Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 26 (1929)
- Issue
- Heft 1-2 (Februar 1929)
- Date
- 1929-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 33)
- Language
- German
- Belongs to
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jenem &s$röiseji fitibiirgei Sd&mer^«ftt:*;irr. Ais o*;r juv**^^ *~ - - dten eracbtai Ltrfwif 'Cmttfceer. . . Er war im Gegensatz 'zu den meisten weit mehr durch 4m V«ra<^4 als durch das Oeföhl Zkmist' geworden. Er hi&lf siefo nicht laage mit ideologischen Erwägungen auf, sondern gingmit seinem Ernst, der sem*>- gleichen suchte, daran das als richtig Erkannte in die Tat um«i9ei«?0. So war er der zuverlässigste Bimdesbruder 4*^1 jeder ihm autgdtrajjatsesi Arbeit, war er in der Erlernung der Sprache bald weiter als die ßtei»tc^ Barschen, nahmen seine spater gescheiterten :- Pläne, Handwerker *u werden, greifbare Form an. Ich habe ihn nur zur Zeit seiftet Uimlt gekannt und sehe ihn so vor min von größter Einfachheit in der Lebernführung, abhold so sehr allen Dingen, die ihn vom gesteckten Ziel ablenken konnten, wie allem, was er ak roh und unschön empfand. konnte es geschehen, daÖ er die Kncioe der Leipziger Hatikwah lautlos verließ, da ihm da$ Betragen einiger Bundesbrüder mit Recht mnü*i"L Um ihn war einie Atmosphäre von Sachlichkeit und Vornehmheit D&cm war er ein frischer und guter Kamerad in der Verbindung, Auf der Wanderung and auf der Skifahrt; Ich glaube, ein jeder, der ihn kennen lernte, hat empfunden: hier war Ernst und Ausdauer, war Verla® uttd Zwersäeht, war menschliche Vornehmheit und Gradhert, war pM de besten Hoffnungen und Kräfte unserer Nation, Denn notwendiger a*s jene lodernd Begeisterten, von denen viele heute kaum noch Ziontsten und nicht mehr K. j. V er sind, sind Männer von dem nüchternen Emst, von der ausdauernden Zuverlässigkeit und von der feinen zu rück h aitezid en Menschlichkeit Ludwig Conitzers, die die hanseatische Vaterstadt niemals verleugnete. Man soll Ludwig Gonitzer nicht in der Geschichte und nicht im Leben des Karteiis vergessen. Wir trauern um ihn, weil er einer unserer Besten, tiefer aber noch« weil er uns einer der Liebsten war. Rudolf Gottschälk. Äifred Iari§I©wtky* Alk, che Alfred J aristo wsky kannten, stehen tief erschüttert vor der Tatsache seines plötzlichen Todes. ' Die Tragik dieses jähen Ausgelöschte dri^ einer Persönlichkeit von einzigartigen Gaben und Fähigkeiten ist um endlich.. Jarislowsky war ein Unerfüllter und Unvollendeter im besonderen Sinne mehr ah irgendein anderer Dreißigjähriger. Seine um fassen den Projekte und Kombinationen erstreckten sich'auf Jahrzehnte hinaus; sein starker U iuc umspannte wirtschaftliche, politische und ethische Ziele. Es ist-unbegieif lieh, daß all das., was ihm vorschwebte und zu dessen Erfüllung er berufen schien, innrer wir klicht bleiben soll Er, der kühle und sachliche Rechner, lm% bei;n Aufbau seines Lebenswerkes all« Möglichkeiten ins Auge gefaßt, nur die eine nicht; da£ er, kaum 31 jährig, aus dem Leben scheiden sollte. Vor beinahe I Vt Jahrzehnten kam janslowsky bescheiden und .inspruciteim in enteren Kreis, die Maccahaea, eingeführt -von dem kider giefchfesl* vid im früh verdorbenen Bimdesbruder Alfred Wolff, der ihm mit >4tm