Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- Beilage zum Jeschurun (1865)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 107 (sequence 109)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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IM ו Mathilde hatte diese Ruhestätte eben verlosten, auch sie hat nunschon verfrühte graue Löckchen, und ihr LeußereS paßt zu den beiden Greisen, die fie so öst zu diesem Grabe geleiten, das gestern ein vornehmes Paar besucht hatte; eS war die nun verehelichte Bertha von Dingen. — Bei einer Reise auf die Güter ihre- GemahlS war sie durch Maranow gekommen und hatte durch Zufall erfahren, daß hier der Mann ruhe, den sie einst geliebt. — Auch ihr stahl sich Thräne um Thräne vor dem schmucklosen Hügel aus dem Auge. Ob fie wohl wahre Reue empfand?- Beim Scheiden legte fie einen Kranz auf das Grab. Der FrtedhofSwächter entfernte ihn jedoch rasch, al» sie verschwunden, denn die jüdische Geremowie »erbietet die Nachahmung diese« fremde« Gebrauche«. MnmaSgevlatzlerWotogmMm׳). Bilder nach Originalien einer vergangenen Zeit. , , II. r< Zwischen Mincha und Maariw. (Ein Genrebild.) Dar Minchagebet war vorüber, kaum daß noch zehn Personen das ״Amen" zu dem Schluffe des KadischjgebeteS Reb Natcl PreschborgS, des Aeltesten der Hofchul, sagen konnten. — Alle; war zu dem Schauspiel. *) Vgl. Jahrg. IV, S. XXVI.