Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Neunter Band (1873/78)
- Issue
- I. Heft. (1873)
- Date
- 1873-01-01
- Page
- Seite 43 (sequence 51)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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— 43 — ,desjenigen erlaubt ist, was naoh den von ihnen festgesetzten Bedingungen geschlachtet ist und, dass die übrigen Völker diese Regeln nicht kennen, darch ,deren Kenntniss nur sie selbst ausgezeichnet wurden ,and durch welche sie sich von den übrigen Menschen ,unterscheiden. Gott — so meinen sie - hat sie ,durch diese Gesetze geadelt und ihnen durch die Verleihung derselben seine Huld bewiesen.35) Daher kommt es, dass ein jeder Jude Jeden, der nicht zu meiner Religion gehört, als Vieh betrachtet3*) und /dasjenige, was es schlachtet, dem Aase gleichstellt“. _ Ibn Kajjim ul Gauzija hat hiermit seine Polemik pgen den Talmudismus noch nicht erschöpft. SpäternaJ) nimmt er nochmals Gelegenheit, das Verhältnis b« Talmud zur biblischen Gesetzgebung zu beleuchten, »d nachzuweisen, dass die Rabbiner nicht nur den kn der göttlichen Offenbarung in schändlicher Weise *drehten und durch ihre Ausdeutung entwürdigten, ')Ich will hier eine auf al-Kafhf zurückgefilhrte muhammedani- ■che Tradition erwähnen, welche den Ursprung der biblischen Speisegesetzgebung erklärt. (Hschr. der Leipziger Universitätsbibliothek. Ref. Nr. 46 Bl. 83 verso) ״Wenn die Israeliten etwas vergessen, was ihnen befohlen wurde und einen Fehltritt begingen, so ereilte sie auch bald darauf die göttliche Strafe, indem ihnen immer etwas von Speise und Trank untersagt wurde“. ל Bl. 119 recto macht der Verf. — mit Bezug auf die bekannte Stelle im Midr&sch zum H. L. — den Vorwurf, dass *ie sich mit “יואציכל הכפר vergleichen und die übrigen Völker als das den Saum des Weinberges bildende Dornengeatrüppe betrachten: וינואלון אנפסהם בדנא:ןיד אלדנב וסאיר אלאנלס באלנזוך אלמחיט באלכרס לדממה■ י) Blatt 118.