Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern und die Kultusgemeinden München, Augsburg, Bamberg, Würzburg
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für den Verband der Kultusgemeinden in Bayern und die Kultusgemeinden München, Augsburg, Bamberg, Würzburg
- Volume
- 14 (Ausgabe A) (1938)
- Issue
- 2 (15.1.1938)
- Date
- 1938-01-15
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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JiUL Kiiltiirkuiiil in Kaycrn (angeschlossen dem Reichsverband der Jüdischen Kulturbünde in Deutschland) Ortsgruppe .Ufiiiclien Anschrift: München 13, Adelheidstraße 33 -; Mitteilung an die Mitglieder - Für folgende Veranstaltungen sind Eintrittskarten gegen Entrichtung der entsprechenden Monatsrate des Jahresbeitrags an der Kulturbundkasse erhältlich: 10. Symphoniekonzert des Kulturbundorchesters München am 27. Januar; Dirigent: Erich Eisner. v Kammermusikabend Godlried Zeelander (Violoncello) und Wolfgang Rose (Klavier) am 7. Februar.' Symphoniekonzert des Orchesters der Jüdischen Kulturbünde (Frankfurt a.M.) am 2. März; Dirigent: Professor Julius Prüfer: Solistin: Alma Weiss (Klavier). Heiterer Abend mit Max Ehrlich Am 5. und 6. Jaiiuar war M u x E Ii r 1 i c Ii als (last des Jüdischen Kulturbundes in Müiicliert. Das Publikum kam aus detii Lachen nicht mehr heraus. Ehrlich begann mit einer „Besinnlichen" Szene: „Oer eigene und der andere Mann" und schloß an diese eine Reihe weiterer Szenen an. über die Erlebnisse eines Magenkrankem, über Salome bei Reinhardt als- SerienvorstelliiiiK und andere mehr. Der Höhep"uttkt dös Abends war seine Darstellung des Besuchs einer Berliner jüdischen Mittetsiatvdsfajiiilie im Theater. Daran schloß sich die „Radiosendung aus Muctepick", wobei Ehrlich virtuose Schallplattenkoplen von AI JolsOn, Marlene Dietrich. Richard Tauber. Pablo Casals, Feaor Sclialiapin und einer Jazz-Kapelle zum besten gab. Fritz Tachauer war bei dieser und in den folgenden Nummern ein in Geste und Spiel richtig tempeiterter Pariner und Werner Baer ein verständnisvoller Begleiter am Flügel. Nach <kr Pause folgten noch „Gespielte Witze" und zwei lustige Sketchs „Wie heißt du" und „Auf der Rennbahn"» die das Publikum, welches den Saal des „Jtus" füllte, infolge ihrer Situationskomik zu immer neuen Lachsalven hinrissen. Es zeigte sich, wie sehr die Kulturbund-Mitglieder gerade für Darbietungen dieser Art dunkbar iM»d empfänglich sind. Bücherschau V Bertha Badt-Strauss. Jüdinnen. (Joachim Goldstein. Verlag. Berlin 1937.) Dieses liebenswürdige Buch führt quer durch "die Geschichte und gestaltet die Darstellung verschiedener jüdischer Frauen zu einem Buch, das der mütterlichen Jüdin unserer Tage. Henrietta Szold. in dankbarer Verehrung gewidmet ist. Es ist gewiß eine schwierige Aufgabe, die Gestalt der Jüdin eindeutig zu bestimmen. Die Verfasserin nimmt sich dies auch nicht vor, sondern zeigt die Vielfalt des Lebensausdrucks jüdischer Frauen, die zu höchster Höhe vordringen und auch zu tiefer Niedrigkeit herabsinke;, kötinen. Im ganzen gesehen, sind es doch immer edle Gestalten, die gezeichnet werden, alle zu verstellen aus der Möglichkeit restloser Hingabc, au Glaube und Familie oder — an -die Welt. Besonders die neue Zeit bringt hingabefreudige Jüdinnen des besten Typus hervor, die selbstlos in der sozialen Aufgabe aufgehen, die sich selbst opfern für Erez Israel, eine neue Möglichkeit zeigend, wie jüdi- Hilfe! Hilfe! Das endlose Hazi hOrtslah so in, wenn min er« erkaltet Ist. Erkaltung bringt uns um viele frohe Stunden und MjN an unserer Gesundheit; oft bleibt ein Knicks für'* Leben zurücV! Rrchl/eliige Selbsthilfe Ist der beste Schutt gegen Kille und erst recht gegen das folgende Tiuwetter. Beehren Sie.mich mlt*lbrrm Resuch und lassen Sie sich mrln reichhaltiges Lager Velgen in Wärmflaschen, Katzertfellen, warmen Schuheinlagen und wie diese nulllichen Dinge alle beiden. Ein (am wunderbares Mittel gegen Rheuma Ist thermogene Watte, die In keiner Hausapotheke fehlen darf. Und Ihre Atmungsorgane halten Sie durchmeine milden Hustenbonbons wjiUrstindafäbig, die den Magen nicht verderben. Beziehen Sie sich, bitte auf diese Anzeigt; ich.wUl Sie, besonders gut bedienen. _ , _ Thorsch - Ihr Berater Drogerle und Parfüraerle Thorsch, München, MullerstrtOe 50 Telefon 280W SCHUHHAüS^sJJ^ISOJMANN MÖNCHEN, THEATINERSTRASSE 17 - Spezialität, lAUf- SCHUHE Vortrag Amtsgerichtsrat i. R. OTTO MAY-Köln ■ t „Jüdisch-kulturelle BAMBERGER&HERTZ DIE ZUVERLÄSSIGEN KLEIDERFACHIEUTE y Loyinger Zigarren haben ihre Stammkunden! S.LEVINGER, Bay.rsfr.21 im Hotel Rheinischer Hof Gegr. 1886 Fernjpreeder 54897 MAGISTEQ KIRSCH dar in!« Hl»«», Mafjilw MOndmi. VII Stadttillale Hochbrucken st r. 14, Ecke Herrnstr. Donnerstag, 20. Januar abends 20.30 Uhr Sitzungssaal der Gemeinde, Herzog-Max-Strofee 7 Renaissance * ■ i und Hebräische . i . Universität Jerusalem V Eintritt frei. Der Ausschlafe: V Karl Adler /-Dr. Ludwig Feuchtwanger / Prof. Dr. Max lsserlin / Dr. Siegfried Kessler/Prof. tmamiel Kirschner Justizrat Dr. Carl Oestreich / Dr. Alfred Perlmutter Manfred Stur mann. _ -f—