Jüdischer Bote vom Rhein
- Journal
- Jüdischer Bote vom Rhein
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- 49 (7.5.1920)
- Date
- 1920-05-07
- Page
- Seite 213 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Jfidischer Frauen-Verefn, Bona. ItSdU WMM M Kmnadl. Einladung zur Jahresversammlung linUMIIIIMUimilNlllll Eröffnung am 25. Mai 1920. . Aufnahmebedingungen sind hei unserer Schriftführerin Frau Rabbiner Dr. Rosenthal, Köln, Roonstrasse 60, erhältlich. Anmeldungen au richten an Herrn SanitKtsrat Dr. Sternberg, Köln, Hohenstaufenring 10. Frilhseitige Anmeldung notwendig. Der Vorstand. M IltfKt t» 12. Iii 1921.4 Ihr, hi taMtet.' Tagesordnung: 1. Jahresbericht 2. Kassenbericht. 3. Kranken-und Sterbekommission. 4. Theaterfrage. 6. Verschiedenes. Daran anschliessend Gemütliches Zuslimmenseih liei-einer Tasse Kaffee. Zusagen hieran erwünscht bis Sonntag, den 9. Mai, an Frau Emma Stern, Tel. 760. Um zahlreiche« Erscheinen wird gebeten. Gtste willkommen** >»-, < Dar Vorstand. 88 -88 Za dem am Samstag den 15. Mai abends 7 Uhr im „KAISERSAAL“ (A. Krämer, direkt atp Bahnhof) in Sinzig a. Rh. stattfindenden > . Schwouos-Ball ladet frenudKchst ein 88 DAS COMITGe. 88 SflCTMlMilll il M-MM. Am Samstag den 15. Mai abends */t8 Uhr findet in Bonn-Rheindorf Restaurant „Gürzenich“, Bes. Jos. Auweiler, Schewuoth-Ball statt. - Ausgewäblte Ballmusik, gute Küche, gatgepflegte Weine) 1 Bequeme1 Verbindung mit der Elektrischen alle 10 Minuten. Das Festkomitee. * + Aufruf. Jüdische Mitbürger! Die Entscheidung ist .gefallen. Palästina wird auf Beschluss der Friedenskonferenz in San Remo eine jüdische Heilstätte. Eine Heimstätte für die Hunderttausend«; unserer Brüder, die aus qualvollsten Pogromsehrecken das nackte Leben gerettet haben und heimatlos umherirren. Die jüdische Geschichte der letzten Jahre ist mit Blut geschrieben. Nun ist es an uns, für eine bessere Zukunft zu sorgen. Bereiten wir allen denen den Weg, die in Palästina ein menschenwürdiges Dasein suchen!. Sorgen wir dafür, dass dort möglichst bald und möglichst vielen unglücklichen Menschen ein besseres Los zuteil werde! Dazu bedarf es aber ungeheuerer Geldmittel. In allen Ländern^der Welt wird* daher für diese grosse Sache gesammelt. Reiche Spenden sind bereits allenthalben gezeichnet worden. Auch in Bonn soll eine Sammlung stattfinden. Wir entsenden in den nächsten Tagen Sammler in alle jüdischen Häuser. Wir appellieren an die bewährte Opferwilligkeit der Bonner Juden und bitten Alle: Gebt, so reichlich Ihr könnt! Die Nationalfondskommission fiir Bonn —' i. A. ' \ Fran Dr. Edelstein.