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Jeschurun · 1866-01-01 · Beilage zum Jeschurun (1865) · p. Seite 60

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
Fünfter Jahrgang (1865/66)
Issue
Beilage zum Jeschurun (1865)
Date
1866-01-01
Page
Seite 60 (sequence 60)
Language
Hebrew
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In Wieselburg (Ungarn) ist am!?.Oktober 1864 ein neues Schulgebäude feierlich, aber ohne besondere Ostentation eingewetht worden. (״Neuzeit" 1864, 6.549) Di« Mische Gemeinde in Friedberg (Neumartl in Prentzen) zählt jetzt mit den ländliche« Bewohnen 76 Familien. Die Gemeindeangelegenheiten erfreuen der schönsten Entwickelung. Zu ihren Instituten gehören: 1) die Religionsschule, die gute Progressen macht, mit einer Schulbtbliothek, 2) der Beerdigungsverein. (Alz Zeit. d. Judenth. 1864, S. 748). Bei der Abtragung der Stadtmauern in Brünn fand man nahe am Ferdinandsthor einige jüdische Grabstein«, welche nun im Museum aufbewadrt werden. (Hammagld 1864, E. 378). Vermöge höchster Entschließung vom 25. Ott. 1864 wurde von Gr. Majestät dem König von Württemberg die Stelle eines geistlichen Assessors des ehegerichtliche» Senatde» kgl. Obertribunals für Ehesachen der Jsraeliten dem Kirchenrath vr. Maier übertragen. (Allg. Zett. d. Judenth. 1864, S. 789). Di« jüdische Bevölkerung in Aleppo (Asten) zählt fast 8000 Seelen. Fast der ganze EngroS-Handel ist t« ihren Händen. Eie befitzen eine große Synagoge, welche nach einer allgemein verbreiteten Tradition noch vor der Zerstörung des zweiten Tempels erbaut worden sein sol. Die Architektur derselben widerspricht aber dieser Behauptung. An der linken Seite deS Synagogenhoset befindet fich ein kleiner Keller, wo der Prophet Esra bei seiner Rückkehr von Babylon ausgeruht haben soll- Eine ewige Lampe ist dem Andenken daran geweiht. Man bewahrt hier auch eine Thorarolle, die cbcnfaD« von Esra herstammen soll. Mitten in der Stadt sieht man die Ruinen einer starken Schlaffes, und dies soll nach der Behauptung der dortigen Juden noch unter der

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