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Der jüdische Student · 1929-04-01 · Heft 3-4 (April 1929) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
26 (1929)
Issue
Heft 3-4 (April 1929)
Date
1929-04-01
Page
[Seite] (sequence 57)
Language
German
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Die Resolution Kanowitz, deren Wortlaut oben mitgeteilt ist*), wird ebenfalls mit großer Mehrheit angenommen. Die Konstituierung des B. Z. Mitteldeutschland wird durch Annahme des folgenden Antrages beschlossen: „Die bisher im B. V. Sachsen-Anhalt zusammengeschlossenen Alten Herren bilden unter Einbeziehung der in der Provinz Sachsen und in Groß-Thüringen ansässigen Alten Herren den B. V. Mitteldeutschland. Vorort des B. V. ist Leipzig. Die genauen Grenzen des B. V. bestimmt im Einvernehmen mit dem B. V. das Präsidium." „Der nächste Kartelltag soll nicht in Berlin stattfinden. Die Wahl des Ortes bleibt dem Präsidium überlassen." Zur Erziehungsarbeit wird folgendes beschlossen: „Der Kartelltag macht es allen Verbindungen zur Pflicht, unter Heranziehung der Altherrenschaft und geeigneter jüdischer Institutionen Mittel zu beschaffen, die den in der Erziehungsarbeit stehenden Bundesbrüdern die Teilnahme an der Palästina-Jugendfahrt ermöglichen." „Der Kartelltag erklärt die Aktion zur Ansiedlung deutscher Chaluzim zur Aufgabe des Kartells. Er beauftragt das Präsidium mit der Durchführung. Er erwartet von den Alten Herren die äußerste Bereitwilligkeit über das Maß ihrer sonstigen zionistischen Leistungen hinaus, und empfiehlt den Aktiven die korporative Uebernahme der gleichen finanziellen Verpflichtungen." Diese Anträge werden e i n s t i m m ig angenommen. Die Anträge des B. V. Hessen/Hessen-Nassau zur Altherrenarbeit werden dem Präsidium als Material überwiesen. Die Prüfung des Finanzberichts erfolgt, da Bbr. Tumbowsky am Kartelltag nicht teilnehmen konnte, nach dem Kartelltag durch eine Finanzkommission, die aus den Bundesbrüdern Ludwig Mayer, Ernst Mandelbaum und Hermann Lei e wer besteht. Der Prüfungsbericht ist dem Präsidium mitzuteilen. In die Keren Hajessod-Kommission werden folgende Bundesbrüder gewählt: «esr-c.. Walter Czapski, Justus Schloß, Hans Nathan; als Vertreter: Hermann Moses, Erich Moses und ein vom Präsidium zu nominierender Bundesbruder. Nach einer kurzen Pause hält dann Bundesbruder Walter Preuß das Palästinareferat, das vom Kartelltag mit großem Interesse und lebhaftem Beifall aufgenommen wird. Wir bringen das Referat in der Mainummer des J. St. \um Abdruck. *) Siehe oben Seite 19. 57

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