Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 63 (sequence 67)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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eS ״Reb Jpne“ ist, so sie nur ejmgermaffen günstig aufgenommen Werden, oft nur die Vorläufer gröberer und bedeutenderer Arbeiten zu bilden; oft aber wieder geben sie das Höchste, was der Verfasier zu leisten im Stande ist, und tritt dann bei späteren Arbeiten des Bcrfaffers eher ein'Rückals ein Fortichritt ein- Namentlich kann dieS sehr leicht der Fall fein, wenn die Kritik gleich schlummernde Talente und außerordentliche Befähigung zu entdecken.vermeint und in dem Verfasier ein Selbstbewußtsein erzeugt, das seinen späteren Produktionen nichts weniger als günstig ist. Das wird nnn bei uns nicht der Fall sein, und obwohl wir den uns sonst ganz unbekannten Verfasier von weiteren Versuchen auf dem von ihm betretenen Gebiete durchaus nicht abschrecken möchten, so wollen wir ihm doch die gewaltigen Bedenken, die in uns beim Lesen des ,Mb Jone“ aufgestiegen, nicht vorenthalten, sondern sie in seinem und der Leser des Stücks Interesse offen und frei, wie eS einer gerechten Kritik geziemt, darlegen*). *) Der Inhalt des Stückes ist in Kurzem Folgender: Reo Jone Dreifuß, ein vermögender Kaufmann, der in seiner Jugend in der Jeschibah ein klein wenig ״gelernt , viel fleißiger aber Karten gespiell und schönen Stubenmädchen den Hof gemacht hat, sucht für die ältere seiner zwei Herrathsfähigen Töchter, Rosa mit Namen, «inen Mann, und glaubt als guter Geschäftsmann am praktischsten zu handeln, wenn er sich einen Theologen, der auf das im Orte vacante, mit einem Einkommen von dreitausend Gulden verbundene Rabbinat durch seine hervorragende Begabung sichere Aussicht hätte, zum Schwiegersohn aussuchte. Zu diesem Zwecke läßt er sich — wie? ist nicht näher angegeben, wahrscheinlich aber in der hergebrachten Weise — einen Bachur aus der Jeschrbah zur