Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 29 (1932)
- Issue
- Heft 4 (Mai 1932)
- Date
- 1932-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
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Bundesbruder Berliner teilt uns mit, daß er durch Beziehungen arztliche Einrichtungen (Rekordspritzen, Mikroskope und dergL direkt aus der Fabrik ungefähr 30 % billiger als in normalen Verkaufsgeschaften für Bundesbruder besorgen kann. Wir mochten den Bundesbrödern empfehlen, von dieser Einrichtung Gebrauch zu machen. Das Präsidium. Für einen gut ausgebildeten Internisten bietet sich ia einer größeren Stadt Schlesiens die Gelegenheit zur Assoziation mit einem Allgemeinpraktiker. Eine Assistentenstelle an der inneren Abteilung eines größeren Krankenhauses ist zu besetzen; Bewerber soll möglichst etwa 1 Jahr intern gearbeitet haben. Für die Ukraine wird ein Pathologe und ein Laborant gesucht. Beherrschung der russischen Sprache ist nicht erforderlich. Auskunft erteilt das Büro des K.J.V., Bleibtreustr. 50 oder die medizinische Fachschaft: Dr. Herbert Neumann, Berlin W 62, Bayreuther Str. 42. Diejenigen Rechtsanwälte, die im Laufe des Sommers Substituten oder Vertreter insbesondere in Berlin benötigen, werden dringend gebeten, sich baldmöglichst mit dem Berufsressort des K.J.V. in Verbindung zu setzen, da für diese Stellen eine größere Anzahl von Reflektanten vorhanden sind. Ebenso werden alle Mediziner, die Vertreter brauchen, schon jetzt gebeten, sich baldigst mit dem Berufsressort in Verbindung zu setzen und auch diejenigen Bundesbrüder, die Vertretungen annehmen wollen, werden gebetent sich sofort zu melden. Bei allen diesen Mitteilungen ist genaue Zeitangabe uswnotwendig. Personalien. Ich bin nach Aufgabe meiner mehrjährigen Tätigkeit am Landgericht nunmehr beim Oberlandesgericht Karlsruhe zugelassen. Meine Adresse hat sich nun wie folgt geändert: Berthold Moch, Büro und Wohnung Karlsruhe, Leibnitzstraße 1. Tel. 7220. Mitteilung des Präsidiums. Das Präsidium hat sechs Bundesbrüdern, die den Weisungen des Oberweisungs* ressorts ohne hinreichende Entschuldigung nicht gefolgt sind, oder ihren Studienort gewählt haben, ohne überhaupt das Oberweisungsressort zu befragen, anstelle des Ehrenrates, einen Verweis erteilt. 132