Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- Beilage zum Jeschurun (1865)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 40 (sequence 40)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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40 Magistratals die Ausgeburt verrotteter anticivilisatorischer Ansichten. — Mit dem Tode sind abgegangen: 1) David Schle» sing er «Rabb. zu Bösing in Ungarn), der geistvolle Verfechter der Minhagmi; 2) Ptssach Frankel (Rabb. zu Schattniannsdorf in Ungarn). — Einem rumänischen in Rom sich aushaltenden Juden NamenS Israel Veroli, der wegen eines Vergehenvon den römischen Gerichte» zu 2«) Jahren Zwangsarbeit verurthcilt wurde. ist Begnadigung angeboren worden, wenn er sich taufen ließe, was auch geschehen ist. Diese Geschichte bedarf wohl keiner Illustration. — Herr vr. Julius Fürst, bisher Lector an der Universttät zu Leipzig, ist nun zum Professor daselbst ernannt worden. — Herr vr. M. A. Lewy in BreSlau hat in Arerkennung seiner bedeutenden Leistungen auf dem Gebiete der o״icntalischrn Paläographie und Archäologie den Titel eineS kgl-ProstssorS erhalten. (Lehmann'- .,Israelit"). — In der Buckowina (Kaistrthum Oesterreich) spuckt der Chassidismus allenthalben. Eine jüdische Schule ist unseres Wissens bloß in der Hauptstadt (Czernowitz), wo auch ein gelehrter Mann (vr. L. Igel) als Rabbiner fnNgirt, und für die Verbreitung eines echt religiösen Sinnes wirkt. DaS Schuldircktorat ist jetzt in Händen eines tüchtigen Schulmannes (H. Schutzs; der bekannte Hebräist E. Rabner wirkt daselbst als hcbr. Fachlehrer. — In Bochnia (Galizien, unweit Krakau) e>blüht jetzt in tiefster Stille eine jüdische Gemeinde, von der man die Hoffnung hegt, daß sie recht bald zu einer galizischen Großgemeiude anwachsen werde. — In TemeSwar (Ungarn) ist in der jüngsten Zeit durch die Opferwilligkeit der dortigen jüdischen Gemeinde