Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- VI. Jahrg. (1868)
- Issue
- I. Heft. (1868)
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 3 (sequence 5)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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r - 3gleichgestellt, aber gerade dieses glückliche Ver- 'י hältniss scheint Israel —zum Unglück gereichen zu 1 wollen. י Wie einst in der babylonischen Gefangenschaft steht es in*grösster Gefahr, den Herrn zu vergessen und sich von Irrlehrem bethören zu lassen. — In allen Journalen lese ich von ״Bekehrungen zu einem Glaubensbekenntnis«“, zu einer Religion, welche der Vernunft widerstrebt und praktisch nicht ausführbar ist und nie ausführbar sein wird, solange die Leidenschäften zum Bestehen der Weltordnung nothwendig sind, so lange der Mensch — Mensch bleibt! An allen Orten und Enden tauchen Missionsanstalten auf, aus welchen Leute hervorgehen, die unter die Juden gesandt werden, um denselben durch allerlei Spitzfindigkeiten, mittelst aller möglichen Kunstgriffe, Schmeichelei und Heuchelei den Sinn der Schrift und den Kopf zu verdrehen, Unfrieden und Zerrüttung in Haus und Familienglück zu bringen, einen Sack voll, verrücktes Zeug enthaltender, Tractate unter die Gemeinde auszuschütten, die Gemüther zu verwirren, das Ansehen der Schriftgelehrten zu untergraben und die Ungelehrten mit Zweifeln zu erfüllen! Ist es dann einem der Herren glücklich gelungen, hie und da ein Opfer zu verblenden oder nach ihrer Redeweise, ihm den Schleier der Blindheit abzuziehen, triumphirt die Christenheit und die Taufe krönt das .Werk! Nicht allein die Missionäre aber sind es, welche Israel seinen Herrn und Gott vergessen lassen, sondern mehr noch als diese wohl bildet die Erringung erbärmlieher irdischer Vortheile den Beweg- 1 *