etioa 20 000 Juden. Tie großen obcrschlesischen Aktiengesellschaften für Eisenprod^ktion nmrden im Jahredurch die Juden Moritz Friedländer, M. Levi) und David Löwenseld begründet. Die Bisinarähü:,e nvrde von.-Elias Sachs und Salomon Hammer degründel und heute ist der Vorsitzende der Aktiengesellschaft ..Bismarähütie" der Jude Siegmund Born. Die Julienhütte nnd die Bolianderhüttc wurden von der jüdischen Fa-< milie Earo begründet und ihr Direktor ist zur Zeit Oskar Earo. Die Aktiengesellschaft für Eisen- und Stahlindustrie ist eine Gründung des bekannten Rudolf Bringsheim in Gemeinschaft mit dem Juden Eugen Sigeheim. In der .'iloksproduktion nehmen hervorragenden Rang die jüdischen Firmen Emanuel Friedläüder, Dr. Moritz Tonheimer und Hermann Siboski ein, die sich vor nicht langer Zeit mit der Firma Caro und Söhn fusioniert haben. Die größten Kohlengruben im Rybttiker Gebiet gehören der von dem Juden Otto Friedländer begründeten Firma Heinitsch. Friedländer hat später zusammen mit Varon Rothschild und dein Bankier Sternberg die ganze Kohlenindustrie im Gebiet von Rybnik organisiert. In der schlesischen Kohlenindüstrie nimmt auch 'die jüdische Firma. Cäsar Wohlheim eine bedeutende Stellung ein. Die berühmte schlesische Zinkindustrie, würde von dem Breslauer Juden Hermann Roth ins Leben gerufen. Der Holzhandel in Schlesien verdankt , sein' Aufblühen den