Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 84 (24.10.1904)
- Date
- 1904-10-24
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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.91 «tma* Arzt Vit telibtr Hots ' ,,,g. doch jmifelter glaube ich. f«lbfl an MffRbnbici« I t*«funft. 9a aut (Iraf Heinrich bleibt!* 9ri liefen Dorkn («alte rr suchend seine» Blick . ,uO btt graste» Landstroste. und in det ^nnr gen»ah:te ,i ein« wftt Stoubwolk. die imir«t näher tarn unk io4 loenige» Augenblicken pglr btt }uu<w Graf ■itmeifiltlffmh in den Hos. .Wat machl mein Boler^' srug er nlfwintn* bttni 7!l'steiqen. .91 flf&t Ihm wieder besser. er btrlan^t fori ..■obwttb noch Euch. junget Herr. ti ist am besten, iveon re'4’ gleich in Vit Arart!nt)imm(i folgt.' 9,lig folgte Ctaf Heinrich btm alten finuuvr - Mirr und ln wenige» Augendlrcke» waren ste in dem Xiaalen,immer angelongi. Wie erschtaf <H?ot Hein. >,.b, al» er baa bleiche eingesallrne Äestcht leine« v.'lers i >h. ipi,' balle ff sich verändert, seit rr lbn vor wenigen '^ocher> .unn letzten Diät gesehen batte. Tat Gesichl des alten Strafen hettrrle Rcki aus. i fr ftii heistersehnten Sohn fab. .9» ifl oul mein Toba. dasj D« da bis!' begriid.ie >' ihn mit schwacher Stimme, »es geht *ü 9nSe mit mir, ich fübW es. ich sterbe. und ich mochte D'r vaner »och meinen Gegen geben." . .^rricki gecht von Sterben. Bnlre. Tu muH, Tu »nstl gesund loerden." .Nri>, nein" «nebele der Sterbend« ab. .meine stunde ist orsommen. obwohl Ahr vielleichl glaubt. ich '"leger auf Nm «,« der Bessern ng/ick weist ei. > 9k X,,t daß lrstie Anlflackern einer Tsiamme Dot dem Svrfftfen. Doch machte ich Dir. beopr ick sterbe, noch trfrfrtf* an » Hrr; legen. Tv wri di/mein Sostn. mein Brsthidum acfit auf Dich i^ee, verwalte ti gut, vf« auf der BlÜthe zu erholten, wie ich Dir i» Über. ■ v mein 0*il. es war mein arostter 8wl'." sägte er ..n bin«-. .Doch ein», wein Gehn. sei ~,f eg»n die Juden. Do staunst. DR wunderst 7>« UNr mein Berlangm. doch wirst Tn Minen '* Verlieben, -enn ich Dir brr folgende Heine LU» m9«m Leben <r*äblt.a ^rlchöpst hielt der Sterbende ein. Der talorgle 7 euer rille de,bei. um ihm etnen Löffel der borge, lchrkdenen "lrtnrl einzuls?tzen. Sichtlich qeRorli fuhr ' '• f Gersdark noch einigen Augenblicken.lerl: . . Ich wir noch ein junqr Bursche von 2L 3abtm. vt einnge Sota meine» Boters. Die di« meisten 9'ne» Stande« war ich auch ein schlimmer Gegner tar «d-,ck«rn JvNn. wo ich ihnen rin» Schaben zu. Ham tnynle, lhii ich ztz. So war ein «ewer Jude an» trntm NiwAtaif*» Dorle noch ferne »ich« unerhebl».vn Steuern lchuM-. und ich begab mich timi ->'Ve mW einiaet, Anechten nach dem Dvrlr. nrnTir 'unbändigen Abgaben mit Servall.einzifreld«,. Ser. arbens.lie! ^er Jude vor mir auf die Knirr, vergebens bot er um eine lfeist. Ich liest ihn durch mein» Nnrchie aus seinem HLuschen iogen. und vertoxslt baslrlb« »eil färnrnttichem fViWel de» armen Juden. Dsst ich die arme» Leute ohne Hab und Hut. ohne Aastrung und Aleldvnq in's Verderben trieb, darüber machst ich mii irine L ewissentzbiffe! — s^un kun. als ich arn Abend zurückkehrle. wurde ich. « rr üb Dir schon oft erzühll habe, von issäuber« übersallfN und wäre von den Stäubern vossstöndig aue geiaudt warben, wenn mir nicht rin Skeiirr in der Aotb e'Emen r ci re, und wer meinst Du. wer mein Sketier? Der arm« J"be. den ich vor weninrn Stundrn um Hotz und ftnl gebracht haitel Dt» sannst Dir denten. dost ich olle» 'urnckgab. unn seil dieser Srft Mbl« ich bk )»d«n. nnb möchle da« Dir das S-leiche bvlsen.' A'il'"krllou' batle Graf Heinrich die 9r»^bKin , s:inr» Boler« onaebs't. Zwei wibers"r«cheub, 9mvsindunqer> brüten in fmm Jnn'rn. 9iBftWN [IfHit er noch liesrn '^to!I gegen den ftatjbr von B.. - er batte sf nrn V'm. die schone Tochter desseibe» zu se'uer »frau zu, rachen, nicht ansqegeben. und roarMe nur mrf eine ^inflae Gelegenheit aus der ande:rn Seile dielt ibn br letzte Wunsch seine« Vaters von keiorrn '4 rr taten lutütf. Doch, sagte er lib. warum tollt« er'den Sattt nicht »wingen lounrn. richtete klst doch lein ^»aehm nicke gegen die Juden. rc>r**rn er wollte nur leinen Willen durchsetzen. n>d wü'V auch arkfu ««den anderen fo-verlgbren baden, als -r vor batte 9r i'urde in seinem Nachteilen durch kinrn Vniee oestorl. der ibn oussorderte. da» Aimnrer tu "erlassen, da er nach etwas rnhrn ^uollte. -- Nur uaarret ,'«brrch!e t^raf Heinrich, et lürchtrie. st'n 2ko'e' sonnte viesseickit sterben, ebne er tu »gen war. .Ich ssste D'ck »frn. l» bald es Zell Ist." ries er chm noch mir mal?« Stimme zu. Wenige klunVu später hatte der alte Gras Nr«, darf auitwlitlf»; <?rat /xiorich trat unumschräntter Bentzr Ni Nute». III. Die Deiletzunitsk'erlichkeiten waren vorüber. In stummem Schwert um da» H'iüche'den leine« ge liedttn Bairr» säst Gras Heinrich in setnew Vf'ocke. Da wurde er au» fernem Hinbriilen aufgefestreckt! einer seiner Aeeunde, der Bnrrn Lsuerlelb. der ihn such vor einiger noch B. degleitel batte, war aus die Nock rickt non den' Tede des etten Grasen Ser-dvrf hrkdeigeeill. nrn seinen »freund;u irSflen. Ernst, bew Domenre enelvrrckend. war bu Begrsthung der beiden FreunN, nur schlmgmd würbe vre Unterbüllung aus reckt ertalken. dich bald als der Baron aus ihre letzte gemeinschafttiche Neise tu sprechen law: wurde auch Gras lNineich ledhaslel - X