Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 158 (sequence 122)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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-158 - Er bringt kein Gegengewicht für die früher m gezählten Uebel, sucht nicht zu beweisen, dass« Welt bei allen Mängeln und Schäden auch vieles Gu enthalte, das hinreichend genug wäre, den Mensch zu entschädigen, behauptet auch nicht, dass die sch« baren Widersprüche im Leben der Individuen in d Allgemeinheit eine Ausgleichung oder Erklärung fi den, sondern räth einfach den Menschen ihre Wünsc und Verlangen, die doch niemals in Erfüllung gel können, zu mässigen, sich der höheren Gewalt zu« terwerfen — was aber mehr der Anerkennung 1 menschlichen Schwäche, als einer Aussöhnung mit 1 Weltordnung gleichkommt. Man kann wohl in jenem Theile des C. 12 9 ruhigere Gemüthsstimmung erkennen, die Hitze 1 Kampfes hat etwas nachgelassen; vielleicht ist er 9 zur Einsicht gelangt, dass ein solch verzehrendes Fe dem Menschen empfindlich schaden müsse — aber Lebens und der Schöpfung Mängel und Gegend haben nicht aufgehört zu existdren. Er ermahnt, Worte Gottes streng zu beobachten, ihnen nicht 1 wider zu handeln, schon in der Jugend des Schöpf zu gedenken — weil der schwache Mensch seiner gewalt nicht widerstehen könne. Diesen Versen dieselbe Gemüthsstimmung zu Grunde wie 3, 10' f., 5, 1 — 6 u. 8. w. Sie wollen keineswegs alles M Behauptete zurücknehmen, oder gar widerlegen, müsste der Abfall vom Pessimismus mehr hervor hoben werden und das schmerzliche Gefühl nicht 1 mer wieder zum Vorschein kommen. ״Der Widemj*1 zwischen der göttlichen Vollkommenheit und der© keit der Welt wird unversöhnt hingestellt, die lotd