Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1866-01-01 · Beilage zum Jeschurun (1865) · p. Seite 49

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
Fünfter Jahrgang (1865/66)
Issue
Beilage zum Jeschurun (1865)
Date
1866-01-01
Page
Seite 49 (sequence 49)
Language
Hebrew
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/3768355-7182390-7182481-7182480--0813-3769734
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Wissenschaft des Judenthums selbst (nicht etwa beliebiger Wissenschaft unter den Juden) zü Gute komme. Soweit Dr. Steinschneider a. a. O.— ES ist unser innigster Wunsch, daß sich unser« Glaubensbrüder an dieser Stiftung durch Beiträge nach Kräften betheiligen mögen. — Die Städte Helsingfors und Wiborg (Finnland) haben, ,rach einer Mittheilung vr LewysohnS in ״Haminagid" (1^-64, S. 25t), Gotteshä ser und Begräbnißstitten für jüdische Soldaten. Auch sollen in einigen Stödten Finnlands jüdische Handwerker und Weinhändler wohnen. Derselbe CorreSpondent berichtet auch nach einem schwedischen Blatte, daß in der Stadt Sinear (שנער Sin'gar), die in der Bibel erwähnt wird, eine jüdische Gemeinde, aus 70 Personen (männlichen und weiblichen Geschlechtes) bestehend, vorhanden ist. Einige derselben wollen vom König Jojachin abstammen, an«, dere geriren sich als Leviten. Da sie einst nur dem Drang« der dortigen Einwohner nachgaben, äußerlich das Juden« thum zu verläugnen, so sandten sie jetzt 2 Bote» zum Naräer Abraham Firk o w itz, ihnen eine Unterstützung von 30,OVO Piastern zü verschaffen, damit sie nach Jerusalem auswandern könnten, wo sie sich durch Verfertigung perfischer Diwane ihren Lebensunterhalt verdienen «ollen.— Herr Oberrabdiner I. Kahn in Trier erzählt im 8. Ch. (1864, E. 684), er habe von einem würdige» Manne erfahren, daß die Stadt Parchim (in Meklenburg-Schwerin) schon im 14. Jahrhunderte eine sehr bedeutende jüdische Gemeinde hgtte, die aber durch den ' »schwarzen Tod" verfolgt und vertrieben worden. Die Juden lebte» dort in sehr wohlhabenden Verhältnissen, hatte« ihre besondere Judenstadt an der Lindenstraße und besaßen noch vor 1340 Grundeigenthum. — Herr Oberrabdiner Fischer zu Donausöldwär (Un- Beilage VII

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.