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Der jüdische Student · 1928-08-01 · Heft 4 (August 1928) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
25 (1928)
Issue
Heft 4 (August 1928)
Date
1928-08-01
Page
[Seite] (sequence 28)
Language
German
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Sei*.*, c-sierberkhf der V. J. St« Ha&raonaea, Berlin. Der Semesteraiiirittsconveut besetzte die Chargen wie folgt: Alfred Rosenfeld X Ernst Grünbaum XX Willy Sommerfeld XXX Die Semesterarbeit erstreckte sich vor allem auf zwei Gebiete, die durch die zahlenmäßige Kleinheit der Verbindung (9 Aktive, davon nur 2 Burschen!) bestimmt wurden: erstens die Werbearbeit, die mit 5 Rezeptionen abgeschlossen wurde, und zweitens die Bemühungen der Charge, die persönlichen Beziehungen der Bundesbrüder zu verstärken. Wir glauben, daß es uns gelungen ist, nicht nur die Verbindung gut über dieses schwere Semester hinwegzubringen t— schwer, weil es das zweite Semester einer neuen Korporation war, und weil die „Gründergeneration" uns verlassen hatte —, sondern auch fürs nächste Semester einen Kern eng miteinander verbundener Menschen geschaffen zu haben. Wenn wir jetzt die für uns notwendigen Ueberweisungen bekommen, wird es uns im Winter möglich sein, bessere Keilergebnisse zu erzielen und auch wieder mehr für das K. J. V. repräsentativ aufzutreten. Auf dem Schlußconvent wurde die Feriencharge wie folgt gewählt: Max Lewy x Alfred Rosenfeld XX- V.J.St Hasmonaea, Max Lewy x, Alfred Ro'senfeld XX Semesterbericht des Sport- V.J. St., Berlin. Im Märzheft des „J. St." findet. sich im Bericht der A.K.B, über die Arbeit der Berliner Verbindungen auch ein Passus, der, leider mit Recht, die „negative Entwicklung" des Sport-V. J. St. im letzten Wintersemester kennzeichnet. Dieser innere und äußere Rückgang hat sich bedauerlicherweise im Laufe des Sommersemesters verstärkt und gegen Mitte des Semesters seinen Höhepunkt erreicht Die Ursachen eines derartigen Rückgangs einer vor nicht allzu langer Zeit im Kartell mit an erster Stelle stehenden Verbindung liegen sowohl an 'Unglücklichen äußeren Umständen in der Personalbesetzung, wie auch sicherlich nicht minder an methodischen Fehlern der Burschen- und Fuchsenerziehung und einer inneren Unorientiertheit, die das Verbindungsleben in geistiger und technischer Hinsicht hemmte und teilweise verkümmern ließ. So nahm im Laufe des Semesters der Gedanke der Suspension der Verbindung greifbare Formen an, wurde dann jedoch in der Hoffnung auf die Möglichkeit einer Umgestaltung und Neubelebung der Verbindung fallen gelassen. Es wurde eine Sichtung des Menschemnaterials vorgenommen ^nd ein Betrieb eingerichtet, der in engstem Zusammenhang mit der erfreulicherweise lebendigen Altherrenschaft des Sport-V. J. St. die vorhandenen Kräfte zusammenhalten soll, bis zu Beginn des Wintersemesters durch Zufluß neuer Kräfte ein Wiederbeginn der regulären Arbeit mit frischem Inhalt möglich ist. S p o r t - V. J. S t. FranzReußX 28

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