Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- II. und III. Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 156 (sequence 120)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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— 158 — werden, daher sei es besser, er geniesse die wenigen ih beschiedenen Tage der Nichtigkeit — so lässt sii das Alles mit der Behauptung Ewald’s: der Verfass wollte die verzweifelten irren Herzen zu der ursprün liehen Heiterkeit und kindlichen Freudigkeit in 0( zurückführen, und man könne schliesslich sagen, 1 Freude am Leben, die der Verfasser als das Hoch empfiehlt, sei Nichts als Gottesfurcht selbst, — auf kei Weise vereinen. Es ist vielmehr der Rausch, in de sich nach den Worten des Spruchdichters der Ve zweifelte und Hoffnungslose stürzt, damit er sein Es vergesse; er reicht dem Unglücklichen den Kelch,( mit er betäubt, an seine Plagen nicht denke. ״Es wäre ein arger Missgriff“, sagt Hitzig11 ״wollte man dem Verfasser alle Aussagen des find als seine eigenen und definitiven Ansichten aufbüik Es erhellt, dass Vielem, was der Verfasser sagt!י augenblickliche Geltung zukommt, als ein Ring in d Kette der Deduction. Es thut seine Dienste und וי überwunden; die spätere Behauptung hebt die früh auf und definitiv lehrt Kohelet, was er am Ende■ widersprochen stehen lässt“. — Wo das hinaus < und was damit erreicht werden soll, ist leicht ein sehen; mit einem Schlage sollen alle jene Aeusserung des Buches imschädlich gemacht werden, welche 0* Hypothese im Wege sind, ihr Opposition machen, f hatten nur eine ״augenblickliche Geltung“, der Vetfi 8er wollte sie nur als Uebergang gebrauchen, um einem gewissen sich gesteckten Ziele zu gelang1 nicht aber ihnen einen definitiven Werth zuerkenh ,0•) KEHdb. a. a. 0. pag. 330.