Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern und die Kultusgemeinden München, Augsburg, Bamberg, Würzburg
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern und die Kultusgemeinden München, Augsburg, Bamberg, Würzburg
- Volume
- 14 (Ausgabe A) (1938)
- Issue
- 2 (15.1.1938)
- Date
- 1938-01-15
- Page
- Seite 26 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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26 Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern Nr. 2 All« Artikel des täglichen Bedarfs gut und billig \ nlÄSr: #11 J4±,J Umfelder C«** ~ OlünJm. »or.ntal AUSWanderer finden eine Auslese gesdimackv. kombiniert.Wohnilmm.Schlalz.,Kuchen,Betl-Couchei, Ab- und Aufbau-Möbel, gediegen und preiswert Im ■ S ch want halerstr. 9, nächst Sonnenstrafee sehe Frauen in das jüdische Dasein „Wirkungen ausstrahlen", Aus diesem Buch können wir alle, vor allem sogar die Männer, Kraft und Zuversicht gewinnen und danken der Verfasserin für diesen menschlichen Einblick in die Kräfte jüdischen Frauentunis, das sich auch in unserer Zeit aufbauend und positiv zeigeh kann. - ■---—;-L, Ro, Tägliche Ersparnisse durch täglichen Einkauf von Lebensmitteln — Textilien — Haushaltartikel im "Geschäft Nymphenburgerstr. 128 Tel. 62471 Lieferung Irei Haus QX^ Oi^f^jJU. JuMt tsi*ö~jjt /Söt^Lt^^u^. o_ö-n. SCHREIBWAREN FÜLLHALTER SPIELKARTEN in großer Auswahl RSCHE PAPIERHANDLUNG Karlstr. 8, Eck« Barerstr. Rudolf Stern Tel. 57624 Transportschrank Er «chont dl* Klaldert -"^sy«4 J I Elo«ne» Fabrikat 110 55 65 nur RM. 60. d»r*«lb« mit Zinkblechtotterung und Gummldiohtung (Mottenaotirunk) iHM. 81- KOFF1B FREIMttNN N0rnb.rO-A KBnig«tr*6s 17 Pal«stlna-Wlrischafisdienst. Das Palästina-Amt Berlin gibt neben seinem 'bisher erschienenen Juristischen Informatsonsdenst. der die rechtlichen Fragen der Palästina Wanderung, insbesondere Transferprobleme behandeH, nunmehr eine neue Publikation, den „Pailästina-Wirtschaftedienst" heraus. Der neeu Dienst sott zweimal monatlich mit durchschnittlich 26 Seiten pro Nummer erscheinen. Der Bezugspreis beträgt RM 2.40 im Monat. Die jetzt erschienene Nummer 2 enthält Berichte über die Wirtschaftslage und Börsentoewegung in Palästina, über Ernwtanderungs- und ImtHustriefraigen, Berichte aus der Laniwirtsohaift, eine Darstellung über die städtische Bautätigkeit, über das Kredit- und Finanzwesen, über die Zahlungsbilanz und über Fragen ties Handels und Verkehrs. Angefügt ist eine kleine Broschüre „Palästina in Zahlen", die eine kurze .statistische Ubersicht über die wichtigsten Zahlen aus der palästinensischen Wirtschaft, von der Anglo-Palestine ©ank wi Tel- Awiw zusammengestellt, enthält. Jüdische Verbundenheit mit Erez Israel in der talmudlschen Zeit In sehr treffenden und präzisen Darlegungen hat die Schrift* —Icitung in der Nr 24 die Bedeutung des neuesten Schockenßuehes .Geschichte der talmudlschen Zelt' von Nahum Norbert Glätzef ins Licht gestellt. In Folgendem möchte ich ergänzend darauf hinweisen, wie anschaulich Glatzer in seiner Darstellung die jüdische Verbundenheit mit Erez Israel in der udischen Zeit schildert. Er macht darauf aufmerksam, daß auch, als die politische Selbständigkeit Palästinas vernichtet und'es den Juden verboten war, Jerusalem auch nur zu betreten, und auch dann noch, als er gezwungen war, das Leben in der Galuth auf sich zu nehmen, er der Heimat, Erez Israel, verhaftet blieb, daB Gott sein Volk wohl in alle Exile begleitet, aber man sich der Tragik und der Unnatürlichkeit jenes Zustandes bewußt blieb, der am schärfsten in dem neugeschaffenen Begriff ,Galut der Schechina' zum Ausdruck kommt. (S, 107.) .Niemals kann Israel in der Fremde Ruhe finden, die Ruhelosigkeit dieses Volkes ist ein Zeichen seiner Sehnsucht nach » dem eigenen Lände.' (R. Schimon ben Lakisch, Midrasch rabba zu Klagelieder 1, 3.) Die aggadische Dichtung der Zeit beschreibt mit hellen Farben, zumeist in Form von Gesprächen zwischen Gott und Volk, die Ausdauer, mit der das geschlagene Volk die Not der Galut erduldet, und die tiefe Hoffnung, mit der es die Geulla, die Befreiung vom. Exil, erwartet.' (S. v107f.) Auch die Bemerkungen, mit denen Glatzer'diese Darlegungen abschließt, sind beachtenswert. ,Die Schriften der Zeit sind von tiefstem Heimweh nach dem Land der Väter erfüllt. Den stärksten Ausdruck der Sehnsucht nach Palästina enthalten die - Gebete und die Lieder, die für die Synagoge gedichtet wurden. Jüdische Wallfahrer betraten in Ehrfurcht den heiligen Boden und beteten an den Gräbern der Erzväter. Propheten und Lehrer. Die Beziehung des verhärmten nnrl Tarrtmiirni. Vnll.«.-, .1. seiner alten Heimat ist eines der gewaltigsten Zeugnisse jüdischer Frömmigkeit.' (S. 108 f.) Rabbiner Dr. Ernst Steckehnacher. Ludwigshafen a. Rh. Geschäftliches Herr Dlpl.-Ing. M. E. Fulda, Heizungsanlagen,*TvM>eluirgenstr. 14, empfiehlt sieh für 'die Ausführung von Heizungsaullaigen aller Systeme, sowie für Reparaturarbeiten. S. Inserat!