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Der jüdische Student · 1930-03-01 · Heft 3-4 (März 1930) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
27 (1930)
Issue
Heft 3-4 (März 1930)
Date
1930-03-01
Page
[Seite] (sequence 83)
Language
German
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Der Gewinn an diesem Fest ermöglichte sieben Bundesbrüdern die Reise zum K. T. nach Dresden. Obwohl einige Bundesbrüder im Sommer Berlin verlassen, sehen wir dem kommenden Semester mit Ruhe entgegen, denn wir glauben, daß wir unsere Arbeit erfolgreich weiterführen können. Ernst Moses (X, XX, X), Willi W. Cegla (XX), Robert Schiftan (XXX) F. C. V. J. St. „Hatikwah"~ Köln. Der Antrittskonvent vom 7. November beauftragte die Bundesbrüder Willy Gormanns und Karl Bender mit der Führung der Verbindung. Die Arbeit sollte umfassen: Hebräisch, Burschenkurs, Fuchsenkurs und Sport. Bbr. Remen gab zwei hebräische Kurse im Rahmen der Jugendarbeit der Gemeinde; diese sowie ein weiterer hebräischer Kurs wurden von einer Reihe von Bundesbrüdern besucht. Unter Leitung von Bbr. Kurt Voß begann der Burschenkurs im Januar und umfaßte folgende Referate: Paneuropa und Zionismus: Bbr. Kurt Voß. Die arabische Frage an Hand des Gutachtens der Exekutive: Hans Cohn und Beiiinson. Zum arabisch-jüdischen Problem: Bbr. Philipp. Zionistische Weltpolitik: Bbr. Pollack. Der Fuchsenkurs fand unter der Leitung von Bbr. Bender regelmäßig alle acht Tage statt. Das Thema war zionistische Geschichte und Tendenz, Sport, alle acht Tage, in Verbindung mit dem Bar Kochba. Der Antrittskonvent erwartete von der neuen Charge eine zielbewußte und energische Führung. Es gelang uns, eine Reihe von inaktiven Bundesbrüdern zur Mitarbeit heranzuziehen. So wurden unsere Konvente sowie Veranstaltungen der K. Z. V. gut besucht. Die Konvente hatten durchweg ein erhebliches Niveau: Es ergaben sich Diskussionen über zionistische Begründung und über Sinn und Zweck des Kartells, ferner Umgestaltung der Kölner Verbindung. Da wir unser neues Heim erst Ende Januar beziehen konnten, waren wir in unserer Arbeit sehr gehemmt. Die Kontinuität unserer Arbeit bis dahin wurde durch das Entgegenkommen mehrerer Bundesbrüder gewährleistet. Zur Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Altherrenschaft und Aktivitas sowie der Bundesbrüder untereinander fanden fast regelmäßig Freitagabende bei Alten Herren statt. Das für dieses Semester geplante Fest fand nicht statt, da die Alten Herren eine gemeinsame größere Veranstaltung ablehnten. Zum erstenmal wieder seit langer Zeit machten wir zu Beginn dieses Semesters offizielle Antrittsbesuche bei dem Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde sowie bei den Vorständen sämtlicher Kölner jüdischen Vereinigungen einschließlich des Bezirksverbandes und des Alt-Herrenbundes der Bonner Verbindung. ' 8S

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