Mannheim
Compact Memory

Jüdischer Bote vom Rhein · 1919-11-14 · 24 (14.11.1919) · p. Seite 274

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdischer Bote vom Rhein
Volume
1 (1919)
Issue
24 (14.11.1919)
Date
1919-11-14
Page
Seite 274 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
82% known words query
IRI
…/3947615-6435923-6437055--0298-3947889
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

274 \ Deutsche SM-Driimemxlchk 1919 1. Di- «»leihe MtM gla) MUNardea Mark r» Fünf «illiaara «,leitz«Ichei,e» PI «iataasead Merk, ScksANar iaaerhal» 80 Jahren »ich aatrasteheadr» TilgaagSplaae. Sie ist eingekeilt t» füaf Reihe, (A, B, C, 0, B). Jede Reih« «athält RiOV Trappe» >1»i»Lo0), jede Trapp« 400 R»»»er» ft »» 400). 9. Halajührlich filmet ri»e S-»i»»»erl»l»»ß »ich aateapeheade» vewiaaplaae statt. 8. «.» 1. »mit 1940 aa Mt kt» MUn M Xt« u, »»irr «ialdtm»« tim MBini|tftl|ljw ei»e» J»hr« die rre» »ich »»i«»stel ), jede 0nM» 400 Ra»»erä alajührlich findet ei»e Setaiaäverlafaag »« Ja« 1. »mit 1940 », steht de» Jahader de Rückzahlaag pt» Reaaverl zazügltch de» Zasihlag» »,» ttgaagtMaat. Tie ist eiageteilt ta füaf Reihe» (A, 8, 6, o, B). Jede Reihe »»er» ft BiB 400). Hat i»»«rh»ld «00 Trappe» Qk»iaa»<tla|aag »ach »ateapeheade» OktaiaaMi steht de» Ipihader da» Recht za, aater Liahalta iich de» Zaschlag» da» »0 Marl sie jede» derfla ]||( [t|)t iag eiaer Küadigaaggfrist tat eiae» Jahr« Mt fflr jede» derflastea« »ateaderjahr aater «dpt» daa 10 d. H. de» SefaattteOa^, lft80 dle une gW^trH|<! Spar.Prtiaieaaaleihr pi, «a»ßa»e gelaagra sa hadea di« Jahader der . Ja Stück« dieser «»leihe da» KichaaagSvarrecht. Die Jahader der Stacke genieße, d 6. di« aateasteheadea Steaerdegüastigaagra. Gewinnplan: 5 Gewinne zu 1 000000 Mark 5000 000 Mark 5 N tt tf 500000 ft 2500 000 ff 5 ff ff 300000 ff löoOUOO ff 5 ff n 200 000 ff 1000000 u 10 ff ft 150 000 ff 1500000 tf 29 ff tt 100 000 tt 2000 000 ft 50 ff 50 000 tf 2 500 000 tf 100 ff tf 25000 tf 2500 000 tf 200 ff tt 10000 ff 2009000 tf 300 ff tf 5 000 ft 1500000 ff 400 ff* tt 3000 tt 1200000 ff 4*00 tt 2000 800000 tt 1000 f* ff 1000 tt 1000 000 ff \ Im ganzen jede» Halbjahr 2500 Gewinne über zusammen 25 000 000 Mark. Gewinyverlosungen finden am 2. Januar und 1. Jali jedes Jahre», erstmals im März 1920, statt. Bei jeder Verlosung werden 2500 Gewi»»« im Gesamtbeträge de» Füufaadzwaazig Milliaaea Mark gezogen. Di« gezogenen Gruppen und Nummern gelten für Iamtliche fünf Reihen. Sie werden im „Deutschen Reichsanzeiger" bekannt gemacht. Ein mit einem Gewinn gezogenes Stück nimmt auch ferner an den Gewinnzichungen bis zu seiner Tilgung teil. Ein und dasselbe Stück kann jedoch in jeder Ziehung nur einmal gewinnen. Die Gewinne werd«» von dem auf die Verlosung folgenden 1. März oder 1. September an, di« der ersten Verlosung vo» 1. April 1920 an unter Abzug von 10 v. $. auSgezahlt. Tilgungsplan: In den Jahren Tilgung Bonus jährliche «IM» »aht jährlicher «ejamihelras Warf jährliche «iück- . I»hl im einzeliien War« jährlicher •flanuktra* Wart 1920-1929 50000 60 000 000 95000 1000 25 000000 193J—1989 75 000 76 000 000 87500 1000 87 500 000 1940-1949 100000 100 000 000 50000 1000 50000000 1950-1959 75000 76 000000 87 500 2000 75 000 000 1960-1999 50000 50 000 000 25000 4000 100000000 Di« TilgungSauSlofungen linden am 1. Juli jede» Jahre», erstmals am 1. Juli 1920, im Anschluß an die Gewinuderlosung statt. Zur Feststellung der zu tilgenden Stücke >50000, 75 000, oder 100 000) werden jedcSmal 4, 6 oder 8 Nummrn gezogen. Die gezogenen Nummern gelten für alle Gruppen und Reihen. Sie werden im „Deutschen Reichsanzeiger" bekannt gemacht. Jede» gezogene Stück wird zum Nennwert zurückgezahlt mit einem Zuschlag von 50 Mark für jede» bi» zur Fälligkeit verflossene Jahr; die Stück« jeder zweiten gezogenen Nummer erhalten außerdem den im TilgungSPlan angegebenen Bonu». Die Tilgung»)ummen mit Zuschlag und BonuS werden von dem auf die Auslosung folgenden 29. Dezember an gegen Aushändigung deS Stücke» auSgezahlt. Steuerbegünstigungen: »> Befreiung eine» Besitze» bis zu 25 Stück von der Nachlaßstruer und bezüglich derselben Stück« von der Erbanfallsteuer. Kein« Nachlaß- oder Erbanfallsteuer für die auf den Namen Dritter bei der RcichSbank oder anderen vom Reichsminister der Finanzen »och zu benennenden Stellen auf fünf Jahre und mehr oder auf Todesfall hinterlegten Stücke fbi» 10 Stück für jede einzelne dritte Person). v b) Der BermögcnSzuwach», der sich au» dem Besitze der Anleihestücke gegenüber dem bei der Erwerbung der Stücke anzunrhmenden vrrmöoenswert ergibt, unterliegt nicht der Besitzsteuer sPermögenszuwachssteuer). Der Überschuß des BeräußerungSwerteS über den Tilgungswert bleibt frei von der Kapitalertragssteuer, e) Die dem Besitzer der Stücke auf Grund der vorstehenden Bestimmungen zustehenden Leistungen sowie der aus dem verkauf der Stücke erzielte Gewinn unterliegen im Aewinnjahre weder der Einkommensteuer noch der KapitalertragSstruer. ä) Bei jeder Art der Besteuerung werden die Anleihescheine bei einer Stückzahl bi» zu 50 Stück höchsten» zum Nennwert, vom 20. Jahre ab zum Kündigüngswerte bewertet. Zeichnungsb 1. Aaaah»estell«a. Zeichnungsstellen sind die Reichsbank und die im offiziellen Zeichnungsprospekt aufgeführten Geldinstitute. Di« Zeichuaageu kiaaea aber auch durch Vermittlung jeder Baak, jede» Bankiers, jeder Sparkasse aad Kreditgeaosseaschaft erfalgea. —Zeichnungen werden. von Montag, den 10., bis Mittwoch, den 26. Nov. 1919 mittags 1 Uhr entgegengcnommen. Früherer ZeichnungSschluß bleibt Vorbehalten. 2. ZeichaaagSprei». Der Preis für jedes Svar-PrSmienstück beträgt 1000 M. Hiervon sind 500 M. in 5% Deutscher Reichsanleihe zum Nennwert berechnet und 500 M. in bar zu begleichen. Die mit Januar-Juli-Zinsen ausgestatteten Reichsanleihestücke ' sind mit ZinSscheinen. fällig am 1. Juli 1920, die mit April- Oktober-Zinlcn auSgestattetrn Stücke mit Zinsscheinen, fällig am 1. Avril 1020, «inzureichen. Den Einlieserern von 5°/, ReichSanleihe mit April-Oktooer-ZinSscheinen werden auf ihre alten Anleihen Stückzinsen für 90 Tage — 1,26'/, vergütet. 9. SicherhritSdrstellaag. Bei der Zeichnung hat jeder Zeichner eine Sicherheit von 10'/, des gezeichneten Betrage» mit 100 M. für jede» Prämienstück in bar zu hinterlegen. 4. Zuteilung. Die Zuteilung findet tunlichst bald nach dem Zeichnungsschluß statt. Di« Art der Verteilung bestimmt da» ReichSfinanzministerium. 5. Bezahlung. Die Zeichner sind verpflichtet, die zugeteilten veträge hi» zum 29. Dezember d. I. zu begleichen. Die Begleichung hat bei derjenige» Stell« zu erfolgen, bei der di« Zeichnung angemeldet worden ist. dingungen: Sollen 5'/»"Schuldbuchlorderungen zur Begleichung verwendet werde», so ist sogleich nach Erhalt der Zuteilung ein Antrag auf Ausreichung vo» Schuldverschreibungen an die ReichSschuldenvi-rwaltung, Berlin SW. 68. Oranienstrgße 92—94, zu richten. Der Antrag muß einen auf die Begleichung der Spar-Prämienstückc hinweisenden vermerk enthalten und spätesten» am 20. Dezember d. I. bei der ReichSschuldenverwaltung eingehen. Vordrucke zu solchen Anträgen mit Formvorschristen sind bei allen Zcichnungs- und Vermittlungsstellen zu haben. Daraufhin werden Schuldverschreibungen, die nur zur Begleichung von Spar- 20. März 1920 den in Absaltz 1 genannten Zeichnung»- öder BermittlungSstellen einzureick^ S. Ausgabe der Stücke. Die Ausgabe der Prämienstücke erfolgt im Februar 1920; Schuldbuchckkäubige erhalten erforderlichenfalls bis zur ersten Gewinnvcrlosung im März n. I. ouöch ihre Vermittlungsstellen Nummernausgabe. Zwlschenfcheine sind nicht vorgesehen. r. Untaaftfi der Kriegsanleihen. Die Reichsbank wird, soweit tnvghöherem Nennwert al» 500 M. m lich. unentgeltlich Stücke hon! kleine Stücke tauschen.! Berlin, im November 1919. Hieichsfinanzminifleriürn. Paleihe-Abteilaag.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.