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Der jüdische Student · 1928-07-01 · Heft 3 (Juli 1928) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
25 (1928)
Issue
Heft 3 (Juli 1928)
Date
1928-07-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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Um Euch ein ungefähres Bild eines Wochenprogramms von uns zu geben, bitten wir, von unserem nächstwöchigen Programm Kenn Iiis zu nehmen: Montag: Rudern. Dienstag: Rudern. Mittwoch: Fuchsenkurs. Donnerstag: — Freitag: tAbend mit Referat Hans Traurnann über -Palästina-Arbeit des K. J.V. (Brief des Palästina-Ressorts). Samstag: — Sonntag: Fahrt. Daß die Bundesbrüder Hebräisch lernen, bemühen wir uns besonders, und es lernen gegenwärtig fast alle Bbr. Bbr. Ich hoffe, daß Euch diese Ausführungen ein Bild des gegenwärtigen Betriebes geben, und ich gestatte mir, mein Urteil dahin abzugeben, daß ich sage: es geht vorwärts, wenn ich mir auch vollkommen der Schwierigkeiten und der noch bestehenden Mängel bewußt bin. V. J. St. „Kadimah". G. Schermanu X Semesierberichi der V. J. St. Haiikw&h, Köln. Der Antrittsconvent der Verbindung hat die Chargen mfc Marcell Leib, Fritz Meyer und Jakob Stattmann besetzt. Der neue C. C. hat insofern unter besonders schwierigen Umständen seine Tätigkeit aufgenommen, als ihm zur Mitarbeit nur wenige aktive Burschen zur Vertagung standen und noch stehen (die meisten Burschen haben wegen ^vorstehenden Examens Generaldispens) und andererseits die Fuchsenschaft durch fünf Rezeptionen in diesem Semester die stattliche Zahl zwölf erreicht hat. Dennoch kann ich nur sagen, daß wir in unserer Arbeit ein gutes Stück weitergekommen sind. Zwei Fuchsenkurse, die ausgezeichnet arbeiten, vermitteln den jüngeren Bbr. Bbr. das nötige Wissen in zionistisdker Ideologie, jüdischer Geschichte und Palästinakunde. Ferner findet jede: Woche für die gesamte Aktivitas ein Kurs statt, der jeweils unter Leitung eines Alten Herrn oder eines prominenten Kölner Zionisten steht. An diesea Abenden setzen wir uns mit aktuellen Tagesfragen auseinander, üsher wurden jüdische Erziehungsfragen, zionistische Jugendpolitik u. a. ihl behandelt. Auch auf sportlichem Gebiete sind wir eifrig tätig. Einmal in der Woche treiben wir mit dem Bar Kochba Leichtathletik und jeden zweiten Sonntag findet eine Wanderung statt. Außerdem treffen sidfc die Bundesbrüder öfter zu zwanglosem Beisammensein oder zu kkihen Spaziergängen. Den Konnex mit den Alten Herren pflegen wir dadurch, daß wir jeden Freitag einen gemütlichen Abend bei' einem Alten Herrn veranstalten. Unser Wochenprogramm ist also gut ausgeüllt. Aber es läßt sich in einer Stadt wie' Köln nur durch viele Verbin&ingsveranstaltungen ermöglichen, den Konnex unter den Bundesbrüderu zu erhalten. Und gerade auf d<e Pflege der Bundesbrüderlichkeit hat den junge C. C. sein Hauptaugenmerk gerichtet. Ein abschließender Beridrt läßt sich heute noch nichtgeben, auch kein endgültiges Urteil übxr den Erfolg unserer Arbeit. Jedenfalls dürfen wir mit dem bisher Geleisteten zufrieden sein. V.J. St. Hatikwah. Marcelli Leib X 13

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